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Rolando Villazón

About

Durch seine einzigartig fesselnden Auftritte in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen der Welt hat sich Rolando Villazón als einer der meist gefeierten und beliebtesten Interpreten überhaupt und als einer der führenden Tenöre der Gegenwart etabliert. Bejubelt als „der charmanteste der heutigen Divos“ (The Times) und als „großer Sänger und kurzweiliger Entertainer, er kann albern und sehr ernsthaft sein, lustig und tief“ (Crescendo) ist Rolando Villazón einer der vielseitigsten Künstler heute: neben seiner Bühnenkarriere ist er als Regisseur, Schriftsteller und TV-Persönlichkeit bekannt.

Rolando Villazón wurde in der internationalen Musikszene rasch bekannt, nachdem er 1999 mehrere Preise bei Plácido Domingos „Operalia“-Wettbewerb gewann (u.a. den Zarzuela-Preis und den Zuschauerpreis). Noch im gleichen Jahr folgten sein europäisches Debüt als Des Grieux / MANON in Genua, als Alfredo / LA TRAVIATA an der Opéra de Paris und als Macduff / MACBETH an der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Mit einer Serie sensationeller Debüts an den bedeutendsten europäischen Häusern etablierte sich der Tenor schnell als einer der gefragtesten Künstler seiner Generation, so sang er Rodolfo / LA BOHEME in München und Gounods Roméo in Wien. In Wien hat er seither Massenets Werther, Nemorino / L’ELISIR D’AMORE, Des Grieux, die Titelrolle in LES CONTES D’HOFFMANN, Herzog / RIGOLETTO und Rodolfo interpretiert. In München war er mit der Titelrolle in Gounods FAUST und Roméo, als Alfredo zu hören sowie in der Titelpartie eine Neuproduktion von LES CONTES D’HOFFMANN, zudem sang er Rodolfo in konzertanten Aufführungen von LA BOHEME in der Philharmonie am Gasteig, die von Deutsche Grammophon aufgezeichnet und 2008 auf CD veröffentlicht wurden.

2005 gab Rolando Villazón sein triumphales Debüt bei den Salzburger Festspielen, als er Alfredo an der Seite von Anna Netrebko und Thomas Hampson interpretierte – diese Produktion liegt auf CD und DVD im Label Deutsche Grammophon vor. 2008 kehrte er für eine Neuproduktion von ROMÉO ET JULIETTE nach Salzburg zurück, die ebenfalls live im Fernsehen übertragen und 2009 auf DVD veröffentlicht wurde. 2012 gab er sein umjubeltes Mozart-Debüt als Alessandro in IL RE PASTORE in Salzburg und kehrte 2013 hochgelobte Vorstellung in der Titelpartie einer Neuproduktion von Mozarts LUCIO SILLA zurück. Weitere vielbeachtete Auftritte bei europäischen Festspielen führten ihn nach Bregenz, Orange, zum Musikfest Bremen, Glyndebourne und zum Klara Festival.

Seit seinem Debüt tritt Rolando Villazón häufig an der Staatsoper Berlin auf und arbeitet dort regelmäßig mit Daniel Barenboim zusammen. Höhepunkte der Zusammenarbeit waren u. a. Neuproduktionen von CARMEN, LA TRAVIATA, MANON und EUGEN ONEGIN. Ebenso gestaltete er den Nemorino in einer Neuproduktion von L‘Elisir D’amore. An der Opéra de Paris konnten ihn die Zuschauer bereits in Produktionen wie FAUST, LA TRAVIATA , LES CONTES D’HOFFMANN und WERTHER erleben. Als Hoffmann gab er auch sein triumphales Debüt an der Londoner Royal Opera, Covent Garden, wo er seitdem auch als Lenski und Herzog auftrat und die Titelpartie in einer Neuproduktion von Verdis DON CARLO sowie in einer vielbeachteten Produktion von WERTHER, jeweils unter der Leitung von Sir Antonio Pappano interpretierte, die 2012 von Deutsche Grammophon auf CD veröffentlicht wurde. Weitere Auftritte führten Rolando Villazón an das Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie an die Amsterdamer Oper, wo er unter Riccardo Chailly sein Rollendebüt als Don Carlo gab. Er debütierte als Nemorino am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und kehrte für eine Neuproduktion von Manon mit Natalie Dessay zurück. Sowohl MANON als auch der Amsterdamer DON CARLO wurden auf DVD veröffentlicht. 2010 debütierte er als Alfredo am Opernhaus Zürich und kehrte für eine Neuproduktion von Mozarts IL RE PASTORE und Vorstellungen von L‘ELISIR D’AMORE zurück. Sein Debüt an der Mailänder Scala gab er ebenfalls 2010, wo er eine seiner Paraderollen, den Nemorino interpetierte. 2011 gab er sein Rollendebüt als Don Ottavio am Festspielhaus Baden-Baden, gefolgt von seinem Rollendebüt als Ferrando in COSÌ FAN TUTTE im Jahr 2012, ebenfalls in Baden-Baden.

Rolando Villazón gab sein Debüt an der Metropolitan Opera New York als Alfredo und war dort seither als Herzog, Rodolfo, Edgardo und in einer ausverkauften Metropolitan Opera Pension Fund Gala im April 2007 zu hören. Außerdem war er an der Los Angeles Opera nach seinem Debüt als Alfredo in Produktionen von GIANNI SCHICCHI, ROMÉO ET JULIETTE und MANON zu erleben.

Der Tenor tritt in allen bedeutenden Konzertsälen auf und arbeitet dort mit den wichtigsten Dirigenten und Orchestern zusammen, so z.B. in Londons Barbican Hall, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris, den Philharmonien in Berlin und Köln, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Gewandhaus Leipzig und der Accademia Santa Cecilia in Rom. Hinzu kommen ausverkaufte Konzerte in u.a. New York, Miami, Vancouver, Tokio, Toulouse, Monte Carlo, Moskau, St. Petersburg, Prag, Zürich, Rom, Athen, Istanbul, Madrid, und Kopenhagen und Helsinki. Anlässlich des 200. Geburtstags von Giuseppe Verdi gab Rolando Villazón 2013 eine ausverkaufte 15-Städte Tournee mit Arien und Liedern Verdis. 2007 gab er sein Deutschlanddebüt als Liedsänger und interpretierte Schumanns „Dichterliebe“, begleitet von Daniel Barenboim. Daniel Barenboim begleitete zusammen mit der Staatskapelle Berlin den Tenor 2013 auch bei Europa-Premiere von Elliot Carters A SUNBEAM’S ARCHITECTURE. 2010 gab er sein Liederabend-Debüt bei den Salzburger Festspielen und 2011 im Wiener Musikverein. Seine Open Air-Konzerte mit Plácido Domingo und Anna Netrebko auf der Berliner Waldbühne am Vorabend des Fussball-WM Finales 2006 sowie Schloss Schönbrunn in Wien vor dem Finale der Fussball-EM 2008 wurden jeweils live im Fernsehen übertragen und von Millionen Zuschauern weltweit gesehen. 2013 sang er an der Seite von Thomas Hampson ein international übertragenes Open-Air Konzert auf dem Münchner Odeonsplatz mit dem Bayerischen Rundfunkorchester unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin.

Rolando Villazóns ausgedehnte Diskographie umfasst eine CD mit italienischen Arien, eine Aufnahme mit Arien von Gounod und Massenet sowie ein „Opera Recital“. Alle diese Aufnahmen erschienen bei EMI/Virgin Classics, genauso wie Aufnahmen von Monteverdis IL COMBATTIMENTO DI TANCREDI und I LAMENTI, unter der Leitung von Emmanuelle Haïm, eine Aufnahme von Verdis REQUIEM dirigiert von Antonio Pappano, sowie eine Zarzuela-CD, „Gitano“, unter der Leitung von Plácido Domingo und eine Aufnahme von Vivaldis „Ercole“. Alle Aufnahmen des Künstlers wurden von der Kritik mit uneingeschränktem Lob bedacht. Zu DVD-Veröffentlichungen bei EMI/Virgin Classics zählt u.a. die Wiener Produktion von L’ELISIR D’AMORE, bei Decca wurde LA TRAVIATA aus Los Angeles mit Renée Fleming veröffentlicht.

2007 wurde Rolando Villazón Exklusivkünstler für die Deutsche Grammophon. Er veröffentlichte eine Duett-CD mit der Sopranistin Anna Netrebko sowie CDs und DVDs von LA TRAVIATA. Letztere Aufnahme wurde 2006 für einen Grammy nominiert und sowohl LA TRAVIATA als auch „Duets“ erhielten jeweils einen ECHO Klassik. 2008 wurde seine erste Solo-CD von Deutsche Grammophon veröffentlicht, eine Aufnahme seltener italienischer Arien unter dem Titel „Cielo e mar“. 2009 folgte eine ebenso erfolgreiche Aufnahme mit Händel-Arien, die er gemeinsam mit dem Spezialisten Paul McCreesh und seinen Gabrieli Players aufnahm. Alle seine Aufnahmen wurden zu Bestsellern und erhielten Gold- und Platin-Auszeichnungen in Deutschland und Österreich. „Duets“ erreichte die Spitzenposition der Billboard Klassikcharts in den USA und hält den Rekord für das beste Debüt einer klassischen CD in Europa, mit Spitzenpositionen in den Popcharts mehrerer europäischer Länder. 2010 veröffentlichte die Deutsche Grammophon „México!“, eine Aufnahme klassischer mexikanischer Lieder in neuen Arrangements, die mit dem ECHO Klassik 2011 ausgezeichnet wurde. Im Frühjahr 2012 erschien eine Gesamteinspielung von Massenets WERTHER unter der Leitung von Antonio Pappano, im Sommer und Herbst 2012 erscheinen gleich zwei neue Einspielungen: eine Aufnahme mit Arien Giuseppe Verdis, dirigiert von Gianandrea Noseda sowie eine Gesamtaufnahme von Mozarts DON GIOVANNI. Diese Gesamtaufnahme bildet den ersten Teil eines mehrteiligen Mozart Zyklus, initiiert von Rolando Villazón und Yannick Nézet-Seguin, dem im Juli 2013 COSÌ FAN TUTTE folgte. Anfang 2014 wird eine Aufnahme von Mozarts Konzertarien für Tenor erscheinen, die unter der Leitung von Antonio Pappano mit dem London Symphony Orchestra aufgenommen wurde.

2011 debütierte Rolando Villazón mit einer viel beachteten Inszenierung von WERTHER an der Opéra de Lyon als Regisseur. 2012 inszenierte er Donizettis L’ELISIR D’AMORE am Festspielhaus Baden-Baden. In der gleichen, von der Kritik als „doppelter Triumph“ beschriebenen Aufführung, die im Dezember 2012 im Fernsehen ausgestrahlt wurde, sang er ebenfalls die Partie des Nemorino. Drei weitere Debüts als Regisseur werden in der Spielzeit 2014/2015 folgen.

Rolando Villazón begann die Saison 13/14 mit Vorstellungen als Mozarts Lucio Silla beim Musikfest Bremen, dirigiert von Mark Minkowski. Mozart dominiert die gesamte Spielzeit des Tenors: er singt Don Ottavio / DON GIOVANNI unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper, an der Wiener Staatsoper, gefolgt von seiner Rückkehr an die Mailänder Scala als Ferrando in COSI FAN TUTTE in einer Neuproduktion von Claus Guth und dirigert von Daniel Barenboim. Danach beschließt er die Spielzeit mit seinem Rollendebüt als Belmonte in DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL am Festspielhaus Baden-Baden, welche bei der Deutschen Grammophon erscheinen wird. Außerdem wird er mit Mozarts Konzertarien mit dem Kammerorchester Basel auf Europa-Tournee gehen und in Berlin, London, Paris, Dortmund, Prag und Wien zu hören sein. Der Tenor wird zusammen mit Emmanuelle Haim und Le Concert d’Astrée für Monteverdi-Konzerte in Baden-Baden und Paris geben und wird Liederabende in Graz, Regensburg, Bremen und dem Teatro alla Scala in Mailand geben.

Geboren in Mexico City begann er seine musikalischen Studien am nationalen Konservatorium seines Heimatlandes bevor er Mitglied der Nachwuchsprogramme an den Opernhäusern in Pittsburgh und San Francisco Opera wurde. Rolando Villazón wurde mit vielen bedeutenden Preisen ausgezeichnet und erhielt den Titel eines „Chévalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“, eine der höchsten Auszeichnung im Bereich der Kunst und Literatur in Frankreich, seinem permanenten Wohnsitz. Rolando Villazón ist Botschafter der RED NOSES Clowndoctors International und Mitglied des Collège de Pataphysique de Paris.

 

Rolando Villazón

Rolando Villazón

Rolando Villazón

zur Person
Durch seine einzigartig fesselnden Auftritte in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen der Welt hat sich Rolando Villazón als einer der meist gefeierten und beliebtesten Interpreten überhaupt und als einer der führenden Tenöre der Gegenwart etabliert. Bejubelt als „der charmanteste der heutigen Divos“ (The Times) und als „großer Sänger und kurzweiliger Entertainer, er kann albern und sehr ernsthaft sein, lustig und tief“ (Crescendo) ist Rolando Villazón einer der vielseitigsten Künstler heute: neben seiner Bühnenkarriere ist er als Regisseur, Schriftsteller und TV-Persönlichkeit bekannt.

Rolando Villazón wurde in der internationalen Musikszene rasch bekannt, nachdem er 1999 mehrere Preise bei Plácido Domingos „Operalia“-Wettbewerb gewann (u.a. den Zarzuela-Preis und den Zuschauerpreis). Noch im gleichen Jahr folgten sein europäisches Debüt als Des Grieux / MANON in Genua, als Alfredo / LA TRAVIATA an der Opéra de Paris und als Macduff / MACBETH an der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Mit einer Serie sensationeller Debüts an den bedeutendsten europäischen Häusern etablierte sich der Tenor schnell als einer der gefragtesten Künstler seiner Generation, so sang er Rodolfo / LA BOHEME in München und Gounods Roméo in Wien. In Wien hat er seither Massenets Werther, Nemorino / L’ELISIR D’AMORE, Des Grieux, die Titelrolle in LES CONTES D’HOFFMANN, Herzog / RIGOLETTO und Rodolfo interpretiert. In München war er mit der Titelrolle in Gounods FAUST und Roméo, als Alfredo zu hören sowie in der Titelpartie eine Neuproduktion von LES CONTES D’HOFFMANN, zudem sang er Rodolfo in konzertanten Aufführungen von LA BOHEME in der Philharmonie am Gasteig, die von Deutsche Grammophon aufgezeichnet und 2008 auf CD veröffentlicht wurden.

2005 gab Rolando Villazón sein triumphales Debüt bei den Salzburger Festspielen, als er Alfredo an der Seite von Anna Netrebko und Thomas Hampson interpretierte – diese Produktion liegt auf CD und DVD im Label Deutsche Grammophon vor. 2008 kehrte er für eine Neuproduktion von ROMÉO ET JULIETTE nach Salzburg zurück, die ebenfalls live im Fernsehen übertragen und 2009 auf DVD veröffentlicht wurde. 2012 gab er sein umjubeltes Mozart-Debüt als Alessandro in IL RE PASTORE in Salzburg und kehrte 2013 hochgelobte Vorstellung in der Titelpartie einer Neuproduktion von Mozarts LUCIO SILLA zurück. Weitere vielbeachtete Auftritte bei europäischen Festspielen führten ihn nach Bregenz, Orange, zum Musikfest Bremen, Glyndebourne und zum Klara Festival.

Seit seinem Debüt tritt Rolando Villazón häufig an der Staatsoper Berlin auf und arbeitet dort regelmäßig mit Daniel Barenboim zusammen. Höhepunkte der Zusammenarbeit waren u. a. Neuproduktionen von CARMEN, LA TRAVIATA, MANON und EUGEN ONEGIN. Ebenso gestaltete er den Nemorino in einer Neuproduktion von L‘Elisir D’amore. An der Opéra de Paris konnten ihn die Zuschauer bereits in Produktionen wie FAUST, LA TRAVIATA , LES CONTES D’HOFFMANN und WERTHER erleben. Als Hoffmann gab er auch sein triumphales Debüt an der Londoner Royal Opera, Covent Garden, wo er seitdem auch als Lenski und Herzog auftrat und die Titelpartie in einer Neuproduktion von Verdis DON CARLO sowie in einer vielbeachteten Produktion von WERTHER, jeweils unter der Leitung von Sir Antonio Pappano interpretierte, die 2012 von Deutsche Grammophon auf CD veröffentlicht wurde. Weitere Auftritte führten Rolando Villazón an das Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie an die Amsterdamer Oper, wo er unter Riccardo Chailly sein Rollendebüt als Don Carlo gab. Er debütierte als Nemorino am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und kehrte für eine Neuproduktion von Manon mit Natalie Dessay zurück. Sowohl MANON als auch der Amsterdamer DON CARLO wurden auf DVD veröffentlicht. 2010 debütierte er als Alfredo am Opernhaus Zürich und kehrte für eine Neuproduktion von Mozarts IL RE PASTORE und Vorstellungen von L‘ELISIR D’AMORE zurück. Sein Debüt an der Mailänder Scala gab er ebenfalls 2010, wo er eine seiner Paraderollen, den Nemorino interpetierte. 2011 gab er sein Rollendebüt als Don Ottavio am Festspielhaus Baden-Baden, gefolgt von seinem Rollendebüt als Ferrando in COSÌ FAN TUTTE im Jahr 2012, ebenfalls in Baden-Baden.

Rolando Villazón gab sein Debüt an der Metropolitan Opera New York als Alfredo und war dort seither als Herzog, Rodolfo, Edgardo und in einer ausverkauften Metropolitan Opera Pension Fund Gala im April 2007 zu hören. Außerdem war er an der Los Angeles Opera nach seinem Debüt als Alfredo in Produktionen von GIANNI SCHICCHI, ROMÉO ET JULIETTE und MANON zu erleben.

Der Tenor tritt in allen bedeutenden Konzertsälen auf und arbeitet dort mit den wichtigsten Dirigenten und Orchestern zusammen, so z.B. in Londons Barbican Hall, dem Théâtre des Champs-Elysées in Paris, den Philharmonien in Berlin und Köln, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Gewandhaus Leipzig und der Accademia Santa Cecilia in Rom. Hinzu kommen ausverkaufte Konzerte in u.a. New York, Miami, Vancouver, Tokio, Toulouse, Monte Carlo, Moskau, St. Petersburg, Prag, Zürich, Rom, Athen, Istanbul, Madrid, und Kopenhagen und Helsinki. Anlässlich des 200. Geburtstags von Giuseppe Verdi gab Rolando Villazón 2013 eine ausverkaufte 15-Städte Tournee mit Arien und Liedern Verdis. 2007 gab er sein Deutschlanddebüt als Liedsänger und interpretierte Schumanns „Dichterliebe“, begleitet von Daniel Barenboim. Daniel Barenboim begleitete zusammen mit der Staatskapelle Berlin den Tenor 2013 auch bei Europa-Premiere von Elliot Carters A SUNBEAM’S ARCHITECTURE. 2010 gab er sein Liederabend-Debüt bei den Salzburger Festspielen und 2011 im Wiener Musikverein. Seine Open Air-Konzerte mit Plácido Domingo und Anna Netrebko auf der Berliner Waldbühne am Vorabend des Fussball-WM Finales 2006 sowie Schloss Schönbrunn in Wien vor dem Finale der Fussball-EM 2008 wurden jeweils live im Fernsehen übertragen und von Millionen Zuschauern weltweit gesehen. 2013 sang er an der Seite von Thomas Hampson ein international übertragenes Open-Air Konzert auf dem Münchner Odeonsplatz mit dem Bayerischen Rundfunkorchester unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin.

Rolando Villazóns ausgedehnte Diskographie umfasst eine CD mit italienischen Arien, eine Aufnahme mit Arien von Gounod und Massenet sowie ein „Opera Recital“. Alle diese Aufnahmen erschienen bei EMI/Virgin Classics, genauso wie Aufnahmen von Monteverdis IL COMBATTIMENTO DI TANCREDI und I LAMENTI, unter der Leitung von Emmanuelle Haïm, eine Aufnahme von Verdis REQUIEM dirigiert von Antonio Pappano, sowie eine Zarzuela-CD, „Gitano“, unter der Leitung von Plácido Domingo und eine Aufnahme von Vivaldis „Ercole“. Alle Aufnahmen des Künstlers wurden von der Kritik mit uneingeschränktem Lob bedacht. Zu DVD-Veröffentlichungen bei EMI/Virgin Classics zählt u.a. die Wiener Produktion von L’ELISIR D’AMORE, bei Decca wurde LA TRAVIATA aus Los Angeles mit Renée Fleming veröffentlicht.

2007 wurde Rolando Villazón Exklusivkünstler für die Deutsche Grammophon. Er veröffentlichte eine Duett-CD mit der Sopranistin Anna Netrebko sowie CDs und DVDs von LA TRAVIATA. Letztere Aufnahme wurde 2006 für einen Grammy nominiert und sowohl LA TRAVIATA als auch „Duets“ erhielten jeweils einen ECHO Klassik. 2008 wurde seine erste Solo-CD von Deutsche Grammophon veröffentlicht, eine Aufnahme seltener italienischer Arien unter dem Titel „Cielo e mar“. 2009 folgte eine ebenso erfolgreiche Aufnahme mit Händel-Arien, die er gemeinsam mit dem Spezialisten Paul McCreesh und seinen Gabrieli Players aufnahm. Alle seine Aufnahmen wurden zu Bestsellern und erhielten Gold- und Platin-Auszeichnungen in Deutschland und Österreich. „Duets“ erreichte die Spitzenposition der Billboard Klassikcharts in den USA und hält den Rekord für das beste Debüt einer klassischen CD in Europa, mit Spitzenpositionen in den Popcharts mehrerer europäischer Länder. 2010 veröffentlichte die Deutsche Grammophon „México!“, eine Aufnahme klassischer mexikanischer Lieder in neuen Arrangements, die mit dem ECHO Klassik 2011 ausgezeichnet wurde. Im Frühjahr 2012 erschien eine Gesamteinspielung von Massenets WERTHER unter der Leitung von Antonio Pappano, im Sommer und Herbst 2012 erscheinen gleich zwei neue Einspielungen: eine Aufnahme mit Arien Giuseppe Verdis, dirigiert von Gianandrea Noseda sowie eine Gesamtaufnahme von Mozarts DON GIOVANNI. Diese Gesamtaufnahme bildet den ersten Teil eines mehrteiligen Mozart Zyklus, initiiert von Rolando Villazón und Yannick Nézet-Seguin, dem im Juli 2013 COSÌ FAN TUTTE folgte. Anfang 2014 wird eine Aufnahme von Mozarts Konzertarien für Tenor erscheinen, die unter der Leitung von Antonio Pappano mit dem London Symphony Orchestra aufgenommen wurde.

2011 debütierte Rolando Villazón mit einer viel beachteten Inszenierung von WERTHER an der Opéra de Lyon als Regisseur. 2012 inszenierte er Donizettis L’ELISIR D’AMORE am Festspielhaus Baden-Baden. In der gleichen, von der Kritik als „doppelter Triumph“ beschriebenen Aufführung, die im Dezember 2012 im Fernsehen ausgestrahlt wurde, sang er ebenfalls die Partie des Nemorino. Drei weitere Debüts als Regisseur werden in der Spielzeit 2014/2015 folgen.

Rolando Villazón begann die Saison 13/14 mit Vorstellungen als Mozarts Lucio Silla beim Musikfest Bremen, dirigiert von Mark Minkowski. Mozart dominiert die gesamte Spielzeit des Tenors: er singt Don Ottavio / DON GIOVANNI unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper, an der Wiener Staatsoper, gefolgt von seiner Rückkehr an die Mailänder Scala als Ferrando in COSI FAN TUTTE in einer Neuproduktion von Claus Guth und dirigert von Daniel Barenboim. Danach beschließt er die Spielzeit mit seinem Rollendebüt als Belmonte in DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL am Festspielhaus Baden-Baden, welche bei der Deutschen Grammophon erscheinen wird. Außerdem wird er mit Mozarts Konzertarien mit dem Kammerorchester Basel auf Europa-Tournee gehen und in Berlin, London, Paris, Dortmund, Prag und Wien zu hören sein. Der Tenor wird zusammen mit Emmanuelle Haim und Le Concert d’Astrée für Monteverdi-Konzerte in Baden-Baden und Paris geben und wird Liederabende in Graz, Regensburg, Bremen und dem Teatro alla Scala in Mailand geben.

Geboren in Mexico City begann er seine musikalischen Studien am nationalen Konservatorium seines Heimatlandes bevor er Mitglied der Nachwuchsprogramme an den Opernhäusern in Pittsburgh und San Francisco Opera wurde. Rolando Villazón wurde mit vielen bedeutenden Preisen ausgezeichnet und erhielt den Titel eines „Chévalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“, eine der höchsten Auszeichnung im Bereich der Kunst und Literatur in Frankreich, seinem permanenten Wohnsitz. Rolando Villazón ist Botschafter der RED NOSES Clowndoctors International und Mitglied des Collège de Pataphysique de Paris.