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    Premiere: Der Liebestrank

    Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli; Inszenierung: Irina Brook; Mit Nicola Alaimo, Simon Pauly, Dimitri Pittas, Heidi Stober, Alexandra Hutton u. a.

    Nächste Vorstellung

    Fr 25. April 2014 / 19:30 Uhr / weiterlesen

    D-Preise: € 122,– / 89,– / 64,– / 38,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

  • Highlights

    Open Air in der Waldbühne: Die Zauberflöte

    Musikalische Leitung: Donald Runnicles; Inszenierung: Gerlinde Pelkowski; Mit Ante Jerkunica, Yosep Kang, Hulkar Sabirova, Elena Tsallagova, Simon Pauly u. v. a. / Kaufen Sie jetzt zum Frühbucherpreis!

    Nächste Vorstellung

    Sa 23. August 2014 / 19:30 Uhr / weiterlesen

    22,60 - 73,60 € / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

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    Rigoletto

    Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli; Inszenierung: Jan Bosse; Mit Alex Vicens, Markus Brück, Elena Tsallagova, Bastiaan Everink, Tobias Kehrer, Dana Beth Miller u. a.

    Nächste Vorstellung

    Sa 26. April 2014 / 19:30 Uhr / weiterlesen

    C-Preise: € 90,– / 72,– / 50,– / 29,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

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    Verdi: La Traviata

    Musikalische Leitung: Ivan Repusic; Inszenierung: Götz Friedrich; Es singen Marina Rebeka, Dmytro Popov, Markus Brück u. a.

    Nächste Vorstellung

    So 27. April 2014 / 18:00 Uhr / weiterlesen

    C-Preise: € 90,– / 72,– / 50,– / 29,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

  • Highlights

    Georges Bizet: Carmen

    Musikalische Leitung: Giuseppe Finzi; Inszenierung: Søren Schuhmacher nach Peter Beauvais; Mit Kate Aldrich, Gaston Rivero, Bastiaan Everink, Elena Tsallagova u. a.

    Nächste Vorstellung

    Do 1. Mai 2014 / 18:00 Uhr / weiterlesen

    C-Preise: € 90,– / 72,– / 50,– / 29,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

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    Mozart: Die Zauberflöte

    Musikalische Leitung: Ivan Repusic; Inszenierung: Günter Krämer; Mit Albert Pesendorfer, Yosep Kang, Hulkar Sabirova, Elena Tsallagova, Simon Pauly, Alexandra Hutton u. a.

    Nächste Vorstellung

    Fr 2. Mai 2014 / 19:30 Uhr / weiterlesen

    C-Preise: € 90,– / 72,– / 50,– / 29,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

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    Donizetti: Lucia di Lammermoor

    Musikalische Leitung: Ivan Repusic; Inszenierung: Filippo Sanjust; Mit Bastiaan Everink, Hulkar Sabirova, Yosep Kang, Matthew Newlin, Marko Mimica u. a.

    Nächste Vorstellung

    Fr 9. Mai 2014 / 19:30 Uhr / weiterlesen

    C-Preise: € 90,– / 72,– / 50,– / 29,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343



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    Rigoletto

    Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli; Inszenierung: Jan Bosse; Mit Alex Vicens, Markus Brück, Elena Tsallagova, Bastiaan Everink, Tobias Kehrer, Dana Beth Miller u. a.

    Nächste Vorstellung

    Sa 26. April 2014 / 19:30 Uhr / weiterlesen

    C-Preise: € 90,– / 72,– / 50,– / 29,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

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    Verdi: La Traviata

    Musikalische Leitung: Ivan Repusic; Inszenierung: Götz Friedrich; Es singen Marina Rebeka, Dmytro Popov, Markus Brück u. a.

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    So 27. April 2014 / 18:00 Uhr / weiterlesen

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    Musikalische Leitung: Giuseppe Finzi; Inszenierung: Søren Schuhmacher nach Peter Beauvais; Mit Kate Aldrich, Gaston Rivero, Bastiaan Everink, Elena Tsallagova u. a.

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    Musikalische Leitung: Ivan Repusic; Inszenierung: Günter Krämer; Mit Albert Pesendorfer, Yosep Kang, Hulkar Sabirova, Elena Tsallagova, Simon Pauly, Alexandra Hutton u. a.

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    Musikalische Leitung: Ivan Repusic; Inszenierung: Filippo Sanjust; Mit Bastiaan Everink, Hulkar Sabirova, Yosep Kang, Matthew Newlin, Marko Mimica u. a.

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Aktuelle Meldungen

Mo, 7. Apr.
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Zur Premiere: „Der Liebestrank“ / 25...

Wie steht’s um die Liebe, wenn sie Zaubertrank und Träne braucht? Die französisch-englische Regisseurin Irina Brook g...

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Zur Premiere: „Der Liebestrank“ / 25. April

Aus den Proben zu „Der Liebestrank“ © Marcus Lieberenz

Aus den Proben zu „Der Liebestrank“ © Marcus Lieberenz

Wie steht’s um die Liebe,
wenn sie Zaubertrank und Träne braucht?

Die französisch-englische Regisseurin Irina Brook gibt ihr Berlin-Debüt mit „Der Liebestrank“


Ökonomischer war Oper nie: Eine einzige Träne reicht in Donizettis DER LIEBESTRANK, um alle Verwicklungen aufzulösen und den Weg für das glückliche Ende dieser ansonsten gar nicht nur lustigen komischen Oper freizumachen. Denn diese „Una furtiva lagrima“ kullert der jungen Adina aus dem Auge, als sie miterleben muss, dass ihr Anbeter Nemorino aufgrund einer Erbschaft plötzlich von allen Mädchen des Dorfes umgarnt wird. Und diese Träne ist es, die Nemorino verrät, dass Adina ihn liebt und ihm den Mut gibt, die Aussprache mit ihr zu suchen.

Es ist eine einfache Geschichte zwischen einem schüchternen Jungen und einem hübschen, aber koketten Mädchen, die Donizetti in seiner 1832 uraufgeführten Oper erzählt – eine jener Geschichten, die im echten Leben oft nicht mit dem lieto fine, sondern nur mit einer sentimentalen Erinnerung an eine erste, unerfüllt gebliebene Schwärmerei enden. Denn anders als bei vielen komischen Opern, bei denen rasant aufgetischte Absurditäten die Hauptquelle des Spaßes bilden, liegt im LIEBESTRANK die Möglichkeit eines traurigen Endes fast bis zuletzt noch in der Luft. Auch deshalb traf die schon von den Zeitgenossen anerkannte Meisterschaft Donizettis, den komischen Opernton mit romantisch-melancholischen Zügen zu verschmelzen, mit dem LIEBESTRANK auf einen nahezu idealen Stoff: Vor allem die Musik Nemorinos, sein schwärmerisches „Quanto è bella, quanto è cara“ zu Beginn, aber vor allem auch die große Arie „Una furtiva lagrima“ adeln diesen Bauernjungen, der ohne Musik lediglich unbeholfen wirken würde, zu einem liebenswerten Menschen mit goldenem Herzen. Kein Wunder, dass diese Oper deshalb vor allem von Tenören geliebt wird und zuletzt ein Glanzstück Luciano Pavarottis war.

Dennoch ist DER LIEBESTRANK natürlich eine komische Oper, in der sich Donizetti bei aller Sympathie für seine Figuren auch auf liebenswürdige Weise über sie lustig macht: Über die Einfalt Nemorinos und die allzu selbstbewusste Adina, aber vor allem über Nemorinos Nebenbuhler, den großmäuligen Sergeanten Belcore, und den großsprecherischen Quacksalber Dulcamara, der das angebliche Liebeselixier verkauft, mit dessen Hilfe Nemorino Adinas Liebe erzwingen will.

In dieser Balance von heiteren, skurrilen und melancholischen Zügen erinnert DER LIEBESTRANK an die Filme Federico Fellinis. Für ihre Neuproduktion an der Deutschen Oper Berlin ließ sich die Regisseurin Irina Brook deshalb durch die Bildwelt von Frühwerken Fellinis wie „La Strada“ und „I notti di Cabiria“ inspirieren und hat diese Liebesgeschichte in die stimmungsvolle Szenerie einer italienischen Wandertheatertruppe in den frühen fünfziger Jahren verlegt.

Seit jeher gilt DER LIEBESTRANK als Sängeroper par excellence – in herkömmlichen Inszenierungen ging das mitunter auf Kosten der Spielfreudigkeit. Für ihre Neuproduktion setzt die Deutsche Oper Berlin nicht auf arrivierte Stars, sondern hat ein Ensemble junger Sänger verpflichtet, die allesamt an der Schwelle zur großen Karriere stehen. In der Rolle des Nemorino tritt ein Sänger an, der zu den großen Hoffnungen im lyrischen Tenorfach gehört: Der New Yorker Dimitri Pittas hat den Nemorino bereits an der Metropolitan Opera seiner Heimatstadt mit großem Erfolg gesungen und an der Deutschen Oper Berlin als Alfredo in LA TRAVIATA an der Seite von Anja Harteros debütiert. Adina ist die US-amerikanische Sopranistin Heidi Stober: eine Sängerin, die von der Deutschen Oper aus in den letzten Jahren eine internationale Karriere gemacht hat. An der Bismarckstraße war sie unter anderem in großen Mozart-Partien wie Susanna und Pamina, aber auch als Prinzessin Ninetta in Robert Carsens gefeierter Inszenierung von Prokofjews DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN zu erleben. Den Sergeanten Belcore wird mit Simon Pauly ebenfalls ein Sänger aus dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin verkörpern, in der Rolle des windigen Doktor Dulcamara stellt sich dem Publikum der junge Sizilianer Nicola Alaimo vor, der als eine der großen Hoffnungen im traditionsreichen italienischen Bassbuffo-Fach gilt. Am Pult steht einer der führenden jüngeren italienischen Operndirigenten: Roberto Rizzi Brignoli debütierte 1998 mit Donizettis LUCREZIA BORGIA an der Mailänder Scala und war an der Deutschen Oper Berlin bereits in Stücken wie LA TRAVIATA und RIGOLETTO am Pult zu erleben.

Gaetano Donizetti: DER LIEBESTRANK
Musikalische Leitung Roberto Rizzi Brignoli Inszenierung Irina Brook Bühne Noëlle Ginefri Kostüme Sylvie Martin-Hyszka Mit Nicola Alaimo, Simon Pauly, Dimitri Pittas, Heidi Stober und Alexandra Hutton Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin
Premiere am 25. April 2014 / Weitere Vorstellungen am 30. April; 3., 8. und 10. Mai 2014

Do, 3. Apr.
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Statisten gesucht für „Billy Budd“

Für die Produktion BILLY BUDD in der Regie von David Alden werden männliche Statisten im Alter zwischen 22 und 45 Jahren...

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Statisten gesucht für „Billy Budd“

Billy Budd, English National Opera © Henrietta Butler

Billy Budd, English National Opera © Henrietta Butler

Für die Produktion BILLY BUDD in der Regie von David Alden werden männliche Statisten im Alter zwischen 22 und 45 Jahren als „Seeleute“ gesucht, die körperlich fit und sehr beweglich sind. Die gesuchten Personen müssen zeitlich extrem flexibel sein und in der Zeit bis zum 20. Mai 2014 grundsätzlich (mit Ausnahmen) in der Zeit von 11.00 – 18.00 Uhr (zusätzliche Ausnahmen: siehe unten) für damit zwei Proben täglich zur Verfügung stehen können.

Casting-Termin:
Interessierte Herren melden sich bitte bei Carsten Meyer (Statisterieleitung der Deutschen Oper Berlin) per email: meyer@deutscheoperberlin.de oder schriftlich an Deutsche Oper Berlin, Statisterieleitung, Richard-Wagner-Str. 10, 10585 Berlin

Zusätzliche Proben auf der Hauptbühne sowie Endproben
29., 30. April; 2., 3., 7., 8. Mai 2014: Jeweils 10.00 – 13.00 Uhr
5., 6., 7. Mai 2014: Jeweils 19.00 – 22.00 Uhr
13. Mai 2014: Bühnenorchesterproben 10.00 – 13.00 & 18.00 – 21.00 Uhr
15. Mai 2014: Hauptprobe mit Klavier ab 17.30 Uhr
16., 17. Mai 2014: Bühnenorchesterprobe 10.00 – 13 Uhr
19. Mai 2014: Orchesterhauptprobe ab 17.30 Uhr
20. Mai 2014: Generalprobe ab 17.30 Uhr

Die Vorstellungen finden an den folgenden Terminen statt:
Donnerstag, 22. Mai 2014, 19.30 Uhr
Mittwoch, 28. Mai 2014, 19.30 Uhr
Samstag, 31. Mai 2014, 19.30 Uhr
Dienstag, 3. Juni 2014, 19.30 Uhr
Freitag, 6. Juni 2014, 19.30 Uhr

Di, 1. Apr.
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Umbesetzung: Clémentine Margaine als...

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Umbesetzung: Clémentine Margaine als Marguerite

Clémentine Margaine © Bettina Stöß

Clémentine Margaine © Bettina Stöß

Elina Garanca möchte sich nach ihrer Babypause noch etwas Zeit für eine Rückkehr auf die große Opernbühne lassen. Darum wird in den Vorstellungen am 23., 26., 29. Mai sowie 1. Juni anstelle von Elina Garanca Clémentine Margaine die Partie der Marguerite übernehmen.

Clémentine Margaine hat die Marguerite bereits in der Premiere von FAUSTS VERDAMMNIS umjubelt gesungen. Nach ihrem Rollendebüt schrieb die „Welt“: „Ihre beiden Lieder, der König von Thule mit einer Solo-Bratsche und Gretchen am Spinnrad mit Englischhorn, sind zum Weinen schön. Man hätte Clémentine Margaines leuchtendem Mezzo und den beiden Solisten ewig lauschen können.“ Ebenso urteilte das Magazin „Das Opernglas“, wenn es in der Premierenkritik schreibt: „Marguerites wunderschönes D’amour l’ardente flamme war bei dem sinnlichen, sich vor allem in den tieferen Stimmregionen wohlfühlenden Mezzosopran von Clémentine Margaine bestens aufgehoben.“ An ihrer Seite Ildebrando d’Arcangelo als Méphistophélès und Matthew Polenzani als Faust.

Elina Garanca wird am 14., 17. und 20. Dezember als Octavian in Richard Strauss’ DER ROSENKAVALIER wieder in der Deutschen Oper Berlin zu erleben sein.

Bei Rückfragen stehen wir unter der Rufnummer 030-343 84 343 gerne zur Verfügung.

Fr, 7. Mrz.
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Editorial zur Saison 2014/2015

Im vergangenen Oktober fand an der Deutschen Oper Berlin ein Symposion statt, auf dem drei Tage lang leidenschaftlich üb...

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Editorial zur Saison 2014/2015

Im vergangenen Oktober fand an der Deutschen Oper Berlin ein Symposion statt, auf dem drei Tage lang leidenschaftlich über „Die Zukunft der Oper“ debattiert wurde. In einer der Gesprächsrunden dieses Symposions saßen führende Musiktheaterregisseure der jüngeren Generation, allesamt zwischen 30 und 40 Jahre alt, zusammen und erzählten über ihren Zugang zur Oper. Das beeindruckendste Ergebnis dieser Runde war, dass alle Teilnehmer – ungeachtet ihrer verschiedenen persönlichen Regiehandschriften – sich einig waren in ihrem Glauben an die ungebrochene Gültigkeit der großen Opernstoffe und an die Wirkungsmacht des Gesamtkunstwerks Musiktheater.

Die Oper hat mithin eine Zukunft: solange man an sie glaubt. Solange sie für Komponisten und Dirigenten, Regisseure und Sänger, aber auch für das Publikum ein Ort ist, an dem Geschichten erzählt werden, die uns im Innersten berühren, die unseren Gedanken neue Nahrung geben oder die kraft des Zusammenwirkens von Wort, Bühne und Musik der Komplexität des Lebens näher kommen, als dies eine einzelne Kunstform vermag. Als größtes Opernhaus Berlins sehen wir uns in einem besonderen Maß der Zukunft der Oper verpflichtet. Das bedeutet für uns, dass wir in jeder Neuproduktion zum Kern dessen vorzudringen versuchen, was an einem Werk für uns heute relevant ist. Das gilt für die bekannten Stoffe wie ROMEO UND JULIETTE und FAUST ebenso wie für Schostakowitschs LADY MACBETH VON MZENSK und Puccinis selten zu erlebende LA RONDINE. Das Bekenntnis zur Zukunft bedeutet aber auch, dass wir jede der Produktionen unseres Opernrepertoires auf einem künstlerischen Niveau präsentieren, das dem Gehalt dieser Werke gerecht wird. Und natürlich bedeutet das Bekenntnis zur Zukunft der Oper vor allem,

dass wir den Kanon der Opernliteratur erweitern: Sei es durch bereits bestehende, aber noch nicht hinreichend bekannte oder in Vergessenheit geratene Werke wie Giacomo Meyerbeers DINORAH oder Iannis Xenakis’ ORESTEIA, sei es durch die Uraufführungen in unserer Tischlerei.

Darüber hinaus hat das Bekenntnis zur Zukunft aber auch ganz praktische Konsequenzen. Damit Inszenierungsteams an unserem Hause ihre ästhetischen Visionen adäquat umsetzen können, brauchen sie optimale technische Bedingungen. Um diese zu gewährleisten, installieren wir im Herbst 2014 eine neue Obermaschinerie auf unserer Hauptbühne. Wir wollen diese Zeit nutzen, um die Vielfalt von Musiktheater jenseits der großen Bühne zu zeigen: Von der ORESTEIA, die zur Saisoneröffnung auf dem Parkdeck unseres Hauses in Szene gesetzt wird, über DIE SCHÄNDUNG DER Lucretia, mit der wir im Haus der Berliner Festspiele unseren Britten-Zyklus fortsetzen, über das „Hör-Theater“ der konzertanten Opernaufführungen in Starbesetzung in der Philharmonie bis hin zu der neuen Oper THE CRACKLE von Matthew Herbert.

Wir glauben an die Zukunft der Oper und wir sind froh, mit unserem Förderkreis einen Partner zu haben, der uns bei der Verwirklichung unserer Ziele tatkräftig unterstützt – zuletzt mit der Anschaffung einer neuen zweisprachigen LED-Übertitelungsanlage, die es uns ermöglicht, den Bedürfnissen unseres internationalen Publikums noch stärker entgegenzukommen als bisher.

Über all dies geben Ihnen die folgenden Seiten Auskunft. Wir hoffen Sie neugierig gemacht zu haben.

Fr, 7. Mrz.
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Saisonvorschau 2014/2015

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Saisonvorschau 2014/2015

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Der Vorverkauf für die Saison 2014/2015 beginnt am 17. März 2014.

Do, 26. Sep.
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Spenden für das mobile Musiktheater

Ein Mobiles Musiktheater für Kitas und Grundschulen Schon auf kleine Kinder im Vor- und jungen Grundschulalter übt di...

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Spenden für das mobile Musiktheater

<i>(c) Dorothea Tuch</i>

(c) Dorothea Tuch

Ein Mobiles Musiktheater für Kitas und Grundschulen

Schon auf kleine Kinder im Vor- und jungen Grundschulalter übt die Welt des Musiktheaters eine große Faszination aus: Sie lieben es, dem Spiel von Verwandlung und Farben, von Klängen und Bewegung zu folgen und daran teilzuhaben. Im ständigen Wechselspiel von Interaktion und Beobachtung, von Aktivität und Ruhe, von Klang und Stille können sie sich bereits über längere Zeiträume konzentrieren und auf ein Bühnenerlebnis einlassen – sofern sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Die Junge Deutsche Oper plant deshalb in der Spielzeit 2014/2015 ein neues Programm: Das „Mobile Musiktheater“ besucht Kinder zwischen 4 und 7 Jahren in ihrer Kita oder Schule. Mit einer Hand voll Musikern, einem flexiblen Raumkonzept und kleinem Gepäck kreieren wir ein szenisch-musikalisches Abenteuer, das die Kinder spielerisch einbezieht und ihnen die Welt des Musiktheaters eröffnet.

Um außergewöhnliche künstlerische Projekte umzusetzen, bedarf es neben der Kreativität und Kunstfertigkeit auch zusätzlicher finanzieller Mittel. Unterstützen Sie deshalb die Junge Deutsche Oper bei der Entwicklung dieses Angebots – damit Oper nicht nur auf der großen Bühne sondern auch vor Ort in der Kita stattfinden kann! Möchten Sie das Mobile Musiktheater ab der Spielzeit 2014/2015 für Ihre Kita oder Schule buchen? Eine Anmedung ist ab Sommer 2014 über die Junge Deutsche Oper möglich!

Spenden Sie [hier]! Die Deutsche Oper Berlin und die Junge Deutsche Oper danken herzlich!
Wir freuen uns über Ihre Spende zwischen € 2,– und € 50,–; in der Bestätigung ist die Spende separat ausgewiesen. Das Finanzamt akzeptiert bei Beträgen bis € 200,– als Nachweis Ihren Kontoauszug (§ 50 Abs. 2 Nr. 2 EStDV). Auf Wunsch stellen wir auch eine Spendenbescheinigung aus: info@deutscheoperberlin.de

Mo, 24. Feb.
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Neu auf DVD: „Mahlermania“

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Neu auf DVD: „Mahlermania“

MAHLERMANIA
Szenische Fantasie mit Musik von Gustav Mahler in Bearbeitungen von Anne Champert, Arnold Schönberg, Rainer Riehm und Otto Singer
Dirigent: Moritz Gnann
Inszenierung: Nicola Hümpel
Bühne: Oliver Proske
Mit Katarina Bradic (Mezzosopran) Annedore Kleist, Anna-Luise Recke; Simon Pauly (Bariton), Patric Schott, Joannis Avakoumidis
Mitglieder des Orchesters der Deutschen Oper Berlin
Eine Koproduktion mit Nico and the Navigators
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Am 27. November 2012 wurde die Tischlerei, die neue Studiobühne der Deutschen Oper Berlin, mit der Uraufführung des Musiktheaterstücks MAHLERMANIA eröffnet. Die Szenische Fantasie für Sänger, Schauspieler und Tänzer mit Kompositionen Gustav Mahlers, die für Kammerorchester bearbeitet wurden, entstand in Kooperation der Deutschen Oper Berlin mit der freien Theatergruppe Nico and the Navigators. Die beiden an die Uraufführung anschließenden Vorstellungen wurden von EuroArts in Zusammenarbeit mit dem RBB und ARTE aufgezeichnet. Bereits im vergangenen Jahr sendete ARTE einen 90-minütigen Film über die Produktion, der weite Teile der Aufzeichnung zeigte und die Zusammenarbeit der Künstler der Deutschen Oper Berlin und des Ensembles von Nico and the Navigators dokumentierte. Jetzt hat EuroArts die Gesamtaufnahme von MAHLERMANIA auch auf DVD herausgebracht.

Mo, 24. Feb.
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Neu auf CD: „20. Festliche Operngala...

20. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung Arien, Duette, Ouvertüren und Chöre aus LOHENGRIN, LE NOZZE DI F...

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Neu auf CD: „20. Festliche Operngala“

20. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung
Arien, Duette, Ouvertüren und Chöre aus LOHENGRIN, LE NOZZE DI FIGARO, GIANNI SCHICCHI, ERNANI, NABUCCO, LUCIA DI LAMMERMOOR, TURANDOT, I MASNADIERI, ASCANIO IN ALBA, MANON, LA BOHEME, I CAPULETT E I MONTECCHI, LA TRAVIATA, ORPHEUS IN DER UNTERWELT
Dirigent: Donald Runnicles
Moderation: Max Raabe
Mit Joyce DiDonato, Simone Kermes, Olga Peretyatko, Elena Tsallagova, Sonya Yoncheva; Atalla Ayan, Bejun Mehta; Massimiliano Pisapia, Adam Plachetka, Alexander Tsymbalyuk
Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin
1 CD
Live-Aufnahme aus der Deutschen Oper Berlin vom 2. November 2013

Zum nunmehr 20. Mal fand im vergangenen November in der Deutschen Oper Berlin die Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung statt. Die Geschichte dieser Galas, die von Dirigenten wie Lawrence Foster, Kent Nagano, Christian Thielemann und Donald Runnicles geleitet wurden, wurde nicht zuletzt von ihren beiden langjährigen Moderatoren, Vicco von Bülow (Loriot; von 1995 bis 2004) und Max Raabe (2005 bis 2013), geprägt. Deren „notwendigen Bemerkungen zu dramatischen Musikspielen“ vermitteltem dem Publikum unerwartete Einblicke in die wahren Geheimnisse des Musiktheaters und die Erkenntnis, wie nah und verwandt in Wirklichkeit doch Tragik, Pathos und freiwilliger und unfreiwilliger Humor der Oper den großen und kleinen Katastrophen unseres heutigen Alltags sind.

Die Festlichen Operngalas der Deutschen Oper Berlin verbinden das glanzvolle gesellschaftliche Ereignis mit der heiteren Sicht auf die Kunst der Oper im Sinne Loriots – und helfen in Not geratenen Menschen durch die Spenden, die durch die Veranstaltung seit 1994 an die Deutsche AIDS-Stiftung geflossen sind. Fast alle Galas sind auf CDs und einige von Ihnen auch auf DVDs erschienen. Auch die Jubiläums-Gala vom 2. November 2013, die Donald Runnicles leitete und an der so prominente Solisten wie Joyce DiDonato, Simone Kermes und Olga Peretyatko mitwirkten, liegt jetzt als CD vor. Seit Februar dieses Jahres ist sie im Handel und am Buchshop in der Deutschen Oper Berlin erhältlich. Teile der Einnahmen aus dem Verkauf der Aufnahme fließen, wie jedes Jahr, als Unterstützung an die Deutsche AIDS-Stiftung.

Di, 18. Mrz.
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Neu auf DVD: Boris Blachers „200.000...

Boris Blacher: 200.000 TALER Dirigent: Heinrich Hollreiser Inszenierung: Gustav Rudolf Sellner Bühne und Kostüme: Ita...

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Neu auf DVD: Boris Blachers „200.000 Taler“

Cover © 2014, Arthaus Musik

Cover © 2014, Arthaus Musik

Boris Blacher: 200.000 TALER
Dirigent: Heinrich Hollreiser
Inszenierung: Gustav Rudolf Sellner
Bühne und Kostüme: Ita Maximowna
Mit Martha Mödl, Dorothea Weiss, Gitta Mikes; Günter Reich, Ernst Haefliger, Gerd Feldhoff, Tomislav Neralic u. a.
Orchester der Deutschen Oper Berlin
1 DVD
Aufnahme der Uraufführungsproduktion der Deutschen Oper Berlin aus dem Jahr 1970

Die Ballette und Opern des Berliner Komponisten Boris Blacher (1903-1975) gehörten ab 1948 für fast 30 Jahre zum festen Bestandteil des Repertoires der Deutschen Oper Berlin. Auch außerhalb Berlins gehörte Blacher zu den populärsten und am häufigsten aufgeführten zeitgenössischen Komponisten Deutschlands. Mehrere seiner Werke wurden in der Deutschen Oper uraufgeführt, so auch die Oper 200.000 TALER, deren Uraufführung 1969 der damalige Intendant des Hauses, Gustav Rudolf Sellner, inszenierte. Die Handlung der musikalischen Komödie, die um die Segnungen und Katastrophen eines (vermeintlichen) Lottogewinns kreist, stammt von dem Humoristen und Satiriker Scholem Alejchem (1859-1916), dessen Name bis heute vor allem mit den Erzählungen „Tewje, der Milchmann“ (und dem darauf basierenden späteren Musical FIDDLER ON THE ROOF bzw. ANATEVKA) verbunden ist. 1970 verfilmte der SFB Blachers 200.000 TALER mit der Originalbesetzung und den Original-Bühnenbildern der Berliner Uraufführung in den Fernsehstudios des SFB. Nachdem Arthaus Musik im Rahmen der DVD-Edition zum 100jährigen Jubiläum der Deutschen Oper Berlin bereits vor gut einem Jahr Boris Blachers Ballett-Oper PREUSSISCHES MÄRCHEN veröffentlicht hatte, sind im März jetzt auch seine 200.000 TALER als inzwischen 13. Aufnahme der Edition erschienen.


Nächste Vorstellungen

Do, 24. Apr

Romeo und Julia

Deutsche Oper Berlin / 19:30 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen

Fr, 25. Apr

Der Liebestrank

Deutsche Oper Berlin / 19:30 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen

Sa, 26. Apr

Familien-Führung

Deutsche Oper Berlin / 15:30 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen

Sa, 26. Apr

Rigoletto

Deutsche Oper Berlin / 19:30 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen

So, 27. Apr

La Traviata

Deutsche Oper Berlin / 18:00 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen


Die Premieren der Saison 2013/2014



Weitere News

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Tischlerei 2013/2014

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Tischlerei 2013/2014

  • Premieren 2013/2014


    Hoffmann / Uraufführung
    Musiktheatrale Phantasmagorien frei nach Offenbach / weiterlesen
    18., 19., 20., 23. Sep. 2013
    3x Così fan tutte / Gastspiel der Kunstuni Graz
    Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) / weiterlesen
    25., 26., 27. Okt. 2013
    Kannst Du pfeifen, Johanna / Uraufführung
    Musiktheater von Gordon Kampe (*1976) / weiterlesen
    30. Nov.; 1., 2., 9., 10., 11. Dez. 2013
    Gilgamesh Must Die! / Uraufführung
    Konzerttheater mit der Band „The bianca Story“ / weiterlesen
    17., 20., 21., 22., 25. Mrz. 2014
    Das große Buh / Uraufführung
    Ein Sound-Walk / weiterlesen
    11., 12., 13., 14., 15. 16. Juni 2014
    LoveAffairs / Uraufführung
    Liebesszenarien / weiterlesen
    20., 21., 24., 25., 26., 27. Jun 2014

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Anne Champert über „Hoffmann“

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Anne Champert über „Hoffmann“

  • Hoffmann © Thomas Aurin

    Hoffmann © Thomas Aurin

    Mit „Hoffmann“ startet die Tischlerei in ihre zweite Spielzeit. Eingeladen sind der schwedische Regisseur Jakop Ahlbom und die Komponistin Anne Champert, ausgehend von Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ einen Musiktheater-Abend zu entwickeln. Anne Champert schreibt dafür auf der Grundlage von Offenbachs Musik eine neu instrumentierte Version der Oper. Begriffe für diese Arbeitsweise existieren zuhauf, ihre Grenzen sind fließend: Reloading, Remixing, Überschreibung oder Fortschreibung. Ein Gespräch mit Anne Champert über diese Modeerscheinungen, die so neu gar nicht sind, über ihre Bedeutung für das Musiktheater und über ihre eigenen Bearbeitungsideen.

    „Hoffmann“: Wieder am 16., 17. April 2014

  • Dorothea Hartmann / Anne Oppermann: Die Postmoderne in der Bildenden Kunst setzt seit Jahrzehnten das Zitat, das collageartige Arbeiten und Überschreiben ins Zentrum des schöpferischen Prozesses. Seit den 80ern entwickelten die DJs in den Clubs eine Remix-Kultur, im heutigen Literaturbetrieb wird das Plagiat als Stilmittel diskutiert, und in den letzten Jahren scheint diese Arbeitsweise auch in der zeitgenössischen Musik an Bedeutung gewonnen zu haben: Mozart remixed, Wagner reloaded. Wie stehst du zu diesen Entwicklungen?

    Anne Champert: Ja, diese Arbeiten häufen sich. Aber wie du schon sagst, das ist nicht neu: Intertextualität existiert in der Musik seit jeher. Was sich geändert hat, ist das Bewusstsein, wie man damit arbeitet. Meiner Meinung nach gibt es verschiedene Kategorien, die unterschiedliche Ansätze, Methoden und Ziele verfolgen. Es gibt z. B. die Kategorie der unvollendeten Werke, dazu gehört als klassisches Beispiel Alban Bergs LULU. Die kann man vollenden im Sinne der Musiksprache Bergs – wie Friedrich Cerha – oder man arbeitet mit der eigenen Musiksprache weiter, so in der Fassung von Olga Neuwirth an der Komischen Oper. Beide Arbeiten fallen für mich in die Kategorie des „Vollendens“.

    Die zweite Kategorie ist die der verlorenen Werke. Darunter fallen Barockopern wie die Bühnenwerke Monteverdis. Bislang haben vor allem Musikwissenschaftler daran gearbeitet – auch mit der Utopie einer wirklichen Rekonstruktion. Aber jüngere Arbeiten in dieser Richtung, beispielsweise Philippe Boesmans POPPEA E NERONE in Madrid oder auch der Monteverdi-Zyklus an der Komischen Oper, waren eher subjektive Herangehensweisen.

    Und als letztes gibt es die Kategorie der reduzierten Fassungen. Das findet man häufig entweder bei kleinen Compagnien – in England existiert das schon lange Zeit – oder als Vereinfachungen für Kinder. Bis jetzt haben das fast nur Regisseure oder Arrangeure gemacht, aber in letzter Zeit wurde es auch ein Feld für die subjektive Arbeit von Komponisten.

    Reloading im herkömmlichen Sinne ist also eine alte Geschichte. Doch der Fokus verschiebt sich momentan von der reinen Intertextualität zu größerer Subjektivität. Gefragt ist jetzt, dass die Komponisten ihr eigenes, neues Werk schaffen aus dem Substrat des vorher existierenden. Das erscheint mir als ein ganz neuer Trend. Es wirkt vielleicht zunächst wie eine neue Marketingmasche. Aber wenn es nur das wäre, würden die Komponisten es nicht so gerne machen.
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