Friday, 12.03.2010, 19:30 h
Online-Tickets: € 18,- | 34,- | 52,- | 70,-
[Service fee: € 2,- per ticket]
concert
A benefit concert of the Förderkreis der Deutschen Oper Berlin e. V.
Kundry
Parsifal
Klingsor
Flower-maids
Conductor
Choir-Conductor
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Chor der Deutschen Oper Berlin
Mit dem 2. Akt von Richard Wagners PARSIFAL [konzertant] und Claude Debussys PELLEAS ET MELISANDE - Symphonie, stehen Ausschnitte zweier Werke auf dem Programm, die in besonderer Weise miteinander verbunden sind. Wagners Bühnenweihfestspiel ist derzeit nicht mit einer szenischen Produktion im Repertoire der Deutschen Oper Berlin zu finden und wird nun – gewissermaßen zum Ausklang der Wagner-Wochen – wenigstens teilweise zu Gehör gebracht. Uraufführung auf dem Grünen Hügel war 1882, und Claude Debussy [1862 - 1918], jüngerer Zeitgenosse Wagners, hat Parsifal wenige Jahre später bei den Festspielen in Bayreuth persönlich erlebt. Er äußerte sich überwältigt. Dennoch sprach er sich immer wieder vehement gegen Wagner aus und warnte vor dem Einfluss dieses unerhört revolutionären und monumentalen deutschen Stils auf die französische Eleganz, auf das kompositorische Schaffen überhaupt. Doch wer wollte sich Wagner entziehen? Die musikalische Welt war mit ihm eine andere geworden, und wie man auch dazu stehen mochte, was auf Wagner folgte, stand in Bezug zu ihm und war durch ihn geprägt.
Gerade in Debussys Werken klingt der Wagner’sche Ausdruck immer wieder an. Mit seiner Oper PELLEAS ET MELISANDE wollte er schließlich die totale Abgrenzung und brauchte insgesamt über acht Jahre bis zur Vollendung, da er einzelne Stellen, die ihm zu wagnerisch erschienen, immer wieder umarbeitete. Gerade dadurch schuf er neue Klangwelten, für die die Oper, die anfangs als ungewohnt, sperrig und schwierig galt, später so berühmt wurde. Die geheimnisvolle Atmosphäre der Vorlage, Maurice Maeterlincks Tragödie, wusste Debussy mit den reichen Farben der Instrumentation zu verinnerlichen und griff den verschwommenen Charakter der Dichtung in Tonfall und Rhythmus musikalisch auf. Die musikdramatischen Teile des Werks werden lose durch Orchester-Zwischenspiele miteinander verknüpft. Die PELLEAS ET MELISANDE - Symphonie ist eine 23-minütige, rein orchestrale Fassung, die Marius Constant [1925 – 2004], ein vielseitig begabter francorumänischer Komponist und Dirigent im Jahre 1983 aus jenen Interludes der Oper zusammengestellt hat.
Gerade in Debussys Werken klingt der Wagner’sche Ausdruck immer wieder an. Mit seiner Oper PELLEAS ET MELISANDE wollte er schließlich die totale Abgrenzung und brauchte insgesamt über acht Jahre bis zur Vollendung, da er einzelne Stellen, die ihm zu wagnerisch erschienen, immer wieder umarbeitete. Gerade dadurch schuf er neue Klangwelten, für die die Oper, die anfangs als ungewohnt, sperrig und schwierig galt, später so berühmt wurde. Die geheimnisvolle Atmosphäre der Vorlage, Maurice Maeterlincks Tragödie, wusste Debussy mit den reichen Farben der Instrumentation zu verinnerlichen und griff den verschwommenen Charakter der Dichtung in Tonfall und Rhythmus musikalisch auf. Die musikdramatischen Teile des Werks werden lose durch Orchester-Zwischenspiele miteinander verknüpft. Die PELLEAS ET MELISANDE - Symphonie ist eine 23-minütige, rein orchestrale Fassung, die Marius Constant [1925 – 2004], ein vielseitig begabter francorumänischer Komponist und Dirigent im Jahre 1983 aus jenen Interludes der Oper zusammengestellt hat.
On the Programme
Claude Debussy [1862 – 1918]
PELLEAS ET MELISANDE – Symphonie
Richard Wagner [1813 – 1883]
PARSIFAL 2nd act [concert version]
Claude Debussy [1862 – 1918]
PELLEAS ET MELISANDE – Symphonie
Richard Wagner [1813 – 1883]
PARSIFAL 2nd act [concert version]
Das Konzert des Orchesters der Deutschen Oper Berlin unter Leitung von Generalmusikdirektor Donald Runnicles wird von Deutschlandradio Kultur live übertragen. In Berlin auf UKW 89,6. Weitere Informationen im Hörerservice 0221-345 1831 oder www.dradio.de.





