Dauer: 2 Stunden 45 Minuten | Eine Pause
Giacomo Puccini
Manon Lescaut
Dramma lirico in vier Akten
Libretto nach Abbé Prévost von Ruggero Leoncavallo, Marco Praga, Domenico Oliva, Luigi Illica, Giuseppe Giacosa, Giulio Ricordi, Giuseppe Adami und dem Komponisten
Uraufführung am 1. Februar 1893 in Turin
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 19. Dezember 2004
Libretto nach Abbé Prévost von Ruggero Leoncavallo, Marco Praga, Domenico Oliva, Luigi Illica, Giuseppe Giacosa, Giulio Ricordi, Giuseppe Adami und dem Komponisten
Uraufführung am 1. Februar 1893 in Turin
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 19. Dezember 2004
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung
(21.03.10)
Inszenierung
Bühne, Kostüme
Chöre
Manon Lescaut
Sergeant Lescaut
Des Grieux
Geronte De Ravoir
Edmondo
Wirt
Ballettmeister
Musikant
Sergeant
Lampenanzünder
Schiffskommandant
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Puccini erzählt in vier Tableaus - »Amiens«, »Paris«, »L’Havre«, »America« - die Tragödie einer Liebe: Nach der Flucht des jungen Paares Manon und Des Grieux aus der Poststation, in der sie die Kutsche hätte wechseln sollen, trifft man im zweiten Akt nicht etwa auf beider Liebesidyll in Paris. Puccini versetzt die Handlung abrupt in das Haus des reichen Steuerpächters, in dem Manon nun bereits als Mätresse lebt. Schnell verleitet sie ein Wiedersehen mit Des Grieux zu erneuter Flucht, doch möchte sie auf den nun schon vertrauten Luxus nicht mehr verzichten. So rafft sie die ihr geschenkten Juwelen zusammen, wird des Diebstahls bezichtigt und zur Deportation nach Amerika verurteilt. Des Grieux gelingt es, im Hafen auf das auslaufende Schiff zu gelangen. Und doch bleibt ihm in Amerika nur, Manon auf erneuter Flucht an Durst sterben zu sehen. In den wenigen Momenten, in denen er seiner Verbitterung freien Lauf lässt, spürt man Manons Egoismus und Grausamkeit, die sprachlos macht. Aber so ist sie eben: bezaubernd, verführerisch, eine große Liebende, ein schwacher, verführbarer Mensch. »Le mie colpe travolgerà l’oblio, ma l’amor mio non muor – Meine Schuld wird vergessen werden, meine Liebe stirbt nicht.«





