Norma (konzertant)


Vincenzo Bellini (1801 – 1835)

Tragische Oper in zwei Akten
Libretto von Felice Romani,
basierend auf dem Drama von Louis Alexandre Soumet
Uraufführung am 26. Dezember 1831 am Teatro alla Scala in Mailand
Konzertante Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 7. Mai 2016

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Auf der Höhe seines Ruhms als führender Komponist der romantischen italienischen Belcanto-Oper stand der noch nicht einmal 30-jährige Vincenzo Bellini, als er gebeten wurde, für die Wintersaison der Mailänder Scala 1831 eine neue Oper zu schreiben. Bellini und sein Librettist Felice Romani griffen dafür auf einen Stoff zurück, der gerade erst als Schauspiel in Paris vorgestellt worden war: Die Geschichte der gallischen Druidenpriesterin Norma, deren Liebesverhältnis mit dem römischen Centurio Pollione sie in einen tragischen Konflikt mit dem Freiheitswillen ihres Volkes bringt. Am Ende der Oper büßen Norma und Pollione ihre Liebe mit dem Tod auf dem Scheiterhaufen – ein Schluss, der unter anderem Richard Wagner nachhaltig beeindruckte.

Die Uraufführung an der Mailänder Scala mit der Primadonna Giuditta Pasta in der Titelpartie war jedoch ein Fiasko. Erst als in Neapel 1834 Maria Malibran Norma sang, zeichnete sich der Welterfolg der Oper ab. NORMA ist die einzige Oper von Vincenzo Bellini, die seit ihrer Uraufführung eine kontinuierliche Aufführungstradition hat, sie brauchte nicht „wiederentdeckt“ zu werden. Von Generation zu Generation haben die Sopranistinnen die Partie weitergegeben: Rosa Ponselle, Gina Cigna, Maria Callas, Joan Sutherland, Montserrat Caballé …

2003 debütierte Edita Gruberová als Norma konzertant in Tokyo. 2006 sang sie diese Rolle in München auch auf der Bühne.

Präsentiert von Wall AG

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Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts