Lady Macbeth von Mzensk

[Ledi Macbet Mzenskowo ujesda]

Dmitrij Schostakowitsch (1906 – 1975)

Oper in vier Akten; Libretto von Alexander Preis nach der gleichnamigen Novelle von Nikolai Leskow; Uraufführung am 22. Januar 1934 im Maly Theater in St. Petersburg (damals Leningrad); Premiere am Königlichen Opernhaus in Oslo am 5. September 2014; Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 25. Januar 2015

In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

öffnen

Besetzung

schließen

Besetzung

Musikalische Leitung Donald Runnicles
Inszenierung Ole Anders Tandberg
Bühne Erlend Birkeland
Kostüme Maria Geber
Licht Ellen Ruge
Chöre William Spaulding
Dramaturgie Jörg Königsdorf
Boris Timofejewitsch Ismailow John Tomlinson
Sinowij Borissowitsch Ismailow Thomas Blondelle
Katerina Ismailowa Evelyn Herlitzius
Sergej Maxim Aksenov
Aksinja Nadine Secunde
Der Schäbige Burkhard Ulrich
Verwalter Andrew Harris
Hausknecht Noel Bouley
Pope Seth Carico
Polizeichef Tobias Kehrer
Polizist Andrew Harris
Wächter Noel Bouley
Sonjetka Dana Beth Miller
Alter Zwangsarbeiter Stephen Bronk
Zwangsarbeiterin Nadine Secunde
Geist des Boris Timofejewitsch John Tomlinson
Chöre Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester Orchester der Deutschen Oper Berlin
öffnen

Informationen

schließen

Informationen

Eine faszinierende Frauengestalt steht im Zentrum von Dmitrij Schostakowitschs Oper LADY MACBETH VON MZENSK: Zwar schreckt die russische Kaufmannsfrau Katerina Ismailowa nicht davor zurück, ihren Mann und ihren Schwiegervater zu ermorden, doch schafft es der Komponist, dass man sie und ihre Taten weniger verurteilt als vielmehr versteht. Katerina sei eine Frau, die um der Liebe willen zu allem fähig sei, beschrieb Schostakowitsch das Wesen seiner Titelheldin und zeigt in seiner Oper die Entwicklung einer Frau, die durch die Härte und Rohheit ihrer Umgebung pervertiert wird.

Als diese zweite Oper Schostakowischs 1934 uraufgeführt wurde, befand sich der damals erst 26-Jährige auf einem ersten Gipfelpunkt seines kompositorischen Schaffens, der parallel auch durch Werke wie die vierte Sinfonie markiert wird. Das vier Jahre später erfolgte Aufführungsverbot durch Stalin, der sich an musikalischen Kühnheiten, aber wohl auch an der humanistischen Kernaussage des Stücks stieß, bedeutete für die Rezeption der LADY MACBETH VON MZENSK zwar eine Zäsur, konnte den Welterfolg der Oper jedoch letztlich nicht aufhalten.

An der Deutschen Oper Berlin wird Schostakowitschs Werk von einem Regisseur inszeniert, der erstmalig in Deutschland arbeitet. In Skandinavien jedoch gehört der Schwede Ole Anders Tandberg zu den bekanntesten Schauspielregisseuren und hat sich mit Arbeiten wie DIE ZAUBERFLÖTE [Stockholm] und DIE HEIMKEHR DES ODYSSEUS [Oslo] in den letzten Jahren auch zunehmend im Musiktheater profiliert.

In Koproduktion mit Den Norske Opera & Ballett, Oslo.
Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.

Präsentiert von kulturradio vom rbb, Yorck Kinogruppe, tip berlin und taz.die tageszeitung.

öffnen

Rahmenprogramm

schließen

Rahmenprogramm

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts (außer zur Premiere)