Lieder und Dichter: Markus Brück, Norbert Hummelt


Liederabende im Foyer

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Bariton Markus Brück
Am Flügel John Parr
Lesung Norbert Hummelt
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Mit den Versen „Fremd bin ich eingezogen / Fremd zieh‘ ich wieder aus“ beginnt der Zyklus von 24 Liedern für Bariton und Klavier, den Schubert kurz vor seinem Tod komponierte. Bis heute zählt dieses Werk zu den ergreifendsten künstlerischen Manifestationen von Außenseitertum und Einsamkeit. Mit seiner tiefen Verbindung aus volksliedhafter Schlichtheit und Pathos ist die ganze Ausdrucksfülle romantischer Poesie und Musik darin enthalten.

Der Lyriker Norbert Hummelt (geb. 1962) stellt der „Winterreise“ eigene Texte gegenüber. Bereits im letzten Kapitel seines Debütbands „knackige codes“ (1993) entwickelte Hummelt einen dichterischen Parallelzyklus zu Wilhelm Müllers Texten und zur Schubert’schen Komposition. Das war der Beginn einer bis heute anhaltenden Auseinandersetzung mit diesem Werk, das den Dichter „wegen des Gefühls einer abgrundtiefen Verlorenheit“ (Hummelt) nachhaltig beeinflusste.
Markus Brück wird am Flügel begleitet von John Parr.

Klassisches Kunstlied und moderne Lyrik: Die neue Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Literaturwerkstatt Berlin vereint Liederabend und Dichterlesung. An jedem der vier Abende im Foyer der Deutschen Oper wird ein Dichter eigene Werke vorstellen, die in inhaltlichem Bezug zu den Liedern des Programms stehen.

Franz Schubert (1797 – 1828)
„Die Winterreise“