Klaus Florian Vogt
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Biographie
Der gebürtige Holsteiner studierte zunächst Horn an den Musikhochschulen in Hannover und Hamburg und war nach seiner Diplomprüfung bis 1997 als Hornist im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg tätig. Währenddessen studierte er Gesang an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Günter Binge und war in der Spielzeit 1997/98 zunächst am Landestheater Flensburg engagiert.
1998 wechselte er an die Dresdner Semperoper, wo er u. a. mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli und Sir Colin Davis zusammen arbeitete. Sein Repertoire erweiterte er dort in Richtung jugendlich dramatisches Fach, mit Partien wie Tamino / ZAUBERFLÖTE, Hans / DIE VERKAUFTE BRAUT und Matteo / ARABELLA. Seit seinem Aufsehen erregenden Debüt am Erfurter Theater in der Titelrolle von LOHENGRIN, gastierte er mit dieser Partie inzwischen in der ganzen Welt. Seit 2003 ist Klaus Florian Vogt als freischaffender Künstler tätig.
Zwischen 2004 und 2005 hat er sein Repertoire gleich mit vier Rollendebüts erweitert, in Hamburg mit Stolzing / MEISTERSINGER, PARSIFAL und Erik / HOLLÄNDER und in Dresden mit Loge / RHEINGOLD. 2005 war er in Köln als Florestan / FIDELIO und in Amsterdam als Paul / DIE TOTE STADT zu hören, gefolgt von Lohengrin sowie Matteo / ARABELLA in Dresden. Im Herbst gab er sein Japan-Debüt als Hoffmann / HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN in Tokio. Im Mai 2006 folgte das Amerika-Debüt als Lohengrin an der Metropolitan Opera New York mit triumphalem Erfolg. Eine Neuinszenierung LOHENGRIN in der Regie von Nikolaus Lehnhoff führte ihn zu den Pfingstfestspielen nach Baden-Baden, eine Neuinszenierung LOHENGRIN an die Kölner Oper, ans Theater Genf eine Neuinszenierung der MEISTERSINGER VON NÜRNBERG. 2007 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala mit LOHENGRIN und interpretierte Andrej / CHOWANSCHTSCHINA an der Bayerischen Staatsoper. Dafür wurde Klaus Florian Vogt für den Deutschen Theaterpreis als „Bester Sängerdarsteller“ im deutschen Musiktheater nominiert.
Im Sommer 2007 erfolgte sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen. In der Regie von Katherina Wagner sang er mit triumphalen Erfolg den Walther von Stolzing. Ebenfalls 2007 gab er sein Debüt in Los Angeles in der Neuproduktion von FIDELIO unter James Conlon. Im Folgenden gastierte er an der Wiener Staatsoper als Erik, Lohengrin und Paul / DIE TOTE STADT, in Amsterdam in einer Neuproduktion von DIE FRAU OHNE SCHATTEN sowie in Bilbao in ARIADNE AUF NAXOS, in Frankfurt am Main und Madrid in DIE TOTE STADT, in Paris im FLIEGENDEN HOLLÄNDER, in München als Prinz in RUSALKA, am Liceo Barcelona in PARSIFAL, in Wien in KATJA KABANOVA und in TOUSOUSE in OBERON.
Der Künstler ist auch ein sehr erfolgreicher Konzertsänger. Seine Konzerttätigkeiten führten ihn inzwischen u. a. mehrmals nach Wien, in die Carnegie Hall New York, nach Athen, in die Berliner Philharmonie und nach Leipzig sowie zu den Salzburger Festspielen und nach London.
An der Deutschen Oper Berlin sang er bisher Stolzing / DIE MEISTERSINGER, die Titelpartie in der Neuproduktion LOHENGRIN, gab hier sein Rollendebüt als Mario Cavaradossi / TOSCA. In der Saison 2012/2013 wird er Parsifal in der Inszenierung von Philipp Stölzl interpretieren, wiederum als Lohengrin zu erleben sein und als Solist im Sinfoniekonzert mit Benjamin Brittens „Serenade für Tenor, Horn und Orchester“.
Sein erstes Soloalbum "Helden" ist im Januar 2012 bei Sony Classical erschienen.Produktionen
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