Die Hugenotten

[Les Huguenots]

Giacomo Meyerbeer (1791 – 1864)

Grand Opéra in fünf Akten
Libretto von Eugène Scribe und Émile Deschamps
Uraufführung am 29. Februar 1836 an der Opéra de Paris
Premiere in der revidierten Fassung der historisch-kritischen Edition an der Deutschen Oper Berlin am 13. November 2016

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Besetzung

Musikalische Leitung Michele Mariotti
Ido Arad (29.01.2017 | 04.02.2017)
Inszenierung David Alden
Bühne Giles Cadle
Kostüme Constance Hoffman
Chöre William Spaulding
Dramaturgie Jörg Königsdorf
Dramaturgie Anne Oppermann
Marguerite von Valois Patrizia Ciofi
Siobhan Stagg (29.01.2017 | 04.02.2017)
Graf von Saint-Bris Derek Welton
Stephen Bronk (29.01.2017 | 04.02.2017)
Valentine Olesya Golovneva
Graf von Nevers Noel Bouley
Seth Carico (26.11.2016 | 29.11.2016 | 29.01.2017 | 04.02.2017)
Urbain Jana Kurucová
Irene Roberts (29.11.2016 | 29.01.2017 | 04.02.2017)
Eine Ehrendame Abigail Levis
Cossé Andrew Dickinson
Jörg Schörner (29.01.2017)
Tavannes / 1. Mönch Paul Kaufmann
James Kryshak (29.01.2017 | 04.02.2017)
Thoré Dong-Hwan Lee
de Retz Alexei Botnarciuc
Méru / 2. Mönch Thomas Lehman
Noel Bouley (29.01.2017 | 04.02.2017)
Maurevert / 3. Mönch Stephen Bronk
Derek Welton (29.01.2017 | 04.02.2017)
Raoul von Nangis Juan Diego Flórez
Yosep Kang (29.01.2017 | 04.02.2017)
Marcel Ante Jerkunica
Andrew Harris (26.11.2016 | 29.11.2016)
Bois-Rosé James Kryshak
Robert Watson (20.11.2016 | 23.11.2016 | 29.01.2017 | 04.02.2017)
Chöre Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester Orchester der Deutschen Oper Berlin
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Mit seinen HUGENOTTEN brachte Giacomo Meyerbeer 1836 eines der größten Massaker der europäischen Geschichte auf die Opernbühne: Der Versuch der französischen Katholiken, in der Bartholomäusnacht des Jahres 1572 alle Protestanten des Landes zu ermorden, ist bis heute eines der furchtbarsten Beispiele für die Auswirkungen von religiösem Fanatismus. Dass DIE HUGENOTTEN zu Meyerbeers berühmtester Oper wurden, liegt jedoch nicht nur am spektakulären Thema, sondern ebenso an der Unerbittlichkeit, mit der er diesen Stoff erzählt: Vom brüchigen Frieden zwischen den Konfessionen über vergebliche Schlichtungsversuche und die Organisation des Verbrechens in der berühmten „Schwerterweihe“ bis zum wahllosen Abschlachten der Hugenotten zeigt die Oper exemplarisch die Entwicklung einer Katastrophe.

In der Verknüpfung des Schicksals der beiden Liebenden Raoul und Valentine mit dem historischen Großereignis der Bartholomäusnacht wurden die HUGENOTTEN zugleich zum Modellfall der neuen Gattung Grand Opéra und zu einem der wirkungsmächtigsten Werke der Operngeschichte.

An der Deutschen Oper Berlin sind DIE HUGENOTTEN zentraler Teil des Meyerbeer-Zyklus, der die wichtigsten Werke des größten Berliner Komponisten in szenischen Neuproduktionen vorstellt. Für die Regie konnte mit dem Amerikaner David Alden einer der profiliertesten Opernregisseure unserer Zeit gewonnen werden, von dem an der Deutschen Oper Berlin zuletzt die Inszenierungen von Brittens PETER GRIMES und BILLY BUDD zu sehen waren.

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.

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Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts