
Highlights
Konzertant in der Philharmonie: Attila
Mit Roberto Tagliavini, Dalibor Jenis, Liudmyla Monastyrska, Massimo Giordano, Jörg Schörner, Ante Jerkunica; Musikalische Leitung: Pinchas Steinberg
Nächste Vorstellung
Mi 19. Juni 2013 / 19:30 Uhr / weiterlesen
C-Preise: € 86,– / 69,– / 48,– / 28,– / Ticket kaufen
Tickethotline: 030.343 84 343
Highlights
In der Tischlerei: Mahlermania
Von und mit Nico and the Navigators; Clémentine Margaine, Simon Pauly; Musikalische Leitung: Moritz Gnann
Nächste Vorstellung
Do 20. Juni 2013 / 20:00 Uhr / weiterlesen
20,00 - 10,00 € / Ticket kaufen
Tickethotline: 030.343 84 343

Highlights
In der Tischlerei: Meisterklasse Karan Armstrong
Nächste Vorstellung
Mi 19. Juni 2013 / 20:00 Uhr / weiterlesen
16,00 - 8,00 € / Ticket kaufen
Tickethotline: 030.343 84 343
media-container handler: 22
Aktuelle Meldungen
Do, 6. Jun.
öffnen
Premiere: Attila / 19. Juni in der P...
„... Ein Verbannter wird immer, immer um sein Vaterland seufzen. Teure Heimat, einst Mutter und Königin mächtiger, großm...
schließen
Premiere: Attila / 19. Juni in der Philharmonie

Massimo Giordano in der Partie des Foresto © Agentur
„... Ein Verbannter wird immer, immer um sein Vaterland seufzen. Teure Heimat, einst Mutter und Königin mächtiger, großmütiger Söhne, nun ein Trümmerhaufen, Öde, Ruinen, über denen Schweigen und Finsternis herrscht. Doch aus den Algen dieser Fluten wirst du gleich einem neuen Phönix erhabener und schöner auferstehen, zum Erstaunen von Meer und Erde!“ (Arie des Foresto, ATTILA)
Musikalische Leitung Pinchas Steinberg Chöre William Spaulding Attila Roberto Tagliavini Ezio Dalibor Jenis Odabella Liudmyla Monastyrska Foresto Massimo Giordano Uldino Jörg Schörner Leone Ante Jerkunica Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin
Konzertante Aufführungen in der Philharmonie:
19. (Premiere), 21. Juni 2013
Eine Zeitenwende in Europa: Die antike Stadt Aquileia wird von den für ihre Grausamkeiten in der Kriegsführung und Besetzung berüchtigten Hunnen eingenommen und zerstört. Damit verliert eine der berühmtesten europäischen Handelsstädte der Antike und des frühen Mittelalters ihre Bedeutung. Eine kleine Gruppe von Bürgern Aquileias um den jungen Foresto vermag zu fliehen und lässt sich auf Pfahlhäusern inmitten der Adria-Lagune nieder. So legen sie den Grundstein für die bis ins 16. Jahrhundert bedeutendste Handelsstadt Europas: Venedig. An diesem Wendepunkt zwischen Imperium Romanum und europäischem Mittelalter siedeln Giuseppe Verdi und seine Librettisten Temistocle Solera und Francesco Maria Piave eine Geschichte aus Ehrgeiz, verletzten Erwartungen, Liebe und Hass an.
Mittelpunkt des Geschehens bildet ein Barbarenfürst, der an der Tapferkeit und Entschlossenheit seiner Gegner scheitert. Attila verliebt sich in die amazonenhaft-mutige Odabella, die ihrerseits mit dem edelmütigen Foresto verlobt ist. Attilas römischer Gegenspieler Ezio möchte sich mit dem Hunnen verbünden, um gegen seinen ungeliebten Kaiser zu putschen, schlägt sich dann aber mit wehenden Fahnen auf die Seite der aquileischen Aufrührer. Der als „Leone, ein alter Römer“ getarnte Papst Leo tritt als Schicksalsinstanz auf, die dem Hunnenkönig durch düstere Prophezeiungen die Kraft raubt. Der Patriotismus für ein geeintes Italien im Risorgimento durchzieht das ganze Werk, gipfelt aber sicherlich in Ezios Worten an Attila: „Du sollst das Universum haben, doch Italien überlasse mir.“ Das Publikum erhielt so zur Uraufführung am 17. März 1846 am Teatro La Fenice in Venedig genau den Stoff, den es seit NABUCCO von Giuseppe Verdi ersehnte.
Bitte beachten Sie, dass durch den Besuch von US-Präsident Barack Obama die Anfahrtswege zur Philharmonie am 19. Juni eingeschränkt sein werden und mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wir empfehlen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Detaillierte Informationen zur aktuellen Verkehrssituation finden Sie unter: berlin.de
Mi, 19. Jun.
öffnen
Wartungsarbeiten im Internet / 20. J...
Liebe Opernfreunde, aufgrund technischer Wartungsarbeiten funktioniert der Online-Kartenverkauf am 20.06.2013 zwische...
schließen
Wartungsarbeiten im Internet / 20. Juni 2013
Liebe Opernfreunde,
aufgrund technischer Wartungsarbeiten funktioniert der Online-Kartenverkauf am 20.06.2013 zwischen 00.00 und 07.00 Uhr nur eingeschränkt. Unser Webshop steht Ihnen ab 07.00 Uhr wieder zur Verfügung.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihre Deutsche Oper Berlin
Fr, 14. Jun.
öffnen
Umbesetzung ATTILA
Aufgrund der Erkrankung von Erwin Schrott wird die Titelpartie in Giuseppe Verdis ATTILA am 19. und 21. Juni in der Berl...
schließen
Umbesetzung ATTILA

Roberto Tagliavini © Agentur
Aufgrund der Erkrankung von Erwin Schrott wird die Titelpartie in Giuseppe Verdis ATTILA am 19. und 21. Juni in der Berliner Philharmonie Roberto Tagliavini übernehmen.
Zuletzt sang er u. a. Lord Walton in I PURITANI am Teatro Real in Madrid, den König in AIDA und Ferrando in IL TROVATORE in der Arena di Verona, Don Basilio in IL BARBIERE DI SIVIGLIA in Palermo und an der Oper Zürich sowie Ludovico in Verdis OTELLO an der Opéra Bastille in Paris. Den Attila sang Roberto Tagliavini Anfang des Jahres in Verona, zu seinen zukünftigen Projekten zählen TANCREDI am Théâtre des Champs-Elysées in Paris und I DUE FOSCARI in Wien.
Unter der musikalischen Leitung von Pinchas Steinberg sind neben Roberto Tagliavini Dalibor Jenis als Ezio, Massimo Giordano als Foresto, Ante Jerkunica als Papst Leone und Liudmyla Monastyrska in der Partie der Odabella zu erleben. Deutschlandradio Kultur zeichnet das Konzert auf und sendet es voraussichtlich am 10. August ab 19.05 Uhr.
Bitte beachten Sie, dass durch den Besuch von US-Präsident Barack Obama die Anfahrtswege zur Philharmonie am 19. Juni eingeschränkt sein werden und mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wir empfehlen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Detaillierte Informationen zur aktuellen Verkehrssituation finden Sie unter: berlin.de
Do, 6. Juni
öffnen
Mahlermania I: Nico and the Navigato...
Kann Alma tanzen? Der umfänglichen Madam’, bekannt als Alma Mahler-Werfel, wäre es kaum zuzutrauen. „Nicht dass ich wüss...
schließen
Mahlermania I: Nico and the Navigators bringen Gustav und Alma Mahler zum Tanzen
Kann Alma tanzen? Der umfänglichen Madam’, bekannt als Alma Mahler-Werfel, wäre es kaum zuzutrauen. „Nicht dass ich wüsste!“, muss auch Nico zugeben. Trotzdem sind in Mahlermania gleich zwei tanzende Almas vorgesehen: eine ältere und eine junge. Auch Mahler kommt doppelt vor. Der Abend für Sänger und Tänzer ist für die Berliner Performance-Truppe Nico and the Navigators ein Aufbruch, sogar erstmaliger Ausbruch aus der Off-Szene. „Es ist das erste Mal, dass uns von einem Opernbetrieb feste Sänger für ein ‚freies’ Projekt zur Verfügung gestellt werden.“
Wer in aller Welt sind Nico and the Navigators“? Die ursprünglich Bildende Künstlerin Nicola Hümpel versammelt seit 14 Jahren je nach Projekt unterschiedliche Mitarbeiter, Tänzer und Sänger um sich. In Berlin geschah das meist in den „Sophiensaelen“ oder im „Radialsystem“. Produktionen wie „Wo du nicht bist“, „Anaesthesia“ oder Rossinis „Petite messe solennelle“ bescherten Nico samt ihrem Freund, dem Bühnen- und Kostümbildner Oliver Proske, seit 2007 eine Konzeptförderung des Berliner Senats. Letztes Jahr folgte der George-Tabori-Preis.
Nico and the Navigators, mit anderen Worten, ist ein Berliner Gewächs. Die sich dahinter verbergende Nicola Hümpel ist freilich Lübeckerin. Wie viele von dort schleppt sie ein kleines „Thomas-Mann-Trauma“ mit sich herum. „Man möchte nicht immer darauf festgenagelt werden“, lacht sie hell heraus. „Pruschten“ würde Thomas Mann dieses Lachen nennen. Und „Hümpel“ heißt noch dazu Misthaufen, lacht sie weiter. Ihre „Navigators“ betrachtet sie nicht als Gäste, sondern als Mitautoren. Als Schiffsbesatzung ähnlich wie bei den großen Kähnen, die in Travemünde anlegten, wo Nico schwimmen lernte. „Nicht abtreiben mit der Luftmatratze!“, wurde den Kindern immer eingeschärft. Östlich drohte noch Grenzgebiet.
In die Mahler-Materie hat sich Nico tatsächlich mit Hilfe von Adorno eingearbeitet. Zuvor zählte Mahler nicht unbedingt zu ihren Lieblingskomponisten. „In Mahlers Musik ging die Sicherheit der Romantik verloren“, sagt sie anerkennend. „Man verlor die Unschuld, und heute haben wir alle nur noch ein großes Fragezeichen in uns.“ Der Ballungsraum aus Zeitgeschichte, Leben und Musik sei bei Mahler erstaunlich dicht. So dass sie inzwischen doch noch ein „Mahlermaniac“ geworden sei. In ihrem Mahler-Pasticcio aus Liedern und symphonischen Stellen wird auch das Adagietto aus der 5. Sinfonie zitiert. Durch dessen Verwendung in Viscontis „Tod in Venedig“ kam die Mahlermanie in Schwung. Man dürfe es mit Mahler aber nicht übertreiben. „Den ‚Mahler’-Film von Ken Russell zum Beispiel fand ich grauenhaft“, so Nico ehrlich. Mahler sei „Stillstand und Galopp, Spätromantik und Moderne, Nietzsche, André Breton und Freud.“ Sie wolle das einem jungen Publikum nahebringen. Und die Musik aufbrechen, so dass sie nicht unbedingt runtergeht wie Butter.
Tatsächlich gehört Mahler zu den sehr wenigen Komponisten, dessen Gesamtwerk dem Publikum nahezu vollständig vertraut ist. Ungewohntes tut Not. In der neuen Tischlerei kann Nico raumgreifend inmitten des Publikums spielen. Ein Guckkasten ist nicht geplant. Eines ihrer großen Vorbilder war Pina Bausch. „Durch ihre radikale Poesie, die zum schwersten gehört, was man im Theater erreichen kann.“ Auch Marthalers Körperslapstick und Alltagsgenauigkeit. Nico and the Navigators, das ist ein mit Kapitänin schippernder Berliner Kahn, der sich langsam dem offenen Meer nähert. „Mahlermania“ bedeutet schon: große Fahrt. Da hilft kein ‚Navi’.
Dieser Essay ist in der Beilage der Deutschen Oper Berlin zur Berliner Morgenpost, November 2012, erschienen.
Mi, 5. Jun.
öffnen
Karan Armstrong über strenge Lehrer,...
Fast ein Vierteljahrhundert lang gehörte Karan Armstrong zu den Sängerinnen, die die Deutsche Oper Berlin mitgeprägt hab...
schließen
Karan Armstrong über strenge Lehrer, schöne Töne und die Zeit nach dem Tod Götz Friedrichs
Fast ein Vierteljahrhundert lang gehörte Karan Armstrong zu den Sängerinnen, die die Deutsche Oper Berlin mitgeprägt haben. Die „Primadonna der Moderne“, der Beiname rührt von ihrer Liebe zu zeitgenössischen Opern, kehrt nun an ihre einstige Wirkungsstätte zurück: In einem Meisterkurs wird die Berliner Kammersängerin im Juni mit Stipendiaten der Deutschen Oper Berlin arbeiten.
Am Dienstag, den 18. Juni, ist der Unterricht öffentlich, und zum Abschluss des Kurses findet am Mittwoch, den 19. Juni, ein ebenfalls öffentliches Konzert in der Tischlerei statt, in dem die erarbeiteten Szenen und Arien präsentiert werden. Kai Luehrs-Kaiser sprach mit der Sängerin.
Berliner Morgenpost: 2009 traten Sie als Larina in „Eugen Onegin“ an der Deutschen Oper auf. Davor in „Mahagonny“ – und zuletzt als Meg Page im Jubiläumskonzert. Vermissen Sie die Deutsche Oper Berlin?
Karan Armstrong: Natürlich. Unheimlich sogar. Man muss mich nur anknipsen, sofort bin ich da. Besonders in der neuen Tischlerei, denn das ist etwas, wovon mein Mann Götz Friedrich immer träumte. Er wäre glücklich darüber.
Vermitteln Sie in der Meisterklasse, die Sie für jüngere Ensemble-Mitglieder geben, sozusagen einen „Deutsche Oper-Stil“?
Einen Stil nicht, aber doch eine Idee davon, dass eine wunderschöne Stimme nicht reicht. Sondern dass Körpersprache, eine gewisse acting ability dazu kommen muss. Ich selber war eine Singschauspielerin. Das bedeutet, mir war eine goldene Stimme, eine perfekte Perlenkette von Tönen nie genug. Wenn Salome schreit, dann muss es ein wirklicher, auch unangenehmer Schrei sein. Das hat einige Leute irritiert. Es war mein A und O.
Aus großen Sängern werden oft strenge Lehrer. Sind Sie es?
Ja, vor allem beim Annehmen der Studenten. Wenn jemand sagt: „Ich kann alles, ich bin die Beste und will nur ein Paar Jährchen singen“, habe ich schon genug gehört. Leider geschieht das immer öfter. Die Sänger singen sich in ein, zwei Jahren kaputt. Man fängt gleich mit Strauss und Wagner an. Da kann ich nur fragen: „Und was möchten Sie singen, wenn Sie 40 oder 50 sind?“ Hier am Haus hat Hans Beirer noch mit 70 den Siegfried gesungen. Es gibt heute zu viele Sänger, die Ausdauer vor allem im Sammeln von Meisterkursen zeigen.
Wogegen sind Sie besonders allergisch?
Gegen Faulheit. Und gegen den Satz: „Das kann ich nicht!“. Auch „Ich bin müde“ macht mich verrückt! Oder: „Dieses moderne Stück macht meine Stimme kaputt.“ Da werde ich hysterisch. Man kann alles singen, es ist nur eine Frage von Technik, Knowhow und Stil.
Wie sieht es aus, wenn Sie hysterisch werden?
Meine Kommentare werden immer kürzer. Wenn ich nur noch sage: „Dankeschön“, dann wissen Leute, die mich kennen: Gleich wird’s gefährlich. Sie waren selbst Meisterschülerin der großen Lotte Lehmann.
Hat sie Ihren Stil als Lehrerin geprägt?
Ein bisschen vielleicht. Durch Lotte Lehmann habe ich gelernt, am Text zu arbeiten. Die Liebe zum Spiel brauchte, ehrlich gesagt, nicht erst geweckt zu werden. Schon als Kind habe ich die ganze Zeit getanzt, wollte Spaß machen und Theater spielen. Lotte Lehmann war leider nur am Anfang der zehn Jahre, die ich bei ihr war, noch wirklich gesund. Sie hatte Arthritis, ihre späten Jahre waren nicht leicht. Durch Lotti kam ich mit der ganzen Clique um Rudolf Bing, Igor Strawinsky und Robert Craft in Berührung. Ich habe sie bewundert – auch als Freundin. Sie war meine Familie.
Zur Zeit Götz Friedrichs hatten Sie mit dem Vorurteil zu kämpfen, nicht zuletzt die Frau des Chefs zu sein. Haben Sie jemals erwogen, das Haus zu wechseln?
Nie im Leben. Ich bin eine Kämpferin. Und ich war ja schon vor Götz Friedrich am Haus gewesen, zur Zeit von Siegfried Palm. Ich bin länger da! Ich bin eine sehr starke Person schon durch meine Familie. Und durch die Schwierigkeiten, die Götz später bekam, sind wir beide noch stärker geworden. Es hat uns noch näher zusammengebracht. Die Geldprobleme damals, die Schwierigkeiten mit Christian Thielemann und so weiter. Er war sehr traurig darüber. Denn Götz Friedrich war nicht unbedingt so stark, wie er nach außen erschien. Er meinte, dass er vielleicht selber hinschmeißen wollte. Da habe ich ihm gesagt: „Nein, du bleibst!“ Also haben wir beide gekämpft.
Im Publikum gab es immer zwei Lager – eines für und eines gegen Sie. Haben Sie das mitbekommen?
Klar doch. Laute Buhs sind ja nicht zu überhören. (Lacht.) Sie kamen immer von denselben zwei, drei Leuten im zweiten Rang. Ich konnte ihre Stimmen schon unterscheiden. Einmal haben wir einen Fotografen engagiert, um sie zu knipsen. Da zeigte sich, dass es dieselben waren, die immer bei Empfängen und Partys eingeladen waren. Es waren Studenten. Wir fragten sie: „Können Sie uns erklären, warum Sie hinter der Bühne Komplimente machen, während sie im Zuschauerraum buhen?“ Da entschuldigten Sie sich: „Wir sind bezahlt.“ Ich tröstete mich damit, dass jedenfalls nicht das ganze Haus buht.
Sie haben nach dem Tod Ihres Mannes das Singen zunächst aufgegeben.
Ich ging zurück nach Amerika bis 2003. Da meldeten sich Daniel Barenboim und Elena Bashkirova: „Du kannst nicht einfach aufhören. Komm nach Jerusalem!“ Elena lud mich zu ihrem Kammermusik-Festival ein. Danach kam Willy Decker und bot mir die Küsterin in „Jenufa“ an der Komischen Oper Berlin an. Ein schwerer Schritt, ich sagte ihm: „Ich weine nur. Es geht nicht.“ Da meinte er: „Dann weinen wir eben beide.“ So habe ich wieder Fuß gefasst. Schon Leonie Rysanek, mit der wir gut befreundet waren, hatte mir immer gesagt: „Mein Kind, wenn du in mein Alter kommst, geh in ein anderes Repertoire!“ Genau das hat mir Götz noch auf seinem Totenbett gesagt. Er wollte, dass ich weiter singe.
Viele Ihrer besten Rollen, zum Beispiel Lulu, Marietta und Marschallin, haben Sie unter der Regie Ihres Mannes gesungen. Macht das die Sache leichter – oder schwerer?
Eindeutig schwerer. Er wusste, was ich konnte, auch wenn ich es nicht wollte. Und Götz Friedrich hat immer 200 Prozent von einem verlangt. Günther Krämer dagegen sagte: „Gib uns 50 oder 70 Prozent, das reicht.“ Wenn Götz Friedrich verlangte, spring von da oben runter, habe ich es gemacht. Wir haben oft gestritten, es ging nie ohne hart abgerungene Kompromisse. Wenn nichts mehr ging, sagte ich ihm: „Mach’s vor!“ Dann lachten wir. Wir waren heftig zu Hause und heftig auf der Bühne.
Sie haben die Diskussionen noch am Küchentisch fortgesetzt?
Sogar im Bett! Es war schließlich die einzige Möglichkeit. Am Ende lagen wir immer Händchen haltend da. Und er sagte: „Kätzchen, lass uns einen Kompromiss schließen. Zuhause hast du die Hosen an, in der Oper ich.“
Werden Sie als Sängerin noch einmal nach Berlin zurückkehren?
Es gibt ein Stück, das ich gerne singen würde. Eines, das man auch noch machen kann, wenn man mit einem Fuß im Grab steht. Das ist genau das Richtige für mich. Nichts zu Schweres!
Öffentliche Meisterklasse 18. Juni 2013 / 10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr / Eintritt frei
Abschlusskonzert 19. Juni 2013 / 20 Uhr / Karten zu € 16,00 / ermäßigt € 8,00
Fr, 19. Apr.
öffnen
DVD-Edition „100 Jahre Deutsche Oper...
100 Jahre Deutsche Oper Berlin – Teil I Wolfgang Amadeus Mozart: DON GIOVANNI Giuseppe Verdi: OTELLO Ludwig van Beeth...
schließen
DVD-Edition „100 Jahre Deutsche Oper Berlin“

Box-Cover © Arthaus
100 Jahre Deutsche Oper Berlin – Teil I
Wolfgang Amadeus Mozart: DON GIOVANNI
Giuseppe Verdi: OTELLO
Ludwig van Beethoven: FIDELIO
Giuseppe Verdi: DON CARLOS
Domenico Cimarosa: DIE HEIMLICHE EHE
Dirigenten: Ferenc Fricsay, Giuseppe Patané, Artur Rother, Wolfgang Sawallisch, Lorin Maazel
Inszenierungen: Gustav Rudolf Sellner, Carl Ebert, Hans-Peter Lehmann
Mit Elisabeth Grümmer, Erika Köth, Pilar Lorengar, Christa Ludwig, Renata Tebaldi; Hans Beirer, Walter Berry, Dietrich Fischer-Dieskau, Josef Greindl, Donald Grobe, James King, Barry McDaniel, Matti Talvela u. a.
Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin
Jubiläums-Box mit 6 DVDs; auch als Einzelaufnahmen erhältlich
Aufnahmen aus der Deutschen Oper Berlin aus den Jahren 1961 bis 1967
100 Jahre Deutsche Oper Berlin – Teil II
Boris Blacher: PREUSSISCHES MÄRCHEN
Carl Heinrich Graun: MONTEZUMA
Erich Wolfgang Korngold: DIE TOTE STADT
Aribert Reimann: DIE GESPENSTERSONATE
Wolfgang Rihm: OEDIPUS
Dirigenten: Caspar Richter, Hans Hilsdorf, Heinrich Hollreiser, Friedemann Layer, Christof Prick
Inszenierungen: Götz Friedrich, Winfried Bauernfeind, Herbert Wernicke, Heinz Lukas-Kindermann
Mit Karan Armstrong, Sophie Boulin, Martha Mödl, Lisa Otto, Alexandra Papadjiakou; Donald Grobe, James King, David Knutson, William Murray, Hans Günter Nöcker, Manfred Röhrl, Andreas Schmidt u. a.
Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin sowie die Junge Deutsche Philharmonie – Ensemble Modern
Jubiläums-Box mit 5 DVDs; auch als Einzelaufnahmen erhältlich
Aufnahmen aus den Jahren 1974 bis 1987 aus der Deutschen Oper Berlin, dem Hebbel-Theater Berlin und dem Markgräflichen Opernhaus Bayreuth
Als der Sender Freies Berlin (der heutige RBB) am 24. September 1961 die Eröffnung des neuen Gebäudes der Deutschen Oper Berlin mit Mozarts DON GIOVANNI im Fernsehen übertrug, war dies die erste Fernsehübertragung einer Oper in der Geschichte des sieben Jahre zuvor gegründeten Berliner Senders. Danach kam es bis Ende der 80er Jahre fast jedes Jahr zu einer Fernsehproduktion von Opern- oder Ballettaufführungen der Deutschen Oper Berlin durch den SFB und das ZDF. Zu sehen waren die meisten der teils legendären Aufzeichnungen allerdings bereits seit Langem nicht mehr – die frühere Praxis der Sender, Senderechte von den beteiligten Künstlern nur für eine begrenzte Zahl von Ausstrahlungen einzuholen, verbarg die Aufnahmen, mit Sperrvermerken der Sendeanstalten versehen, vor den Augen und Ohren der interessierten Öffentlichkeit.
Das Jubiläum des 100-jährigen Bestehens der Deutschen Oper Berlin in Aussicht, beschlossen das Opernhaus und das Label Arthaus Musik vor etwa drei Jahren, alles dafür zu tun, um die wichtigsten der Aufnahmen dem Publikum in Form einer umfassenden DVD-Edition wieder zugänglich zu machen. Es bedurfte zwei Jahre der Recherche, der Absprachen mit Sendern und Künstlern (oder deren Erben) sowie teils aufwendiger Restaurierungen der Aufnahmen, bis im Oktober vergangenen Jahres mit dem Eröffnungs-„Don Giovanni“ die erste Aufzeichnung dieser Reihe – inzwischen sind es zehn und mindestens drei weitere sollen folgen – herausgegeben werden konnte.
Die Feier des 100-jährigen Jubiläums im Oktober des vergangenen Jahres war der Anlass dafür, dass die bis dahin bereits einzeln auf DVD erschienenen fünf Aufnahmen aus den 60er Jahren auch in Form einer Jubiläums-Box herausgegeben wurden – eine Sammlung, die nicht nur die Arbeit großer Dirigenten und eindruckvolle, frühe Inszenierungen des Hauses dokumentiert, sondern darüber hinaus einen Eindruck von der Pflege eines Sängerensembles vermittelt, wie es dies in dieser Qualität im deutschsprachigen Raum der 60er Jahre nur noch in München und Wien zu erleben gab.
Jetzt liegen auch die fünf weiteren, in den letzten Monaten einzeln auf DVD erschienenen Opernaufzeichnungen aus der Zeit zwischen 1974 und 1987 auf einer weiteren Jubiläums-Box vor. Sie vollzieht nicht nur den Wandel vom historischen Schwarz-Weiß der ersten Box zum (frühen) Farbfernsehen der in der zweiten Box versammelten Aufnahmen. Vor allem präsentiert sie die Deutsche Oper Berlin von einer Seite, die für dieses Haus und seine Vorgänger, das Deutsche Opernhaus und die Städtische Oper, stets von besonderer Bedeutung war: Die Wiederentdeckung zu Unrecht in Vergessenheit geratener oder vernachlässigter Opern und die Beschäftigung mit Werken der zeitgenössischen Musik. Für die Wiederentdeckungen stehen in dieser Box die Barock-Oper MONTEZUMA des Preußischen Hofkomponisten Carl Heinrich Graun und Erich Wolfgang Korngolds einstiger Welterfolg DIE TOTE STADT aus den 1920er Jahren. Die zeitgenössische Oper wird präsentiert durch zwei bedeutende Uraufführungen, Aribert Reimanns DIE GESPENSTERSONATE und Wolfgang Rihms OEDIPUS, sowie durch Boris Blachers PREUSSISCHES MÄRCHEN, das 1952, gut zwanzig Jahre vor seiner durch die DVD dokumentierte Neuproduktion, in der Städtischen Oper uraufgeführt worden war.
Alle Veröffentlichungen der DVD-Edition werden auch weiterhin sowohl als Einzel-DVDs als auch in Form der beiden Jubiläums-Boxen erhältlich sein. Darüber hinaus sind für 2013 und 2014 drei weitere Veröffentlichungen mit einem besonderen thematischen Schwerpunkt, nämlich dem der komischen Oper und Operette, geplant. Dabei handelt es sich um Boris Blachers 200.000 TALER in einer Inszenierung Gustav Rudolf Sellners aus dem Jahr 1970 mit Heinrich Hollreiser, Martha Mödl, Ernst Haefliger und Günter Reich, Wolfgand Amadeus Mozarts DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (1976); inszeniert von Günther Rennert, mit Gary Bertini, Zdzislawa Donat, Horst Laubenthal und Martti Talvela, sowie Jacques Offenbachs ORPHEUS IN DER UNTERWELT (1984) in der Regie von Götz Friedrich mit Jesus López Cobos, Julia Migenes Johnson, Astrid Varnay, Donald Grobe, Hans Beirer, George Shirley und Helmut Lohner. Über die Termine dieser Veröffentlichungen werden wir Sie auf dieser Website noch gesondert informieren.
Fr, 19. Apr.
öffnen
Neu auf DVD: Ouvertüre 1912
Ouvertüre 1912 – Die Deutsche Oper Berlin Dokumentarfilm von Enrique Sánchez Lansch Mit Karan Armstrong, Jesús López C...
schließen
Neu auf DVD: Ouvertüre 1912

Cover © Arthaus
Ouvertüre 1912 – Die Deutsche Oper Berlin
Dokumentarfilm von Enrique Sánchez Lansch
Mit Karan Armstrong, Jesús López Cobos, Dietrich Fischer-Dieskau, Ferenc Fricsay, Götz Friedrich, Klaus Geitel, Josef Greindl, Hans Werner Henze, James King, René Kollo, Christa Ludwig, Lorin Maazel, Barry McDaniel, Martha Mödl, Hans Neuenfels, Aribert Reimann, Wilhelm Rode, Curt A. Roesler, Donald Runnicles, Dietmar Schwarz, Gustav Rudolf Sellner, Peter Sykora, Christian Thielemann, Julia Várady, Klaus Florian Vogt u. v. a. in Interviews, Ausschnitten aus Vorstellungen und Proben sowie dokumentarischem Filmmaterial
Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin, der Städtischen Oper und des Deutschen Opernhauses
1 DVD
Film aus dem Jahr 2012 (Länge: 90 Min.)
Das Jubiläum des 100-jährigen Bestehens der Deutschen Oper Berlin im vergangenen Jahr war der Anlass dafür, dass der RBB und Arthaus Musik sich 2011 entschieden, einen Dokumentarfilm über die an Ereignissen und Persönlichkeiten reiche Geschichte des Berliner Opernhauses zu produzieren. Als Regisseur konnte Enrique Sánchez Lansch gewonnen werden, dessen Filme über die Berliner Philharmoniker (Rhythm is it! und Das Reichsorchester) zu den bekanntesten Dokumentarfilmen über Musik der letzten Jahre zählen. In seinem neuesten Film, den Enrique Sánchez Lansch Ouvertüre 1912 nannte, geht es weniger um eine chronologische Nacherzählung der Geschichte der Deutschen Oper Berlin als um eine atmosphärisch dichte Innensicht auf das Haus – vermittelt durch, teilweise sehr persönlich gehaltene, Äußerungen und Erinnerungen von Künstlern und Zeitzeugen, durch eindrucksvolle Ausschnitte aus Vorstellungen und Proben aus allen Phasen des Hauses sowie durch seltenes historisches Filmmaterial. Zu den bewegendsten Momenten des Films zählen die Aufnahmen mit Dietrich Fischer-Dieskau, der in seinem letzten Interview vor seinem Tod im Frühjahr 2012 über seine Kindheitserinnerungen an das Deutsche Opernhaus, sein Debüt als junger Sänger an der Städtischen Oper, seine damaligen Kollegen und die großen Produktionen in der wieder aufgebauten Deutschen Oper Berlin berichtet. Von ihm reicht der Bogen über Künstler wie Christa Ludwig, Karan Armstrong oder Hans Neuenfels bis zu Donald Runnicles und Dietmar Schwarz, die als Vertreter der aktuellen Deutschen Oper Berlin zu Worte kommen. Der Film, der im Oktober 2012 erstmals im rbb-Fernsehen zu sehen war, liegt jetzt auch auf DVD vor. Sie ist ab Mitte April im Shop Musik & Literatur in der Deutschen Oper Berlin und ab Mai im Handel erhältlich.
Nächste Vorstellungen
Do, 20. Jun
Fr, 21. Jun
Die Premieren der Saison 2012/2013
Verdi: Rigoletto
Halb Tragödie, halb romantisches Schauermärchen ist die Geschichte. Ihr Titelheld, der bucklige Narr, trägt einerseits groteske Züge, ist aber zugleich ein Unterhaltungskünstler, der sein Publikum auf Gedeih und Verderb zum Lachen bringen muss. Seine Tochter Gilda dagegen scheint aus dem Stoff der Engel zu sein – und ist in ihrer bedingungslosen Liebe und Aufopferung dennoch zutiefst menschlich. Diese Verschmelzung von Realem und Fantastischem faszinierte Jan Bosse, der mit dieser Arbeit seine erste Berliner Operninszenierung vorgelegt hat.
Wieder ab 23. November 2014
Britten: Peter Grimes
In PETER GRIMES, so sagte Britten einmal, habe er den ständigen Kampf der Männer und Frauen zeigen wollen, deren Existenzgrundlage das Meer sei. Wie dieser Kampf die Menschen hart und kompromisslos machte, das zeigt Brittens Oper mit verstörender Klarheit. Im Mittelpunkt steht der Fischer Peter Grimes, ein menschenscheuer Einzelgänger, der wegen des ungeklärten Todes seines Lehrjungen ins Fadenkreuz von Anschuldigungen und Ablehnung gerät.
Weitere Informationen und Bilder
Lachenmann: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
Hans Christian Andersens Märchen vom erfrierenden Mädchen wird in Lachenmanns Version zu einer packenden musikalischen Studie über die Eiseskälte einer Gesellschaft, über menschliche Einsamkeit und die Erfahrung von Unbehaustheit des modernen Menschen.
Weitere Informationen und Bilder
Wagner: Parsifal
Im freien dichterischen Umgang mit Motiven aus unterschiedlichsten Sagen, der christlichen und buddhistischen Religion sowie Schopenhauers Ideenwelt schuf Richard Wagner mit seinem PARSIFAL einen eigenen, neuen Mythos. Philipp Stölzl rückt Fragen nach dem Aggressionspotential und Fanatismus hermetischer Religionsgemeinschaften ins Zentrum seiner Auseinandersetzung mit Wagners Bühnenweihfestspiel. Antiaufklärerische Weltsicht, Wunderglaube und eine auch gewalttätige Abgrenzung von Außenseiterfiguren wie Kundry sind Themen, die auf einer Zeitreise durch Jahrtausende in opulenten Tableaus ihren Niederschlag finden.
Wieder ab 5. April 2014
Prokofjew: Die Liebe zu den drei Orangen
Robert Carsen hat bei seiner Produktion vor allem das Spiel interessiert, das hier mit dem Theater selbst und seinen Erscheinungsformen gespielt wird. Er präsentiert eine Hommage an die Theaterstadt Berlin und ihre Geschichte. In den Szenen des Stücks maskiert sich das Theater quasi immer wieder neu und tritt im Dekor der unterschiedlichsten Theaterstile auf, die in dieser Stadt entstanden oder ihre größten Erfolge erlebten – von der Brechtbühne über das Kabarett der Zwanziger Jahre bis zu Peter Stein und seiner Schaubühne. Weitere Informationen und Bilder
Weitere News
öffnen
Die Saisonvorschau 2013/2014 ist erschie...
schließen
Die Saisonvorschau 2013/2014 ist erschienen
Blättern Sie sich durch unsere Saisonvorschau
Premieren, Premieren in der Tischlerei, Konzerte, Konzertante Opern und Kammerkonzerte, Repertoire, Angebote für Kinder und Jugendliche und vieles andere mehr ...
Oder laden Sie sie als PDF-Dokument herunter [hier].
Wenn Sie die Saisonvorschau 2013/2014 kostenlos erhalten möchten, senden Sie eine E-Mail mit Namen und Anschrift an info@deutscheoperberlin.de
Der Vorverkauf für die Saison 2013/2014 läuft.
öffnen
Neues in der Tischlerei
schließen
Neues in der Tischlerei

Neues in der Tischlerei
MahlermaniaMusiktheater mit „Nico and the Navigators“ / weiterlesen
14., 15., 16., 20. Jun. 2013Meisterklasse Karan ArmstrongAbschlusspräsentation / weiterlesen
19. Jun. 2013
Premieren 2013/2014Hoffmann / UraufführungMusiktheatrale Phantasmagorien frei nach Offenbach / weiterlesen
18., 19., 20., 23. Sep. 20133x Così fan tutte / Gastspiel der Kunstuni GrazWolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) / weiterlesen
25., 26., 27. Okt. 2013Kannst Du pfeifen, Johanna? / UraufführungMusiktheater von Gordon Kampe (*1976) / weiterlesen
30. Nov.; 1., 2., 9., 10., 11. Dez. 2013Gilgamesh Must Die! / UraufführungKonzerttheater mit der Band „The bianca Story“ / weiterlesen
17., 20., 21., 22., 25. Mrz. 2014Das große Buh / UraufführungEin Sound-Walk
Termine für Frühjahr 2014 in PlanungLoveAffairs / UraufführungLiebesszenarien / weiterlesen
20., 21., 24., 25., 26., 27. Jun 2014
öffnen
Zum Giuseppe-Verdi-Jahr 2013
schließen
Zum Giuseppe-Verdi-Jahr 2013
Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Attila (konzertant) / Premiere / PhilharmonieOper in einem Prolog und drei Akten / weiterlesen
19., 21. Jun. 2013Nabucco / PremiereDramma lirico in vier Teilen / weiterlesen
8., 12., 15. Sep.; 3., 5., 8., 13. Okt.; 19., 22. Dez. 2013Falstaff / PremiereCommedia lirica in drei Akten / weiterlesen
17., 22., 29. Nov.; 5., 7., 30. Dez. 2013; 4. Jan. 2014La TraviataMelodramma in drei Akten / weiterlesen
20., 26. Okt.; 30. Nov.; 4. Dez. 2013; 8., 14. Feb.; 19., 27. Apr. 2014Don CarloOper in vier Akten / weiterlesen
31. Okt.; 7., 10., 16., 24. Nov. 2013MacbethOper in vier Akten / weiterlesen
6., 12. Okt.; 21., 26. Nov. 2013RigolettoMelodramma in drei Akten / weiterlesen
23., 27. Nov.; 1. Dez. 2013; 12., 20., 26. Apr. 2014
TischlereikonzertEmpört Euch!Musik im Zeichen politischen Wandels / weiterlesen
30. Sep. 2013Den 200. Geburtstag des großen italienischen Komponisten begeht die Deutsche Oper Berlin mit einer Retrospektive seines Schaffens. Die Premiere von RIGOLETTO im April 2013 eröffnete eine Werkschau, die Ihren Höhepunkt im Oktober und November des Jahres erleben wird. Folgt im Juni zunächst die konzertanten Premiere des Jugendwerks ATTILA mit Roberto Tagliavini, Dalibor Jenis, Massimo Giordano und Liudmyla Monastyrska, eröffnet die Deutsche Oper Berlin im September ihre neue Saison mit der Premiere von NABUCCO in der Inszenierung von Keith Warner, bevor im November Christof Loy seine Inszenierung von FALSTAFF vorstellt. Flankiert werden diese Neuproduktionen von DON CARLO, MACBETH, OTELLO, LA TRAVIATA und einer Folgeserie von RIGOLETTO.
Kein anderer hat die Oper des 19. Jahrhunderts in Italien stärker geprägt als Verdi. Nach Bellini, Donizetti und Rossini war er es, der die traditionelle Oper – nach Nummern geordnet und aus fest umrissenen musikalischen und dramaturgischen Elementen aufgebaut – zunächst schrittweise, und dann immer kühner in Richtung eines umfassenden Begriffs von Musiktheater veränderte und damit die Brücke nicht nur zu Puccini, sondern über ihn hinausweisend ins 20. Jahrhundert schlug.
Zwei große Themenkreise bestimmen Verdis Werk: Zum einen die Problematik von Herrschaft, die Unmöglichkeit, eine gerechte Gesellschaft dort zu schaffen, wo Rache, Hass und persönliche Unzulänglichkeiten das Handeln bestimmen. Andererseits stehen immer wieder Vaterfiguren im Mittelpunkt, deren unerbittliches Beharren auf Konventionen und erstarrten Moralvorstellungen das Leben der Kinder – und damit ihr eigenes – zerstört. Und doch scheinen hinter diesen sozialen wie privaten Abgründen, die wenige Zeitgenossen so klar formulieren konnten wie Verdi, immer wieder die Utopien gelungener Liebe und erfüllten Lebens auf.
Neben Jan Bosse, Keith Warner und Christof Loy zeichnen für die Inszenierungen namhafte Regisseure wie Marco Arturo Marelli, Robert Carsen, Andreas Kriegenburg und Götz Friedrich verantwortlich. Die musikalische Leitung liegt dabei in Händen von Pablo Heras-Casado, William Spaulding, Andrea Battistoni, Donald Runnicles, Paolo Arrivabeni, Roberto Rizzi Brignoli und Gérard Korsten. Es singen u. a. Andrzej Dobber, Lucy Crowe, Johan Reuter, Vitalij Kowaljow, Anna Smirnowa, Markus Brück, Michael Nagy, Barbara Havemann, Hans-Peter König, Anja Harteros, Barbara Frittoli, Violeta Urmana, Thomas Johannes Mayer, Simon Keenlyside, José Cura, Dinara Alieva, Stephen Costello und Leo Nucci.
media-container handler: 92







































































