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DIE TROJANER - LES TROYENS | Kate Adrich, Interpretin der Didon |  Fadil Berisha
DIE TROJANER - LES TROYENS | Kate Adrich, Interpretin der Didon | Fadil Berisha

Premiere

Dauer: 6 Stunden | Zwei Pausen
Hector Berlioz
Die Trojaner
[ Les Troyens ]
Große Oper in fünf Akten [zwei Teile]
Libretto von Hector Berlioz nach Vergil
Uraufführungen:
3., 4.und 5. Akt [LES TROYENS A CARTHAGE] am 4. November 1863 in Paris
1. und 2. Akt [LA PRISE DE TROIE] am 7. Dezember 1879 in Paris
Erste vollständige Aufführung am 6. und 7. Dezember 1890 in Karlsruhe
Erste Gesamtaufführung als einteilige Oper am 18. Mai
1913 in Stuttgart
Erste vollständige Gesamtaufführung am 3. Mai 1969 in Glasgow
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 5. Dezember 2010

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung 
Inszenierung 
Bühne 
Kostüme 
Licht 
Choreographie 
Renato Zanella
Dramaturgie 
Chöre 
Künstlerischer Produktionsleiter 
 
Énée 
Didon 
Cassandre 
 
 
(06.03.11 | 11.03.11 | 20.03.11)
Chorèbe 
Anna 
Narbal 
Panthée 
 
 
(06.03.11 | 11.03.11 | 20.03.11)
Ascagne 
 
 
(06.03.11 | 11.03.11 | 20.03.11)
Hylas, Iopas 
 
 
(06.03.11 | 11.03.11 | 20.03.11)
Priam 
Griechischer Heerführer 
 
 
(06.03.11 | 11.03.11 | 20.03.11)
Der Schatten Hectors 
Hélénus 
 
 
(06.03.11 | 11.03.11 | 20.03.11)
Zwei trojanische Soldaten 
 
 
John Paul Huckle
 
(06.03.11 | 11.03.11 | 20.03.11)
Gott Mercure 
Hécube 
 
Chor der Deutschen Oper Berlin
 
Orchester der Deutschen Oper Berlin
 
Opernballett der Deutschen Oper Berlin

 
In seiner Doppeloper DIE TROJANER knüpft Hector Berlioz in einem Panorama gigantischer Ausmaße ein Netz individueller Schicksale, findet aber gleichzeitig zu Perspektiven überindividuellen und überzeitlichen Formats. Er zeigt die Schrecken des Krieges, koppelt Erkenntnis und Hilflosigkeit zu einem grausamen Gespann, berichtet von Liebe und Verzicht, von unverschuldeter Schuld und schicksalhafter Bestimmung. Vergil und Shakespeare standen Pate für dieses zwischen 1856 und 1858 entstandene Werk, das sich erratisch den künstlerischen Parametern seiner Zeit verweigert. Berlioz bekennt sich zu konservativen musikalischen Werten wie Konsonanz, Melodie und geschlossene Form, verstößt aber gleichzeitig durch ungewöhnliche Rhythmik und Tonalität gegen die Konvention.


Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn: Einführung im Rang-Foyer rechts
Weitere Vorstellungen
05., 11., 16., 19. Dezember 2010
06., 11., 20. März 2011
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