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Evan Gardner

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Evan Gardner, geboren 1978 in Massachusetts, USA begann sein Studium der Komposition 1996 in den USA am „Oberlin Conservatory of Music“ bei Randolph Coleman und Pauline Oliveros. Von 2003 bis 2005 studierte er an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo bei Henrik Hellstenius und Olav Anton Thommessen. Als Stipendiat der RWE Musikstiftung ging er 2006 nach Berlin, um bei Fabien Levy zu studieren. Im darauf folgenden Jahr machte er schließlich seinen Masterabschluss bei Matthias Pintscher an der Hochschule für Musik und Theater München. 2010 ...
Evan Gardner, geboren 1978 in Massachusetts, USA begann sein Studium der Komposition 1996 in den USA am „Oberlin Conservatory of Music“ bei Randolph Coleman und Pauline Oliveros. Von 2003 bis 2005 studierte er an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo bei Henrik Hellstenius und Olav Anton Thommessen. Als Stipendiat der RWE Musikstiftung ging er 2006 nach Berlin, um bei Fabien Levy zu studieren. Im darauf folgenden Jahr machte er schließlich seinen Masterabschluss bei Matthias Pintscher an der Hochschule für Musik und Theater München.

2010 erhielt Evan Gardner den „Staubach Honoraria“ des Internationalen Ferienkurses für Neue Musik Darmstadt für die Komposition eines neuen Werkes für das JACK Quartet. Im Frühjahr 2008 erhielt Gardner als Gewinner der Tremplin Reading Panel den Auftrag, ein Stück für das Ensemble Intercontemporain zu schreiben. Mit seinem Orchesterstück „Lights out“ war er 2006 Finalist beim Internationalen Gaudeamus Wettbewerb in Amsterdam. Im gleichen Jahr erschien bei „Aurora Records“ eine CD mit Orchesterwerken von Gardner und anderen Nachwuchskomponisten, eingespielt vom Norwegischen Rundfunkorchester.

Evan Gardners Stücke wurden u. a. von dem Niederländischen Radiokammerorchester, dem Norwegischen Rundfunkorchester, dem Ensemble Ernst, den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, dem Ensemble Intercontemporain, dem JACK Quartet, dem Arditti Quartet, dem Ensemble Contrechamps, dem Bergen Philharmonieorchester, dem Ensemble Mosaik, dem solistensemble kaleidoskop, und dem Pianisten Marino Formenti aufgeführt.

Drei junge Komponisten beschäftigen sich parallel mit dem gleichen Libretto – das war die Idee des Kompositionswettbewerbs NEUE SZENEN, den die Deutsche Oper Berlin im vergangenen Jahr zusammen mit der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler ausrief. Der Dramatiker Christoph Nußbaumeder hat dazu einen Text geschrieben, der der ermordeten russischen Journalistin Anna Politowskaja gewidmet ist. Die Musik, zu der dieses Libretto die Gewinner inspiriert hat, können Sie ab 8. April in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin erleben.

Über seine Herangehensweise an den Text sagt Evan Gardner: „Anna Politowskaja glaubte daran, dass das Schicksal ihr eine Mission gegeben hätte: den Menschen die Wahrheit über das zu sagen, was wirklich in Tschetschenien passierte. Sie opferte ihr Leben, indem sie den Menschen eine Stimme gab, die keine hatten. Sie ist für mich eine Heldin, die die Welt niemals vergessen wird.“