Billy Budd


Benjamin Britten (1913 – 1976)

Oper in zwei Akten mit Prolog und Epilog. Libretto von Edward Morgan Forster und Eric Crozier nach Herman Melvilles Roman „Billy Budd“. Uraufführung am 1. Dezember 1951 am Royal Opera House in London; Neufassung: 1961. Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 22. Mai 2014.

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Die dramatischen Ereignisse auf dem Kriegsschiff „Indomitable“ (Die Unbezwingliche) stehen im Mittelpunkt dieser zweiten „maritimen“ Oper von Benjamin Britten. Wie bei PETER GRIMES ist auch hier kein Platz für Seefahrer-Romantik oder Meeres-Idylle. Das Leben auf See ist rau, die Regeln der Männergesellschaft unbarmherzig. Die ständige Bedrohung durch Naturgewalten und kriegerische Auseinandersetzungen erzeugt seelische Verhärtungen und lässt Gefühle wie Zuneigung und Liebe nur in pervertierter Form zu.

Obwohl Captain Vere, Befehlshaber auf der „Indomitable“, seine Zuneigung zu dem jungen Bootsmann Billy Budd nicht verhehlen kann, hilft er ihm nicht, als dieser wegen Meuterei zum Tod durch den Strang verurteilt wird, nachdem er im Affekt den sadistischen Waffenmeister Claggart erschlagen hat. Edward Morgan Forster und Eric Crozier schrieben das Libretto nach einer Novelle von Hermann Melville, dem Autor von „Moby Dick“. Britten, für den der Kampf gegen Ungerechtigkeit und Ausgrenzung ein lebenslanges Anliegen war, komponierte das Stück 1950 / 1951 als Auftragswerk für das Royal Opera House Covent Garden. Dort wurde es am 1. Dezember 1951 uraufgeführt.

Nach der erfolgreichen Produktion von PETER GRIMES im Januar 2013, ebenfalls von Regisseur David Alden und Bühnenbildner Paul Steinberg, kommt mit BILLY BUDD erneut eine bildmächtige und musikalisch hochkomplexe Oper von Benjamin Britten auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin.

Eine Koproduktion mit der English National Opera und dem Bolschoi Theater. Premiere an der English National Opera am 18. Juni 2012
Präsentiert von Dussmann - Das Kulturkaufhaus, taz.die tageszeitung, tip berlin und Wall AG.

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Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts (nicht zur Premiere)