öffnen

Bilder / Video

schließen

öffnen

Bilder / Video

schließen

Konzertvereinigung des Chores

öffnen

Wir stellen uns vor

schließen

Wir stellen uns vor

Die Konzertvereinigung entstand 2013 als selbständig agierender, eingetragener Verein aus den Mitgliedern des Chores der Deutschen Oper Berlin und kann dadurch auf eine lange Tradition zurückblicken.

Eine lange Reihe hochkarätiger Chordirektoren wie Walter Hagen-Groll, Marcus Creed, Karl Kamper – um nur einige zu nennen – formten den Klangkörper über Generationen. Seit 2007 hat William Spaulding die Leitung übernommen.

In der Vergangenheit arbeiteten im Rahmen des Opernbetriebes viele namhafte Dirigenten wie Christopher Hogwood, Christian Thielemann, Giuseppe Sinopoli, Marcello Viotti, Andris Nelsons und aktuell vor allem GMD Donald Runnicles mit dem Chor zusammen. Durch ihre verschiedenartigen, künstlerischen Impulse prägten sie die musikalische Flexibilität und Gestaltungskraft des Chores maßgeblich.

Dem Chor wurden in jüngster Zeit zahlreiche Preise verliehen. So wurde er dreimal in Folge bei der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“ zum „Chor des Jahres“ gewählt. 2012 wurde das Ensemble mit dem „Europäischen Kulturpreis“ der Stiftung „Pro Europa“ ausgezeichnet.

Es erschienen zahlreiche Einspielungen und DVD – Aufnahmen unter großen Plattenlabeln wie Decca und Deutsche Grammophon.

öffnen

Kontakt

schließen

Kontakt

Vorstand der Konzertvereinigung

Vorstand der Konzertvereinigung

Der Vorstand der
Konzertvereinigung des Chores der Deutschen Oper Berlin e.V.


Erster Vorsitzender Ralph Eschrig Zweite Vorsitzende Angelika Nolte Kassenwart Ulrich George Weitere Vorstände Antje Obenaus, Heidrun Häßner, Martina Metzler, Elke Redmann

Wir stehen für die Gemeinnützigkeit des Vereins, sind Ansprechpartner für Konzertvorhaben und stellen Kontakte für den Austausch mit anderen Chören und Orchestern her. Wenn Sie eine Oper oder ein Konzert realisieren wollen oder sonstige Projekte planen, kontaktieren Sie uns bitte direkt. Wir können unsere Besetzung flexibel an Ihre Anforderungen anpassen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Kontaktieren Sie uns unter
vorstand@konzertvereinigung-dob.de

öffnen

Repertoire

schließen

Repertoire

Der Chor der Deutschen Oper Berlin lebt von der Professionalität seiner Mitglieder, die durch kontinuierliche Probenarbeit an die 60 Opern in verschiedenen Sprachen beherrschen.

Durch langjährige künstlerische Erfahrung verfügt das Ensemble über eine stilsichere Aufführungspraxis von Werken verschiedenster Epochen, angefangen bei Bach und Händel über Mozart, Beethoven, Puccini, Verdi, Mahler, Strauss, Wagner bis hin zu Klassikern der Moderne und Auftragswerken zeitgenössischer Komponisten.

Weltweit gefragt ist der Chor für seine Wagnerinterpretationen und wurde hierfür zu zahlreichen Gastspielen eingeladen wie z. B. nach USA, Japan, Finnland, Schweden, Frankreich und China.

Durch die neuen Auftrittsmöglichkeiten, die die Gründung der Konzertvereinigung eröffnet, können wir uns nun auch neuem und ungewohntem Repertoire zuwenden und sind offen für Projekte und Ideen.

öffnen

Projekt 1: Royal Albert Hall in London

schließen

Projekt 1: Royal Albert Hall in London

Royal Albert Hall © Frank Wentzel

Royal Albert Hall © Frank Wentzel

Am 4. August 2013 konnten wir in der Royal Albert Hall bei einer konzertanten Vorstellung des „Tannhäuser“ von Richard Wagner mitwirken. Unter der Leitung von Donald Runnicles führten wir zusammen mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra und erstklassigen Solisten dieses großartige Werk auf, welches für uns aufgrund seiner vielfältigen Klangfarben und seiner starken Dynamik eine besonders schöne Chorpartie ist.

Unsere ersten Proben fanden in den BBC Studios in Maida Vale statt, einem eher zweckmäßigen, nüchternen Gebäude mit endlosen, engen Gängen. Hier trafen wir auf ein Orchester, das mit Elan und Spielfreude einzigartige Aspekte der Musik freilegen konnte und uns mit seiner Lebendigkeit ansteckte und inspirierte. Obwohl eigentlich weder die Studios noch das Umfeld dazu Gelegenheit boten, kam es doch zu sehr freundlichen, persönlichen Begegnungen mit den Orchestermusikern, die von dem Wunsch des gemeinsamen Gelingens unseres Projektes getragen waren.

Bei den Proben und der Vorstellung dann in der Royal Albert Hall wurde das Musizieren für uns zum ganz besonderen Erlebnis. In der Größe dieses grandiosen Ovals kann sich der Klang fast wie in der Natur entfalten. Feine Streicherklänge können sich ausbreiten und in höchste Höhen steigen, Hörner klingen wie in einem weiten Tal. Indem man einzelne Orchestergruppen sehr weit voneinander entfernt aufstellt, entsteht ein sehr realistischer Klang wie aus verschiedenen Himmelsrichtungen, der die Szenerie mitträgt. Die „Sirenen“ klingen aus der Kuppelgalerie immateriell, wie aus einer anderen Welt. Diese ausgezeichnete Akustik lässt feinste, filigrane Solostellen genauso zu wie einen großen, raumumfassenden Tuttiklang, der niemals an seine Entfaltungsgrenzen stößt. Durch die Integration der Bühne in das große Rundoval des Gebäudes stehen die Mitwirkenden direkt im Kreise des Auditoriums. So schmilzt die Distanz zum Publikum. Es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl von Musikern und Zuhörern, das von Hochachtung zur Musik und deren gemeinsamem Erleben getragen wird. Eine einmalige, bemerkenswerte Stille des Publikums herrschte während der gesamten Vorstellung, nur unterbrochen durch das simultane, sehr leise Rascheln beim Umblättern der Texthefte. Diese kollektive Konzentration ermöglicht für alle das Auskosten großer Spannungsbögen ebenso wie langverhallender Pianomomente. Für uns zeigte sich diese Atmosphäre besonders im Parkett der Arena, wo die Zuhörer die ganze Vorstellung stehend verfolgten. In den Pausen dann saß man auf dem Boden. Es wurde – wie bei Open-Air-Veranstaltungen – Picknick gemacht, die Kleidung war leger. Nach der Pause ging jeder wieder selbstverständlich auf seinen vorherigen Platz. Diese freundliche und höfliche Art des zwischenmenschlichen Umgangs begegnete uns auch bei allen Mitarbeitern hinter der Bühne, die uns jederzeit hilfreich zur Seite standen. Nach langer, atemloser Stille erklang der euphorische Schlussapplaus, die Begeisterung riss jeden von uns mit.

Die wunderbare Erfahrung dieses Gastspiels wurde ermöglicht durch vielfältigste Unterstützung von verschiedenen Seiten: angefangen bei der Leitung der Deutschen Oper Berlin, die uns organisatorisch zur Seite stand, der Stiftung Oper in Berlin und dem Förderkreis der Deutschen Oper Berlin, der das Gastspiel finanziell mitgetragen hat, über die Kostümabteilung und die Schneiderei, die uns alle mit angemessener Konzertkleidung versehen haben, bis zu unserer fabelhaften Reiseleiterin, Frau Nina Sinz, welche die komplizierte Durchführung von Reise und Unterbringung organisiert hat. Auch den Mitgliedern des Extra-Chores, allen voran Herrn Dr. Bentert, gilt unser Dank für die zuverlässige und klangvolle Unterstützung. Nicht vergessen werden dürfen an dieser Stelle unser Generalmusikdirektor Donald Runnicles, der das Gastspiel initiiert hat, sowie unser Chordirektor William Spaulding, der die Einstudierung übernommen hat.

Links zu den Kritiken, die nach dem Konzert erschienen sind:
bachtrack
telegraph
theatrsdesk
theguardian

Den Reisebericht und eine Fotogalerie finden Sie hier im
Blog der Deutschen Oper Berlin.