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    Saisoneröffnung: Oresteia

    Iannis Xenakis, Open-Air im Parkhaus Deutsche Oper // Musikalische Leitung: Moritz Gnann; Inszenierung: David Hermann; Mit Michael Hofmeister, Seth Carico u. a.

    Nächste Vorstellung

    Di 9. September 2014 / 20:00 Uhr / weiterlesen

    27,00 - 15,00 € / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

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    BBC Proms 2014: „Salome“

    Die Deutsche Oper Berlin zu Gast bei den BBC Proms 2014 in London. Musikalische Leitung: Donald Runnicles; Mit Nina Stemme, Samuel Youn, Burkhard Ulrich, Doris Soffel u. a.; Übertragung im „ARD-Radiofestival“ am 30. August 2014 ab 20:00 Uhr.

    Nächste Vorstellung

    Sa 30. August 2014 / 19:30 Uhr / weiterlesen

    Kartenverkauf über die BBC Proms / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

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    Zu Gast beim Musikfest Berlin

    Sonderkonzert mit Werken von Anton von Webern, Aribert Reimann und Johannes Brahms. Dirigent: Donald Runnicles; Solistin: Laura Aikin; Orchester der Deutschen Oper Berlin

    Nächste Vorstellung

    So 14. September 2014 / 11:00 Uhr / weiterlesen

    15,00 - 64,00 € / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343




Aktuelle Meldungen

Di, 18. Aug.
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Der Rhythmus der Primzahlen

Der Mathematiker Özgür Kesim erklärt im 1. Tischlereikonzert „Zwischen Spiel und Chaos“, was Musik und Mathematik mitein...

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Der Rhythmus der Primzahlen

Foto © Simon Pauly

Foto © Simon Pauly

Der Mathematiker Özgür Kesim erklärt im 1. Tischlereikonzert „Zwischen Spiel und Chaos“, was Musik und Mathematik miteinander zu tun haben.

Herr Kesim, bei Kindern wird zwischen musischer und mathematischer Begabung unterschieden. Liegen Musik und Mathematik wirklich so weit auseinander?
Nein, schon die Biografien bekannter Persönlichkeiten legen das Gegenteil nahe. Einstein zum Beispiel hatte eine starke musikalische Affinität, und Komponisten wie Bach haben Werke mit strengen, nahezu mathematischen Strukturmerkmalen komponiert. Und ich habe in meinem Studium etliche Mathematiker kennen gelernt, die begeisterte Hobbymusiker waren.

Ich glaube, dass das Betreiben von Mathematik und das Komponieren von Musik teilweise die gleichen Areale im Hirn ansprechen. Auf der praktischen Ebene sehen wir übrigens, dass man mathematische und musikalische Fragen gar nicht voneinander trennen kann. Zum Beispiel scheint die Frage, ob ich anhand des Klangs einer Trommel ihre Form bestimmen kann, erstmal eine musikalische zu sein. Tatsächlich ist das Problem aber ein mathematisches, nämlich, ob eine Kugel und ein Ring unterschiedliche Schwingungen erzeugen.

Beim Musikmachen fängt man in der Regel mit Zählen an und hofft irgendwann so weit zu kommen, dass man die numerische Grundstruktur vergisst. Kommt auch in der Mathematik irgendwann der Moment, in dem die Zahlen zu tanzen beginnen?
Man muss da glaube ich erst präzisieren, welche Mathematik man meint. Wenn es nur ums Rechnen geht: Das ist ein Automatismus, den man mit dem Üben von Tonleitern vergleichen kann. Anders ist es bei Mathematik als Forschung: Dort wo es um das Entwickeln von Ideen und Problemen geht, kommen auch beim Mathematiker empathische Gefühlsprozesse ins Spiel, da braucht man Intuition für Lösungsansätze. Das ist dann dem Komponieren als Entwickeln von Ideen innerhalb eines festen Regelwerks durchaus verwandt. Übrigens hat Iannis Xenakis, von dem zwei Werke auf dem Programm des Tischlereikonzerts stehen, diesen Zusammenhang in seinen Abhandlungen zur Musik auch ganz direkt benannt.

Aber Musik wird erst spannend, wenn Sie gegen Regeln verstößt, wenn ein Werk plötzlich eine unerwartete Wendung nimmt.
Natürlich, aber um den Verstoß festzustellen, braucht es erst einmal die Etablierung der Regeln. Die Musik von Joseph Haydn ist ein gutes Beispiel: Sie scheint sehr klaren Regeln zu folgen, aber dennoch ist jedes Werk anders. Aber tatsächlich sind Abweichungen natürlich auch nur in einem bestimmten Rahmen möglich, Haydn bleibt immer Haydn. Deshalb können wir auch alle Musik aus einer rein statistischen Warte betrachten und erstmal feststellen, welche Töne in welcher Länger aufeinander folgen und so weiter.

Um die „Unvollendete“ auf der Basis statistischer Wahrscheinlichkeit zu vollenden?
Zum Beispiel. Oder auch um festzustellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Violinsonate tatsächlich von Bach ist. Das kann man natürlich auch mit anderen Mitteln versuchen, aber ein interessantes Hilfsmittel ist die Statistik allemal.

Gibt es in der Mathematik bestimmte Grundmuster, die als Basis für Komposition taugen? Den Rhythmus der Primzahlen zum Beispiel?
Tatsächlich haben einige mathematische Phänomene wie die Fibonacci-Zahlen oder der Goldene Schnitt in den letzten Jahren Komponisten stark interessiert. Vielleicht weil sie – wie auch Xenakis – auf der Suche nach einem Ordnungssystem für ihre Klangsprache waren. Und natürlich ist auch die Reihe der Primzahlen in musikalischer Hinsicht faszinierend: Einerseits ist sie unregelmäßig, besitzt aber auch eine gewisse musikalische Grundschwingung. Zur Beschreibung dieser Phänomene verwenden Mathematiker übrigens oft musikalische Begriffe.

Was hören Mathematiker eigentlich am liebsten?
Da gibt es alles: Von denjenigen, die gar keine Musik hören, bis zu denen, die ihr eigenes Streichquartett haben. Und hier in Berlin gibt es sogar einen Mathe-Prof, der als DJ arbeitet.

Özgür Kesim ist studierter Mathematiker, praktizierender IT-Berater und passionierter Laien-Musiker. Sein familiäres Umfeld voller professioneller Musiker, Dirigenten und Komponisten gibt regelmäßig Anlass zu Diskursen über Mathematik und Musik.

1. Tischlerei-Konzert: „Zwischen Spiel und Chaos“
Mathematik in der Musik von Bach bis Xenakis

Auf dem Programm stehen Olivier Messiaens „Pièce“ und „Le merle noir“, Iannis Xenakis‘ „Dikhtas“ und „rebonds B“ sowie Johann Sebastian Bachs „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080 in Bearbeitungen für Streichquartett und Bläserquartett. / Vortrag: Özgür Kesim
1. September 2014 / 20.00 Uhr

Di, 26. Aug.
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Erinnerungen an Lorin Maazel

1964 hatte sich das Radio-Symphonie-Orchester Berlin (heute Deutsches Symphonie-Orchester Berlin) bereits für den 34-jäh...

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Erinnerungen an Lorin Maazel

Lorin Maazel © Ilse Buhs

Lorin Maazel © Ilse Buhs

1964 hatte sich das Radio-Symphonie-Orchester Berlin (heute Deutsches Symphonie-Orchester Berlin) bereits für den 34-jährigen Lorin Maazel als Chefdirigenten entschieden, der die Nachfolge des im Vorjahr verstorbenen Ferenc Fricsay antreten sollte, da bot ihm der Senat von Berlin einen Doppelvertrag – wie ihn einst auch Fricsay hatte – als musikalischer Leiter sowohl beim Rundfunk als auch an der Deutschen Oper Berlin an. Als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin füllte er eine Lücke, die bereits über zehn Jahre klaffte, seit nämlich Fricsay 1952 diese Funktion aufgegeben hatte, suchte das Haus nach einem Nachfolger. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde dieser dem neuen Haus in der Bismarckstraße wieder vorstehen, doch die schon fortgeschrittene Krankheit erlaubte es nicht.

Entsprechend hoch waren die Erwartungen, die in den jungen Lorin Maazel gesetzt wurden – und er enttäuschte sie nicht. Er trat seinen Dienst mit einer Neuproduktion von LA TRAVIATA in italienischer Sprache an, was keine Selbstverständlichkeit war, DON GIOVANNI, EIN MASKENBALL, DON CARLOS und LA BOHEME etwa wurden noch in deutscher Sprache gesungen, lediglich COSI FAN TUTTE und seit kurzem auch RIGOLETTO wurden in der Originalsprache aufgeführt. Zwei weitere Premieren dirigierte er in kurzer Folge, die ein weit gespanntes Repertoire-Interesse erkennen ließen: DIE HEIMLICHE EHE von Domenico Cimarosa (diese Komödie allerdings aus Gründen der Verständlichkeit in deutscher Sprache) und DER FLIEGENDE HOLLÄNDER. In der gleichen Spielzeit übernahm er auch das Dirigat von FIDELIO und TRISTAN UND ISOLDE. Am 21. Mai 1966 sang Birgit Nilsson als Gast die Isolde; das Publikum blieb 40 Minuten nach der Vorstellung im Saal und bescherte den Solisten und dem Dirigenten 56 Vorhänge. LA TRAVIATA wurde für die Schallplatte aufgenommen und ist heute als CD verfügbar, DIE HEIMLICHE EHE ist vom ZDF aufgezeichnet worden und liegt heute als DVD in der von Arthaus Musik und der Deutschen Oper Berlin Reihe „Deutsche Oper Berlin 100 Jahre 1912–2012“ vor.

Auch in den folgenden drei Spielzeiten dirigierte er jeweils drei Neuproduktionen. Erst in der letzten vor seinem überraschenden Rückzug waren es nur zwei, sodass er in seiner Amtszeit auf nicht weniger als 14 Premieren kam. 1967 studierte er innerhalb von neun Monaten den gesamten RING DES NIBELUNGEN ein, die Inszenierung stammte vom Generalintendanten Gustav Rudolf Sellner, die Ausstattung entwarf der österreichische Bildhauer Fritz Wotruba, der die Entwürfe von Adolphe Appia und Edward Gordon Craig konsequent weiterführte.

Auch eine Uraufführung dirigierte er, ODYSSEUS von Luigi Dallapiccola, und die älteste Produktion im heutigen Repertoire der Deutschen Oper Berlin, TOSCA, lag am 13. April 1969 in seinen Händen.

Drei Neuproduktionen betreute Lorin Maazel nach seiner Amtszeit als Generalmusikdirektor noch an der Deutschen Oper Berlin, zwei davon mit Ernst Schröder als Regisseur, eine mit Rudolf Noelte. Schröders Inszenierung der ELEKTRA war für lange Zeit die einzige Produktion dieser Strauss-Hofmannsthal-Oper, die hell leuchtete und den Hinterhof des Atridenpalastes nicht in düsteres Schwarz in Schwarz setzte. Dazu passte, dass Maazel – wie Strauss es gefordert hatte, aber selten realisiert sah – nach übereinstimmender Meinung der Kritiker dem Orchester „Elfenmusik“ entlockte. Die Noelte-Inszenierung DON GIOVANNI blieb wie ELEKTRA 30 Jahre im Repertoire und wenn auch in späteren Jahren viele sehr unterschiedliche Dirigenten den Stab führten, blieb die Erinnerung an die musikalische Einstudierung Maazels wach. Eine Rundfunk-Dokumentation seiner letzten Einstudierung an der Deutschen Oper Berlin, EIN MASKENBALL (besser UN BALLO IN MASCHERA, denn nun wurde die Oper in der Originalsprache herausgebracht) wurde in ganz Europa verbreitet und machte seine penible und doch lockere Arbeitsweise vielen Musikern wie Laien bekannt.

Generalmusikdirektor Donald Runnicles wurde von Lorin Maazel eingeladen, an seiner Stelle beim Castleton Festival in Virginia ein Mozart-Programm zu dirigieren. Bei dieser Gelegenheit lernte er den bereits schwer kranken aber immer noch hellwachen Grandseigneur der Musik persönlich kennen. Donald Runnicles sagt dazu: „Bereits seit der Kindheit begleiteten mich die Interpretationen dieses Dirigenten. Besonders die unglaublichen Aufführungen der Mahler-Sinfonien mit den Wiener Philharmonikern haben mich tief beeindruckt. Er dirigierte alles auswendig und besaß eine einmalige Schlagtechnik. Ich konnte damals nicht ahnen, dass ich einmal einer seiner Nachfolger werden würde. Mit seinem Tod haben wir von einem Giganten der Musik Abschied nehmen müssen.“

Do, 12. Jun.
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Hospitantinnen / Hospitanten gesucht

Regiehospitanz bei IN TRANSIT Wir suchen für die Tischlerei-Produktion IN TRANSIT eine Hospitantin / einen Hospitanten...

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Hospitantinnen / Hospitanten gesucht

Regiehospitanz bei IN TRANSIT
Wir suchen für die Tischlerei-Produktion IN TRANSIT eine Hospitantin / einen Hospitanten mit Affinität zu Tanz und Choreographie, die / der auch gerne eigene Ideen einbringen möchte. IN TRANSIT (Premiere am 6. November) ist eine Stückentwicklung mit 7 Sängern der Deutschen Oper Berlin und dem jungen Geiger und Komponisten Mischa Tangian. Auf der Basis von Jazz- über Musicalsongs bis hin zum Kunstlied werden episodenhafte Szenen entwickelt, die sich mit Sehnsüchten, menschlichen Begegnungen, verpassten Chancen, der Flüchtigkeit des Moments beschäftigen. Bei Interesse bitte eine kurze Bewerbung an abelein@deutscheoperberlin.de

Fr, 27. Jun.
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Reise durch eine Technik-Landschaft

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Sa, 30. Aug

Die Premieren der Saison 2014/2015 (Trailer von Chris and the Fatsox)



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Tischlerei 2014/2015

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Tischlerei 2014/2015

  • Tischlerei
    Ecke Zillestraße / Richard-Wagner-Straße, 10585 Berlin.
    Die Tischlerei öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

    Kartenverkauf
    Karten für die Vorstellungen in der Tischlerei sind montags bis samstags von 11 Uhr bis 1,5 Std. vor Vorstellungsbeginn sowie sonntags von 10 – 14 Uhr an der Kasse (Zugang Götz-Friedrich-Platz) oder ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse der Deutschen Oper Berlin (Zugang Bismarckstraße 35) erhältlich.
    In der Tischlerei gibt es keinen Kassenbetrieb. Selbstverständlich sind Karten telefonisch unter 030-343 84 343 und im Webshop zu erwerben.

    Anfahrt
    U2 bis „Deutsche Oper“ oder U2 / U7 bis „Bismarckstraße“ (diese Station ist barrierefrei) / Bus 101 bis „Otto-Suhr-Allee/Leibnizstr.“, M45 bis „Richard-Wagner-Platz“

  • Produktionen in der Tischlerei


    The Recording
    Matthew Herbert und Band / weiterlesen
    18., 19., 20., 21., 22., 23., 24., 25. September 2014
    Tryout / Kooperation mit der HfM „Hanns Eisler“
    Musiktheater für Kinder und Jugendliche /
    Herbst 2014 (öffentliche Präsentation)
    In Transit / Premiere
    Eva-Maria Abelein, Mischa Tangian u. a. / weiterlesen
    6., 8., 9., 17., 18., 19. November 2014
    Gold / Premiere
    Leonard Evers (*1985) / weiterlesen
    5., 7., 9., 10., 11., 12., 21., 22. Dez. 2014; 9., 10., 11. Feb.; 6., 7., 8. Mrz. 2015
    Give-A-Way / Premiere
    Klangrecherche mit Schülern, Musikern und Alexandra Holtsch / weiterlesen
    24., 27., 28., 29. Januar 2015
    Kannst du pfeifen, Johanna / Wiederaufnahme
    Gordon Kampe (*1976) / weiterlesen
    20., 21., 22., 24., 25., 26. Februar 2015
    Neue Szenen II / Uraufführungen
    Internationaler Kompositionswettbewerb / weiterlesen
    10., 11., 14., 15. April 2015
    Augenblick mal! / Festival
    Das Festival des Theaters für Junges Publikum /
    21. – 26. April 2015
    Hoffmann / Wiederaufnahme
    nach Jacques Offenbach (1819 –1880) / weiterlesen
    6., 7., 8. Mai 2015
    Comfort Ye / Gastspiel
    Ein Opernprojekt des Umcolo, Südafrika / weiterlesen
    30., 31. Mai 2015
    Sounds for a while / Premiere
    Musiktheaterinstallation von Anselm Dalferth / weiterlesen
    25., 27., 28., 29., 30. Juni; 2. Juli 2015

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    Der Vorverkauf für die Saison 2014/2015 beginnt am 17. März 2014.

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Sascha Weidner – Fotografien zur Saison 14/15

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