Lucrezia Borgia (konzertant)
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Gaetano Donizetti (1797 – 1848)
Konzertante Oper
Melodramma in einem Prolog und zwei Akten; Libretto von Felice Romani nach Victor Hugo; Uraufführung am 26. Dezember 1833 am Teatro alla Scala in Milano; Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 27. April 2013
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Besetzung
Besetzung
| Musikalische Leitung | Andriy Yurkevych |
| Chöre | William Spaulding |
| Don Alfonso d’Este | Alex Esposito |
| Lucrezia Borgia | Edita Gruberova |
| Gennaro | Pavol Breslik |
| Maffio Orsini | Jana Kurucová |
| Jeppo Livoretto | Paul Kaufmann |
| Aposto Gazella | Andrew Harris |
| Petrucci / Un coppiere | Seth Carico |
| Oloferno Vitellozzo | Jörg Schörner |
| Gubetta | Simon Pauly |
| Rustighello / Un usciere | Alvaro Zambrano |
| Astolfo / Una voce di dentro | Tobias Kehrer |
| Chöre | Chor der Deutschen Oper Berlin |
| Orchester | Orchester der Deutschen Oper Berlin |
Informationen
Informationen
Liebe, Hass, Rache, eine verschollene und am Ende wieder aufgetauchte Mutter und vor allem viel Gift sind die Ingredienzien dieser tragischen, mitunter melodramatischen Geschichte, die Gaetano Donizetti 1833 nach der dramatischen Vorlage von Victor Hugo für die Saisoneröffnung des Teatro alla Scala in Mailand schuf. Missverständnisse mit seinem Librettisten Romani, Differenzen mit der Protagonistin der Titelpartie und nicht zuletzt Eingriffe der Zensurbehörden machten die Arbeit für den Komponisten noch schwieriger als sonst, und auch die zögerliche Haltung der Kritiker nach der ersten Aufführung konnte ihn nicht erfreuen. Das Publikum jedoch liebte das Werk von Anfang an: Allein in der ersten Spielzeit gab es 33 Aufführungen! Neben LUCIA DI LAMMERMOOR gehörte LUCREZIA BORGIA schon zu Donizettis Lebzeiten zu seinen größten Erfolgen. Das lag nicht nur am Stoff – die legendäre Renaissance-Fürstin, uneheliche Tochter des späteren Papstes Alexanders VI. und einflussreiches Mitglied der berüchtigten Adelsfamilie Borgia, entzündet wie kaum eine andere Frauengestalt bis heute die Fantasie von Literaten, Dramatikern und Filmschaffenden –, sondern vor allem an der Musik. Große dramatische Tableaus, mitreißende Ensembles und spannungsreiche Finalszenen machen LUCREZIA BORGIA zu einem Fest für die Sänger – und zu einem der faszinierendsten Werke aus der Reihe seiner großen Frauen-Porträts. An der Deutschen Oper Berlin singt die Titelpartie die derzeit größte Interpretin von Donizettis Frauenrollen: die slowakische Sopranistin Edita Gruberova.
Rahmenprogramm
Rahmenprogramm
Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts


















































