Sonderkonzert


Im Rahmen des Musikfests Berlin / in der Philharmonie

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„Packende Brillanz und feinen Klangschmelz“ attestierte der Berliner „Tagesspiegel“ dem Orchester der Deutschen Oper Berlin anlässlich seines erstmaligen Auftritts beim Berliner Musikfest, Berliner Festspiele, 2013. Auch in diesem Jahr sind Donald Runnicles und seine Musiker wieder beim Orchesterfestival in der Philharmonie zu Gast: Bei ihrer Matinee stehen zwei Jugendwerke großer Komponisten auf dem Programm, die einen ungewöhnlich heiteren Ton anschlagen. Anton von Weberns zwar bereits 1904 entstandenes, doch erst 1962 uraufgeführtes Idyll „Im Sommerwind“ nutzt den Klangreichtum des großen spätromantischen Sinfonieorchesters, um die Farben und die schwärmerische Stimmung eines Sommertags nachzuempfinden. Ihm gegenübergestellt ist Johannes Brahms‘ selten zu hörende erste Serenade, ein Werk, in dem sich der junge Komponist erstmals in orchestralem Rahmen mit der Wiener Klassik auseinandersetzt und den spielerischen Tonfall der späten Haydn-Sinfonien in eine pastoral-romantische Stimmungswelt überträgt. Kontrastiert werden diese beiden Frühwerke durch einen Liederzyklus des Berliner Komponisten Aribert Reimann, der der Deutschen Oper Berlin seit über einem halben Jahrhundert verbunden ist: Die drei 1980 bis 1982 entstandenen Lieder für Sopran und Orchester auf Gedichte von Edgar Allan Poe.

Programm

Anton von Webern (1883 – 1945)
„Im Sommerwind“
Idyll für großes Orchester
nach einem Gedicht von Bruno Wille (1904)

Aribert Reimann (*1936)
Drei Lieder nach Gedichten von Edgar Allan Poe
für Sopran und Orchester (1980 / 82)
I Sonnet-Silence “There are some qualities...”
II Dream-Land “By a route obscure and lonely...”
III To “I heed not that my earthly lot...”

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 (1857/58)

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele / Musikfest Berlin in Kooperation mit der Deutschen Oper Berlin

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Einführung mit Aribert Reimann und Jörg Königsdorf: 10:00 Uhr