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Elena Mosuc

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Zur Person

Elena Mosuc, geboren in Iasi (Rumänien), studierte am Konservatorium "George Enescu" in Iasi und debütierte noch vor Abschluss ihres Studiums an der Oper von Iasi als Königin der Nacht, Lucia, Gilda und Violetta. Kurz darauf gewann sie sowohl beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München als auch in Monte-Carlo erste Preise. Im Jahre 1993 wurde sie mit dem europäischen Förderpreis für Musik ausgezeichnet; 1995 wurde ihr in Catania der „Premio Bellini d'Oro“, 2002 der „Premio Zenatello di Verona“ und 2004 der „Premio Verdi di Modena“ und der ...
Elena Mosuc, geboren in Iasi (Rumänien), studierte am Konservatorium "George Enescu" in Iasi und debütierte noch vor Abschluss ihres Studiums an der Oper von Iasi als Königin der Nacht, Lucia, Gilda und Violetta. Kurz darauf gewann sie sowohl beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München als auch in Monte-Carlo erste Preise. Im Jahre 1993 wurde sie mit dem europäischen Förderpreis für Musik ausgezeichnet; 1995 wurde ihr in Catania der „Premio Bellini d'Oro“, 2002 der „Premio Zenatello di Verona“ und 2004 der „Premio Verdi di Modena“ und der „Premio Verdi di Verona“ verliehen. Im Jahre 2005 wurde ihr vom rumänischen Staatspräsidenten der Offiziersorden als höchste musikalische Auszeichnung des Landes überreicht. Im Jahr 2009 promovierte sie „summa cum laude“ mit einer Dissertation über das Thema „Wahnsinn in den italienischen Opern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“. Im selben Jahr wurde sie mit dem italienischen Kritikerpreis „Lina Pagliughi: Siola d'oro“ geehrt, welcher ihr zusammen mit der Ehrenmedaille vom Präsidenten Italiens, Giorgio Napolitano, überreicht worden ist. Rumänien kürte sie zur „Frau des Jahres 2009“ und 2010 wurde sie Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt Iasi.

Elena Mosuc ist seit ihrem Karrierebeginn dem Opernhaus Zürich eng verbunden, und sie trat dort u.a. als Königin der Nacht, Konstanze, Donna Anna, Lucia di Lammermoor, Linda (LINDA DI CHAMOUNIX), Elvira (I PURITANI), Gilda, Violetta, Luisa Miller, Sophie, Zerbinetta, Aminta/Timidia (DIE SCHWEIGSAME FRAU), Musetta, Micaëla, Olympia, Antonia und Giulietta etc. unter der Stabführung von Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Christoph von Dohnányi, Placido Domingo, Vladimir Fedoseyev, Ralf Weikert, sowie Marco Armiliato, Alan Gilbert, Paolo Carignani, Adam Fischer, Marc Minkowski, Michel Plasson, Nello Santi, Carlo Rizzi, Peter Schneider und Marcello Viotti auf.

Ständige Gastauftritte führen sie immer wieder an die bedeutendsten Häuser von Europa (u.a. München, Dresden, Hamburg, Berlin, Wien, Paris, London, Venedig, Rom, Brüssel, Amsterdam) sowie nach Japan und China; aber auch als gefragte Konzertsängerin ist sie regelmäßig zu hören. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, James Conlon, David Zinman, Michael Gielen, Fabio Luisi, Bruno Campanella, Bertrand de Billy, Daniel Oren, Stefan Soltesz, Leopold Hager, Roberto Rizzi Brignoli, Pinchas Steinberg, Yves Abel und Gianandrea Noseda. Regelmäßig gibt sie weiterhin verschiedene Konzerte und Opernabende in ihrem Heimatland.

Elena Mosuc hat sich im Verlaufe ihrer Karriere im Kreise der vielseitigsten und ausdrucksstärksten Soprane der Welt etabliert: Beginnend mit der Königin der Nacht in Amsterdam, Berlin, London, Paris, Rom, Tokyo und Shanghai feierte sie sodann mit den Titelrollen von LUCIA DI LAMMERMOOR und LA TRAVIATA an der Bayerischen Staatsoper Triumphe. Im Aalto Theater in Essen gestaltete sie in Neuproduktionen äußerst erfolgreich die Luisa Miller und die Elvira aus I PURITANI; und auch ihre Debüts in der Arena di Verona als Gilda und als Violetta wurden von Publikum und Presse gleichermaßen begeistert aufgenommen. Weitere wichtige und erfolgreiche Engagements führten sie an die Deutsche Oper Berlin (Olympia, Antonia, Giulietta und Stella in LES CONTES D'HOFFMANN), an die Staatsoper Berlin (Zerbinetta in ARIADNE AUF NAXOS), ans Teatro Filarmonico di Verona (Donna Anna in DON GIOVANNI) und ins Teatro La Fenice (LA TRAVIATA). Dabei hatte sie Gelegenheit, mit so namhaften Regisseuren wie Franco Zeffirelli, Liliana Cavani, Philippe Arlaud, Pierre Audi, Ruth Berghaus, Jürgen Flimm, Claus Guth, Stefan Herheim, Dietrich Hilsdorf, Nicolas Joël, Guy Joosten, Martin Kusej, Cesare Lievi, Philippe Sireuil, Marco Arturo Marelli, Christine Mielitz, Jonathan Miller, Giancarlo del Monaco, Renata Scotto, Andrei Serban, Grischa Asagaroff und Graham Vick zusammen zu arbeiten.

Dabei hat sie mit berühmten Kollegen die Bühne geteilt; zu erwähnen sind etwa Leo Nucci, Alfredo Kraus, Neil Shicoff, José Cura, Giuseppe Giacomini, Giorgio Zancanaro, Renato Bruson, Juan Pons, Giacomo Aragall, Lucia Popp, Peter Seiffert, Ann Murray, Ruggiero Raimondi, Jonas Kaufmann, Agnes Baltsa, Mirella Freni, Katia Ricciarelli, José Carreras, Plácido Domingo, Juan Diego Flórez, Marcello Giordani, Marcelo Alvarez, Rolando Villazón, Thomas Hampson, Angela Gheorghiu, Roberto Alagna, Kurt Moll, Kurt Rydl, Francisco Araiza, Barbara Bonney, Gwyneth Jones, Maria Guleghina, Matti Salminen u.a.

Zu den musikalischen Höhepunkten der jüngsten Zeiten gehören ihre umjubelten Interpretationen und Rollendebuts von Norma, Marguerite (FAUST), Amina (LA SONNAMBULA), Liù (TURANDOT), Mimì (LA BOHÈME), Medora (IL CORSARO) und MARIA STUARDA sowohl in Zürich als auch an der Staatsoper Berlin. Sodann war sie mit sensationellem Erfolg als Violetta an der New Isareli Opera in Tel Aviv, an der Wiener Staatsoper, im New National Theatre Tokyo, an der Deutschen Oper Berlin, am Teatro Regio di Torino und in der Arena di Verona, als Lucia di Lammermoor im Théâtre Capitole de Toulouse, an der Deutschen Oper Berlin, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, bei den Festspielen von Avenches und jüngst im Teatro Regio di Torino, als Elvira (I PURITANI) an der Wiener Staatsoper, als Anna Bolena in Konzerthaus Wien, als Micaëla (CARMEN) in der Arena di Verona, als Gilda (RIGOLETTO) im Teatro Regio di Parma, am Teatro Verdi in Trieste, an der Wiener Staatsoper, an der Bayerischen Staatsoper und an der Mailänder Scala, als Donna Anna (DON GIOVANNI) im New National Theatre Tokyo und in Zürich, als Zerbinetta (ARIADNE AUF NAXOS) in Zürich und Genua, und schließlich in allen vier Frauenrollen von LES CONTES D’HOFFMANN an der Staatsoper Hamburg und in Zürich zu erleben. Speziell zu erwähnen sind ihre triumphalen Debuts an der Mailänder Scala als Violetta unter Maestro Lorin Maazel und an der Metropolitan Opera New York als Olympia und kürzlich als Lucia an der Dallas Opera. Des weiteren Neuproduktionen von LUCIA DI LAMMERMOOR in Tel Aviv, von LUISA MILLER an der Mailänder Scala, von ARIADNE AUF NAXOS (Urfassung) bei den Salzburger Festspielen und von LUCREZIA BORGIA in Brüssel. Zu ihren kommenden Verpflichtungen gehören überdies Violetta in Hannover, Donna Anna, Zerbinetta und alle vier Frauenpartien von HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN in Zürich und Marguerite (FAUST) an der Staatsoper Hamburg.

Ihre Diskographie umfasst nicht nur ihre bei Sony-BMG (Arte Nova) erschienenen Solo-Alben „Au Jardin de mon Coeur“, „Mozart Portrait“ und „Notre Amour“ (mit noch weitgehend unbekannten, oft folkloristisch inspirierten Liedern aus ihrer Heimat), sondern auch weitere CD-Aufnahmen, darunter Gualberto Brunettis „Stabat Mater“ mit dem Ensemble Turicum (als World Premier Recording), „With Compliments“ (Arien von Händel mit dem Zürcher Kammerorchester unter Howard Griffiths), die Gesamtaufnahme der Operette „Schön ist die Welt“ (von Franz Léhar). Kürzlich ist ihre neueste CD erschienen: Mahlers 2. Symphonie unter Valery Gergiev. Die Künstlerin ist auch auf DVD zu erleben als Musetta in LA BOHÈME, als Gilda mit Leo Nucci in RIGOLETTO, als Zerbinetta in ARIADNE AUF NAXOS und als Königin der Nacht in der ZAUBERFLÖTE. – Von ihren zahlreichen TV-Auftritten besonders hervorzuheben ist ihr erster bei BBC gedrehter Film („The Genius of Mozart“) und die glamouröse Gala zum hundertjährigen Bestehen der FIFA (unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev), welche weltweit in über 120 Länder live übertragen wurde.