Rosemarie Arzt
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Biographie
Rosemarie Arzt, geboren in Hessen, studierte Musikwissenschaften in Marburg/Lahn und Querflöte in Kassel. Nach Studienabschluss wandte sie sich der Gesangsausbildung zu: zunächst bei Nurit Herzog-Goren in Kassel, dann bei Gundula Hinz und Regine Anhamm in Berlin sowie in diversen Meisterkursen, u. a. bei Julia Hamari, Evelyne Tubb und Ulrich Eisenlohr. Im Chor der Deutschen Oper Berlin ist Rosemarie Arzt als 1. Sopranistin engagiert. Solistisch ist sie dort u. a. als erste Brautjungfer in DER FREISCHÜTZ, als Schopfhenne in DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN und als Geisterstimme in MACBETH von Verdi zu hören. Sie interpretierte 1996 die Mutter in der Berliner Erstaufführung von Menottis AMAHL UND DIE NÄCHTLICHEN BESUCHER. Im neuen LOHENGRIN von Kasper Holten ist sie als Brautjungfer und Edelknabe zu erleben.
Auch als Liedsängerin in diversen Kammermusikreihen oder als Solistin in Oratorien ist sie immer wieder zu hören. So z. B. 2003 in der „Marienvesper“ von Monteverdi im Berliner Dom, in „Missa solemnis“ mit den Prager Sinfonikern 1998 in Reutlingen, in „Fairy Queen“ von Purcell bei den Glienicker Wandelkonzerten, 2008 in „Die Schöpfung“ von Haydn mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder, „Ein deutsches Requiem“ von Brahms mit dem Filmorchester Babelsberg und auch dem Marburger Bachchor. Konzertreisen führten sie als Solistin nach Polen, Estland, Lettland, Italien und Japan.
Ihr Repertoire erstreckt sich hin bis zu Operette und Chanson: 2003 sang sie Arien und Chansons in einer Gedächtnissendung über Eduard Künneke im Deutschlandfunk, 2002 die Titelpartie in MADAME POMPADOUR sowie DIE SCHÖNE GALATHEE; 2003 die Rolle der Gwendolyn in HERZ ÜBER BORD.
Im Quartett „Quadri Vox“ singt sie anspruchsvolle a-cappella Werke verschiedener Epochen, u. a. zu hören in seinem Weihnachtskonzert im Foyer der Deutschen Oper Berlin.
Rosemarie Arzt engagiert sich musikpädagogisch und ist u. a. seit 1999 Dozentin für den IAM (Internationaler Arbeitskreis für Musik). Dort leitet sie Musikwochen, in denen sie Laien jeden Alters den Zugang zur Musik und speziell zum Musiktheater ermöglicht. 2005/2006 war sie die „Patentante“ der Deutschen Oper Berlin für eine Kooperation mit dem Gymnasium „Königin-Luise-Stiftung“ im Rahmen der Senatsinitiative TUSCH, (Theater und Schule). Die von ihr entwickelte Revue KÖNIGIN LUISE GOES OPERA, in der Theatergruppen, Chor, Kunstkurse, etc. mit insgesamt 120 Schüler und Lehrer beteiligt waren, wurde unter ihrem Dirigat 2006 im Foyer der Deutschen Oper uraufgeführt. In der Folge entstanden drei weitere Revuen (KAFFEE ODER TEE?, REVUE PASSIERT und PASTICCIO), die sie zusammen mit Schülern jeweils schrieb, dann einstudierte, inszenierte, dirigierte und in CD- und DVD-Produktionen dokumentierte. Für viele Schüler entstand eine nachhaltige Wertschätzung des Musiktheaters und eine persönliche Verbindung zur Deutschen Oper Berlin.Produktionen
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