La Rondine


Giacomo Puccini (1858 – 1924)

Lyrische Komödie in drei Akten
Libretto von Giuseppe Adami nach der deutschen Vorlage „Die Schwalbe“ von Alfred Maria Willner und Heinz Reichert
Uraufführung am 27. März 1917 im Opernhaus von Monte Carlo
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 8. März 2015

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Besetzung

Musikalische Leitung Roberto Rizzi Brignoli
Inszenierung Rolando Villazón
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Brigitte Reiffenstuel
Chöre William Spaulding
Dramaturgie Curt A. Roesler
Magda Dinara Alieva
Aurelia Florian (29.06.2015 | 03.07.2015)
Ruggero Charles Castronovo
Joseph Calleja (29.06.2015 | 03.07.2015)
Attala Ayan (27.03.2015)
Prunier Alvaro Zambrano
Lisette Alexandra Hutton
Elena Tsallagova (14.03.2015 | 18.03.2015 | 27.03.2015)
Rambaldo Stephen Bronk
Yvette Elbenita Kajtazi
Bianca Siobhan Stagg
Suzy Stephanie Lauricella
Perichaud Noel Bouley
Thomas Lehman (12.03.2015 | 14.03.2015 | 18.03.2015)
Crebillon Carlton Ford
Chöre Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester Orchester der Deutschen Oper Berlin
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„Puccini schreibt eine Operette“ – 1913, in einer Zeit, in der es noch keine strikte Trennung zwischen „ernster“ und „unterhaltender“ Musik gab, war diese Ankündigung nicht so überraschend, wie das heute den Anschein macht. Auch Pietro Mascagni fügte der Gattung ein Werk hinzu, und Ruggero Leoncavallo hatte 1906 damit begonnen, Operetten zu schreiben. Eine Bedingung jedoch stellte Puccini sofort, als die Direktion des Wiener Carltheaters mit diesem Anliegen an ihn herantrat: keine Dialoge!

Magda, eine attraktive, aber nicht mehr ganz junge Edelkurtisane regt den Dichter Prunier zum Bild von der Schwalbe an: Er prophezeit ihr, dass sie wie eine Schwalbe der Sonne und der Liebe entgegen fliegen wird. Liiert ist sie mit dem Bankier Rambaldo, doch der Neue ist bereits in ihr Leben getreten. Es ist Ruggero, der Sohn eines Freundes von Rambaldo, der zum ersten Mal Paris besucht und den die Freunde Magdas und Rambaldos in das Tanzlokal bei Bullier führen. Magda tritt dort inkognito auf und verliebt sich in Ruggero. Rambaldo überrascht die beiden, gerade als sie sich ihre Liebe gestehen. Magda trennt sich offiziell von ihm und seinem Geld. Sie zieht mit Ruggero an die Riviera und lebt dort in Bescheidenheit und mit Gewissensbissen, weil sie ihrem Neuen nichts von ihrem Vorleben als Mätresse Rambaldos erzählt hat. Dieser wäre bereit zu verzeihen, wenn sie zu ihm zurückkehrte, das will sie aber ebenso wenig wie mit Ruggero zusammenzubleiben, dem sie schließlich doch alles gestanden hat.

An der Deutschen Oper Berlin wird diese Puccini-Rarität von Startenor Rolando Villazón inszeniert, der sich in den letzten Jahren mit Arbeiten wie WERTHER in Lyon und DER LIEBESTRANK in Baden-Baden auch einen Namen als Opernregisseur gemacht hat.

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.

Präsentiert von kulturradio vom rbb

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Rahmenprogramm

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts (außer zur Premiere)