Give-A-Way


Arien, Baglama & Atemakrobatik: Musiktheater-Projekt von Kreuzberger Schülern, freien Künstlern und Musikern der Deutschen Oper Berlin

Ein Auftragswerk der Deutschen Oper Berlin

öffnen

Besetzung

schließen

Besetzung

Musikalische Leitung, Inszenierung Alexandra Holtsch
Bühne David Reuter
Kostüme Sabine Hilscher
Choreografie Josep Caballero Garcia
Dramaturgie Katharina Loock
Dramaturgie Michaela Schlagenwerth
Video Marcel Fiedler
Regina Teichs
Kinetische Bühnenskulptur Christian Bilger
Instrumentenbau Jörg Heuer
Mitarbeit Bühnenbild Julia Ziegler
Aino Stratemann
Schüler auf der Bühne Azahr, Cem, Danny, Erdem, Ercan, Esra, Görkem,
Schüler auf der Bühne Hamudi, Hassan, Ismail, Kerem, Melda, Mücahit,
Schüler auf der Bühne Naadir, Neslihan, Nevine, Rabia, Tafari, Mona, Zainab
Lehrer auf der Bühne Björn Carius, Uwe Griep, Renata Sachs
Künstler auf der Bühne (Sopran) Seoyoung Park
Künstler auf der Bühne (Vokalist) Christian Kesten
Künstler auf der Bühne (Baglama) Haydar Kutluer
Künstler auf der Bühne Jens Hilse
(Symphonic Percussion Berlin) Björn Matthiessen
(Symphonic Percussion Berlin) Rüdiger Ruppert
Künstler auf der Bühne (Live-Elektronik) Mathias Hinke
(Symphonic Percussion Berlin) Henrik Schmidt
Künstler auf der Bühne (Schauspiel) Silke Buchholz
Künstler auf der Bühne (Schauspiel) Murat Seven
Künstler auf der Bühne (Tanz) Robert John van den Dolder
Künstler auf der Bühne (Tanz) Antje Rose
Schüler hinter der Bühne Cihad (Bühne), Marko (Ton), Yassin (Video)
öffnen

Informationen

schließen

Informationen

Was haben die berühmte Opernarie „Casta Diva“, Beat Boxing und experimentelle Klangkunst miteinander gemein? Und was zwei so verschiedene Institutionen wie die Kreuzberger Hector-Peterson-Schule und die Deutsche Oper Berlin? Wie kann man sich auf Augenhöhe begegnen, wie miteinander teilen?
Das Stück GIVE-A-WAY ist das Ergebnis einer ungewöhnlichen Kooperation zum Thema „Teilen und Schenken“ der Hector-Peterson-Schule und der Deutschen Oper Berlin. Musikalisch wird ein Bogen von den Klängen des Kreuzberger Schulalltags bis hin zur „großen“ Oper geschlagen. Aus dem Aufeinandertreffen der Lebenswelten ist unter Leitung der Komponistin und Regisseurin Alexandra Holtsch und ihrem Team ein assoziatives Musiktheater entstanden, das die unterschiedlichen musikalischen Herkünfte und Traditionen miteinander amalgamiert – und dabei etwas von der Lebenswirklichkeit der Schüler und aller Beteiligten erzählt.

Der Inszenierung voran ging eine viermonatige Recherche in der Schule. In sieben Werkstätten (für Musik, Szenisches Spiel, Tanz, Bühnenbild, Kostüm, Video und Schreiben) arbeiteten, forschten und gestalteten einhundertzwanzig Schüler gemeinsam mit freien Künstlern und mit Musikern der Deutschen Oper Berlin zum Thema. Wie kann man Teilen anders denken? Was hat es mit dem Geben und dem Schenken auf sich? Wo wird es schwierig? Wo teilen wir gerne? Das waren die Ausgangsfragen.

Zwanzig Schüler stehen nun im außerschulischen Projekt GIVE-A-WAY zusammen mit ihren Lehrern und mit Berliner Künstlern auf der Bühne. Sie erzählen uns Geschichten von verratenen Geliebten, von Geschenken, die sich selbständig machen und zu Klangmaschinen mutieren, von Arien, Baglama & Atemakrobatik. Nicht nur die Schüler verlassen, vertauschen, teilen dabei ihre vertrauten Welten.

Das Projekt entstand auf Initiative der Kulturagentin Michaela Schlagenwerth und des Kulturbeauftragten David Reuter und ist eine Zusammenarbeit zwischen der Hector-Peterson-Schule, KULTURKONTAKTE e.V. und der Deutschen Oper Berlin. Es wird gefördert durch „Zur Bühne!“, das Förderprogramm des Deutschen Bühnenvereins, im Rahmen von „Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung“.