Britten pur


Kammerkonzert in der Tischlerei

öffnen

Besetzung

schließen

Besetzung

Mezzosopran Jana Kurucová
Am Flügel Donald Runnicles
Oboe Iveta Hylasova Bachmannova
Trompete Martin Wagemann
Trompete Martin Baeza Rubio
Trompete Florian Rast
Violine Elisabeth Heise-Glaß
Violine Magdalena Makowska
Viola Youngdo Kim
Viola Manon Gerhardt
Violoncello Maria Pstrokonska-Mödig
Violoncello Arthur Hornig
Klavier Youngsil Kim
öffnen

Informationen

schließen

Informationen

Wagner, Verdi, Britten – für die Deutsche Oper Berlin steht 2013 im Zeichen der drei großen Komponisten-Jubiläen. Doch während sich das Schaffen Wagners und Verdis fast ausschließlich auf die Opernbühne konzentrierte, war der 1913 geborene Benjamin Britten ein Universalkomponist, der Meisterwerke in fast allen Musikgattungen schuf. Neben der Oper galt Brittens besondere Vorliebe jedoch der Kammermusik und dem Lied, und gerade in diesen intimen, oft für Freunde geschriebenen Werken erlebt man den Komponisten von seiner persönlichsten Seite. Vor der Premiere von Peter Grimes, mit der die Deutsche Oper ab 25. Januar den bedeutendsten britischen Opernkomponisten feiert, zeigen Chefdirigent Donald Runnicles und Musiker des Orchesters der Deutschen Oper deshalb Britten hautnah: „Britten pur“ kombiniert zentrale Kammermusikwerke für verschiedene Besetzungen mit zwei Beispielen aus Brittens Liedschaffen. Der Schwerpunkt des Programms liegt dabei auf Werken, die wie das zweite Streichquartett, „Lachrymae“ für Viola und Klavier und „Charm of Lullabies“, im Umfeld von Peter Grimes entstanden. Einen weiteren Akzent setzen Jana Kurucova, Mezzosopran, und Donald Runnicles am Klavier mit Ausschnitten aus der „Purcell Collection“, Bearbeitungen Brittens von Arien des englischen Barockkomponisten Henry Purcell. Als Komponist, Interpret und Bearbeiter setzte sich Britten Zeit seines Lebens mit der Musik früherer Epochen auseinander. Purcell, dessen Musik Britten besonders nahestand, lieferte nicht nur die Vorlagen für die „Collection“, sondern auch für Brittens bekanntestes, ebenfalls im Umfeld von Peter Grimes entstandenes Orchesterwerk, den „Young persons‘ guide to the orchestra“.

Komplettiert wird „Britten pur“ durch zwei Raritäten: Die kurze „Fanfare for St. Edmundsbury“ für drei Trompeten und das „Phantasy Quartet“ für Oboe und Streicher, ein Jugendwerk des 19-jährigen Komponisten.

Konzertprogramm

Benjamin Britten (1913 – 1976)
„Fanfare for St. Edmundsbury“ (1959) für drei Trompeten
„Phantasy Quartet” für Oboe, Violine, Viola und Violoncello
„A Charm of Lullabies“ op. 41 für Mezzosopran und Klavier
„Lachrymae“, Reflections on a song of John Dowland, op. 48 (1950) für Viola und Piano

Pause

Benjamin Britten (1913 – 1976)
Songs für Mezzosopran und Klavier aus „The Purcell Collection” (Realizations by Benjamin Britten)
Streichquartett Nr. 2 C-Dur op. 36

öffnen

Rahmenprogramm

schließen

Rahmenprogramm

Mehr Benjamin Britten in der Saison 2012/2013
„Peter Grimes“ , Oper in einem Prolog und drei Akten
Berliner Premiere am 25. Januar 2013 / Weitere Vorstellungen am 5., 9., 13., 15. Februar 2013
Opernwerkstatt: „Peter Grimes“ am 8. Januar 2013
Sinfonie-Konzert am 28. Mai 2013
Auf dem Programm u. a. Benjamin Brittens Serenade für Tenor, Horn und Orchester op. 31
Solist: Klaus Florian Vogt / Dirigent: Donald Runnicles