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Bilder / Video

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  • Highlights der Deutschen Oper Berlin

    Der Fliegende Holländer

    Konzertante Vorstellung in der Philharmonie: mit Samuel Youn, Ante Jerkunica, Klaus Florian Vogt, Ricarda Merbeth u. a. Musikalische Leitung: Donald Runnicles.

    Nächste Vorstellung

    Mo 27. Mai 2013 / 20:00 Uhr / weiterlesen

    B-Preise: € 72,– / 54,– / 36,– / 20,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

  • Highlights der Deutschen Oper Berlin

    Sinfonie-Konzert mit Donald Runnicles

    Auf dem Programm: Detlev Glanerts „Brahms-Fantasie“, Benjamin Brittens „Serenade für Tenor, Horn und Orchester“ und Johannes Brahms´ Sinfonie Nr. 1 / In der Philharmonie

    Nächste Vorstellung

    Di 28. Mai 2013 / 20:00 Uhr / weiterlesen

    A-Preise: € 59,– / 47,– / 29,– / 16,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

  • Highlights der Deutschen Oper Berlin

    Mahlermania

    Von und mit Nico and the Navigators; Clémentine Margaine, Simon Pauly; Musikalische Leitung: Moritz Gnann

    Nächste Vorstellung

    Fr 14. Juni 2013 / 20:00 Uhr / weiterlesen

    20,00 - 10,00 € / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343

  • Highlights der Deutschen Oper Berlin

    Sinfonie-Konzert mit Klaus Florian Vogt

    Als Solist in Benjamin Brittens „Serenade für Tenor, Horn und Orchester op. 31“; Außerdem auf dem Programm Detlev Glanerts „Brahms-Fantasie“ und Johannes Brahms´ Sinfonie Nr. 1 / In der Philharmonie

    Nächste Vorstellung

    Di 28. Mai 2013 / 20:00 Uhr / weiterlesen

    A-Preise: € 59,– / 47,– / 29,– / 16,– / Ticket kaufen

    Tickethotline: 030.343 84 343




Aktuelle Meldungen

Mo, 13. Mai
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„Fausts Verdammnis“: Audition für Tä...

Probenzeiten Tänzer/innen alleine 4. – 9. & 18. – 23. November; 2. – 6. Dezember 2013 Offizieller Probenbeginn inkl. T...

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„Fausts Verdammnis“: Audition für Tänzer/innen



Probenzeiten Tänzer/innen alleine

4. – 9. & 18. – 23. November; 2. – 6. Dezember 2013



Offizieller Probenbeginn inkl. Tänzer/innen

6. Januar 2014



Premiere

23. Februar 2014



Weitere Vorstellungen

27. Februar; 5., 8. März; 23., 26., 29. Mai, 1. Juni 2014


Für die Produktion „Fausts Verdammnis – La Damnation de Faust“ von Hector Berlioz sucht Regisseur und Choreograph Christian Spuck 5 Tänzerinnen und 5 Tänzer mit Ausbildung in klassischem und modernem Ballett, die spielfreudig sind und bereits Bühnenerfahrung haben.

Das Vortanzen findet am 25. und 26. Mai 2013, jeweils 12:00 Uhr, im Ballettsaal 5. Etage statt.

Bitte senden Sie aussagekräftige Bewerbungsunterlagen an
Silke Sense, Leitung Opernballett der Deutschen Oper Berlin
E-Mail: senses@deutschoperberlin.de

Mo, 6. Mai
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„Irgendwie Anders“: Was zählt, ist a...

Irgendwie Anders Stück von Juliane Klein für Chor und Klavier nach dem Bilderbuch "Something Else" von Kathryn Cave und...

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„Irgendwie Anders“: Was zählt, ist absolute Ehrlichkeit:

Irgendwie Anders © Curt A. Roesler

Irgendwie Anders © Curt A. Roesler

Irgendwie Anders
Stück von Juliane Klein für Chor und Klavier nach dem Bilderbuch "Something Else" von Kathryn Cave und Chris Riddell
Musikalische Leitung Christian Lindhorst Inszenierung Frauke Meyer Bühne, Kostüme Uta Materne Dramaturgie Curt A. Roesler Am Klavier Douglas V. Brown Kinderchor der Deutschen Oper Berlin

Premiere: 14. Mai 2013
Vorstellungen: 15., 17., 31. Mai; 1. Juni 2013

„Planbar is’ nicht!“, sagt Frauke Meyer, rührt gedankenverloren in ihre Teetasse und beißt etwas lustlos von ihrer Brezel ab. Sie spricht über anstrengende Proben und limitierte Aufmerksamkeitsspannen von Kindern. Es ist 20 Uhr und Meyer hat einen langen Tag hinter sich. Die letzten drei Stunden verbrachte die sympathische junge Frau mit der Bobfrisur auf einer Probebühne der Deutschen Oper Berlin. Mit ihr: Kinderchorleiter Christian Lindhorst und 25 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. „Ich muss Tee trinken, meine Stimme ist etwas angeschlagen.“, entschuldigt sie sich. Manchmal müsse sie halt laut werden, um ihren „Flohzirkus“ zu bändigen.

Frauke Meyer, eigentlich seit fünf Jahren Spielleiterin am Haus, inszeniert zurzeit das Kinderstück „Irgendwie Anders“. Ihre erste Regiearbeit an dem Haus, das sie wie ihre Westentasche kennt. Neben ihrem Job als Spielleiterin inszenierte sie auch schon in anderen Städten, nun kam das Angebot für „Irgendwie Anders“, das sie dankend, aber auch etwas zögerlich annahm. „Um ehrlich zu sein, hatte ich schon ganz schön Schiss!“, sagt sie lächelnd. Die jüngsten Schauspieler, mit denen sie in andern Projekten gearbeitet hatte, waren Teenager. „Und das ist wirklich ein ganz schöner Unterschied zu 6- bis 12-Jährigen!“

Ihren Job würde sie gar nicht Regisseurin im herkömmlichen Sinne nennen. „Ich kann ja bei den Kindern auf kein professionelles Repertoire zurückgreifen.“ Es brauchte seine Zeit, um zu verstehen, dass die jungen Darsteller noch kein Gefühl für eine Rolle oder gar für Subtext haben, und dass so etwas wie Ironie in ihrer Welt nicht existiert. „Die einzige Chance, die man also hat, ist, die Kinder absolut ernst zu nehmen.“ So musste man sich also auf den Inhalt konzentrieren. Und auf die Botschaft. Und die ist in „Irgendwie Anders“ zwar sehr simpel, aber absolut essenziell.

Die Figur „Irgendwie Anders“ ist ein eigentlich sympathisches Wesen, doch wird es, seit es denken kann, aus der Gruppe ausgestoßen. Es hat sich schon fast damit abgefunden, als plötzlich ein anderes Wesen namens „Etwas“ vor ihm steht, sein Freund werden will und ihm berichtet: „Ich bin so wie du!“. Da ist „Irgendwie Anders“ natürlich empört und will mit diesem unverschämten „Etwas“ nichts zu tun haben. Man ahnt es schon: Natürlich bemerkt „Irgendwie Anders“ bald seinen Fehler und die beiden Wesen werden Freunde.

Das Stück basiert auf dem englischen Kinderbuch von Kathryn Cave, „Something Else“, das den Unesco-Kinderliteraturpreis für Toleranz gewann. Die deutsche Komponistin Juliane Klein machte daraus ein Musiktheater. Nun gibt es allerdings Geschichten über Toleranz und Akzeptanz wie Sand am Meer. Warum traf gerade diese so sehr den Nerv? „Ich glaube, es liegt an der Simplizität“, sagt Frauke Meyer. „Es gibt in der Geschichte keine zweiten und dritten Ebenen, sondern nur diese absolute Ehrlichkeit. Man weiß, dass es jeden von uns treffen kann.“ Symbolisch dafür werden im Stück die Rollen getauscht, jeder kommt in jede Situation. Genauso wie die Kinder in ihrer absoluten Authentizität, scheut sich „Irgendwie Anders“ nicht, seine Message auf einem vermeintlich banal scheinenden Weg zu vermitteln. Das wirkt in einer Welt der Masken beinahe brutal, aber äußerst effektiv und berührend.

Auch die Kinder beschäftigt der Stoff außerhalb der Probebühne. „Die Kids haben mir ihre eigenen Geschichten erzählt, und ich war sehr berührt und auch schockiert, was diese jungen Menschen teilweise bereits mitmachen mussten“, sagt Frauke Meyer nachdenklich. „Ich kann diese Probleme nicht lösen, aber ich kann einen Raum schaffen, in dem sie sich für eine Zeit lang sicher und wichtig fühlen können. Hoffentlich können sie davon etwas mit in ihre Welt nehmen.“

Dieses Porträt von Jacqueline Krause-Blouin ist ursprünglich erschienen in der Beilage der Deutschen Oper Berlin in der Berliner Morgenpost, Mai 2013.

Mo, 6. Mai
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Buki Shiff mit dem „International O...

Wir freuen uns, dass die Kostümbildnerin Buki Shiff mit dem erstmalig in London verliehenen „International Opera Award“...

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Buki Shiff mit dem „International Opera Award“ ausgezeichnet!

Die Liebe zu den drei Orangen © Barbara Aumüller

Die Liebe zu den drei Orangen © Barbara Aumüller

Wir freuen uns, dass die Kostümbildnerin Buki Shiff mit dem erstmalig in London verliehenen „International Opera Award“ 2013 in der Kategorie „bestes Kostümdesign“ geehrt wurde! Der Preis wurde ihr für ihre Kostüme für Prokofjews DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN in der Regie von Robert Carsen verliehen, die am 9. Dezember 2012 an der Deutschen Oper Berlin Premiere hatte, sowie für ihre Arbeit für HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN an der Bayerischen Staatsoper. Wir gratulieren Buki Shiff und sind stolz, dass sie Teil des Regieteams unserer „Drei Orangen“ ist, eine Inszenierung, die von Publikum und Presse gleichermaßen geschätzt wird. Die sieben Vorstellungen der laufenden Saison sahen in Berlin mehr als 10.000 Zuschauer!

Fr, 10. Mai
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Im Gedenken an Ruthild Engert

Im Alter von 72 Jahren ist die Mezzosopranistin Ruthild Engert nach schwerer Krankheit in Berlin verstorben. Ruthild...

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Im Gedenken an Ruthild Engert

Ruthild Engert © Kranichphoto

Ruthild Engert © Kranichphoto

Im Alter von 72 Jahren ist die Mezzosopranistin Ruthild Engert nach schwerer Krankheit in Berlin verstorben.

Ruthild Engert gehörte über ein Jahrzehnt zum festen Ensemble der Deutschen Oper Berlin. Sie sang hier wichtige Partien ihres Fachs und erfreute sich beim Publikum einer großen Beliebtheit. Bei ihren zahlreichen Gastierverpflichtungen hat sie mit ihren hervorragenden künstlerischen Leistungen die Deutsche Oper Berlin stets aufs Beste präsentiert.

Bei den Kolleginnen und Kollegen des Hauses war sie wegen Ihrer liebenswürdigen und warmherzigen Art sehr geschätzt.

Mit ihrer Familie trauern wir um Ruthild Engert
und verbeugen uns ein letztes Mal in Dankbarkeit
und Respekt vor der Verstorbenen.

Wir werden ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die Intendanz der Deutschen Oper Berlin

Di, 14. Mai
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Klaus Florian Vogt & Donald Runnicle...

„... mit einer gewissen Traurigkeit habe ich meinen Vorgänger Fox Strangways von seinem Glück erzählen hören, dass er al...

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Klaus Florian Vogt & Donald Runnicles im Konzert

Klaus Florian Vogt © 2012, Uwe Arens

Klaus Florian Vogt © 2012, Uwe Arens

„... mit einer gewissen Traurigkeit habe ich meinen Vorgänger Fox Strangways von seinem Glück erzählen hören, dass er als junger Mann Brahms‘ reife Werke unmittelbar nach ihrer Entstehung hatte hören können. Jetzt geht es mir anders, denn endlich haben wir mit Benjamin Britten einen Komponisten, der uns ebenso große Visionen schenkt. Seine neue „Serenade op. 31“, eine Sammlung von sechs Liedern für Tenor, Horn und Streichensemble, übertrifft an Kraft und Gefühl alles, was er bisher geschrieben hat.”
(William Glock)

Der im schöpferischen Kontext zu PETER GRIMES entstandene Liederzyklus „Serenade für Tenor, Horn und Orchester“ von Benjamin Britten basiert auf Werken großer englischer Dichter wie Charles Cotton, Lord Tennyson, William Blake, Ben Jonson und John Keats. Diese kleine Anthologie von „Nacht- und Traumgedichten“ ist Ausdruck von Brittens tiefer Liebe zur englischen Sprache und Poesie. Ein zeitgenössischer Rezensent, William Glock, stellt den aus dem selbstgewählten amerikanischen Exil in die englische Heimat zurückgekehrten Komponisten in eine direkte Rezeptionslinie zu jenem großen deutschen Komponisten, dessen Werk den zweiten Teil des Sinfonie-Konzerts bestimmen wird: Johannes Brahms.

Brahms' Sinfonie Nr. 1 brauchte 15 Jahre von ihrer ersten Skizze bis zur Vollendung und Uraufführung, denn nach Beethoven Sinfonien komponieren zu wollen, war ein wagemutiges Unterfangen. Dessen Œuvre beeinflusste übermächtig die nachfolgende Komponistengeneration. Brahms wagt es, mit seinem opus 68 in diese Fußstapfen zu treten, und er tat es in dieser seiner ersten Sinfonie, indem er Beethovens letzte zitierte. Unüberhörbar erklingt im Brahms'schen Finalsatz „Freude, schöner Götterfunken“.

Brahms seinerseits wird zitiert von Detlev Glanert in dessen „Brahms-Fantasie, Heliogravure für Orchester“, die als Auftakt des Sinfonie-Konzertes erstmals in Deutschland erklingen wird.

Weitere Informationen, Programm, Besetzung, Tickets hier

Fr, 19. Apr.
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DVD-Edition „100 Jahre Deutsche Oper...

100 Jahre Deutsche Oper Berlin – Teil I Wolfgang Amadeus Mozart: DON GIOVANNI Giuseppe Verdi: OTELLO Ludwig van Beeth...

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DVD-Edition „100 Jahre Deutsche Oper Berlin“

Box-Cover © Arthaus

Box-Cover © Arthaus

100 Jahre Deutsche Oper Berlin – Teil I
Wolfgang Amadeus Mozart: DON GIOVANNI
Giuseppe Verdi: OTELLO
Ludwig van Beethoven: FIDELIO
Giuseppe Verdi: DON CARLOS
Domenico Cimarosa: DIE HEIMLICHE EHE
Dirigenten: Ferenc Fricsay, Giuseppe Patané, Artur Rother, Wolfgang Sawallisch, Lorin Maazel
Inszenierungen: Gustav Rudolf Sellner, Carl Ebert, Hans-Peter Lehmann
Mit Elisabeth Grümmer, Erika Köth, Pilar Lorengar, Christa Ludwig, Renata Tebaldi; Hans Beirer, Walter Berry, Dietrich Fischer-Dieskau, Josef Greindl, Donald Grobe, James King, Barry McDaniel, Matti Talvela u. a.
Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin
Jubiläums-Box mit 6 DVDs; auch als Einzelaufnahmen erhältlich
Aufnahmen aus der Deutschen Oper Berlin aus den Jahren 1961 bis 1967


100 Jahre Deutsche Oper Berlin – Teil II
Boris Blacher: PREUSSISCHES MÄRCHEN
Carl Heinrich Graun: MONTEZUMA
Erich Wolfgang Korngold: DIE TOTE STADT
Aribert Reimann: DIE GESPENSTERSONATE
Wolfgang Rihm: OEDIPUS
Dirigenten: Caspar Richter, Hans Hilsdorf, Heinrich Hollreiser, Friedemann Layer, Christof Prick
Inszenierungen: Götz Friedrich, Winfried Bauernfeind, Herbert Wernicke, Heinz Lukas-Kindermann
Mit Karan Armstrong, Sophie Boulin, Martha Mödl, Lisa Otto, Alexandra Papadjiakou; Donald Grobe, James King, David Knutson, William Murray, Hans Günter Nöcker, Manfred Röhrl, Andreas Schmidt u. a.
Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin sowie die Junge Deutsche Philharmonie – Ensemble Modern
Jubiläums-Box mit 5 DVDs; auch als Einzelaufnahmen erhältlich
Aufnahmen aus den Jahren 1974 bis 1987 aus der Deutschen Oper Berlin, dem Hebbel-Theater Berlin und dem Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

Als der Sender Freies Berlin (der heutige RBB) am 24. September 1961 die Eröffnung des neuen Gebäudes der Deutschen Oper Berlin mit Mozarts DON GIOVANNI im Fernsehen übertrug, war dies die erste Fernsehübertragung einer Oper in der Geschichte des sieben Jahre zuvor gegründeten Berliner Senders. Danach kam es bis Ende der 80er Jahre fast jedes Jahr zu einer Fernsehproduktion von Opern- oder Ballettaufführungen der Deutschen Oper Berlin durch den SFB und das ZDF. Zu sehen waren die meisten der teils legendären Aufzeichnungen allerdings bereits seit Langem nicht mehr – die frühere Praxis der Sender, Senderechte von den beteiligten Künstlern nur für eine begrenzte Zahl von Ausstrahlungen einzuholen, verbarg die Aufnahmen, mit Sperrvermerken der Sendeanstalten versehen, vor den Augen und Ohren der interessierten Öffentlichkeit.

Das Jubiläum des 100-jährigen Bestehens der Deutschen Oper Berlin in Aussicht, beschlossen das Opernhaus und das Label Arthaus Musik vor etwa drei Jahren, alles dafür zu tun, um die wichtigsten der Aufnahmen dem Publikum in Form einer umfassenden DVD-Edition wieder zugänglich zu machen. Es bedurfte zwei Jahre der Recherche, der Absprachen mit Sendern und Künstlern (oder deren Erben) sowie teils aufwendiger Restaurierungen der Aufnahmen, bis im Oktober vergangenen Jahres mit dem Eröffnungs-„Don Giovanni“ die erste Aufzeichnung dieser Reihe – inzwischen sind es zehn und mindestens drei weitere sollen folgen – herausgegeben werden konnte.

Die Feier des 100-jährigen Jubiläums im Oktober des vergangenen Jahres war der Anlass dafür, dass die bis dahin bereits einzeln auf DVD erschienenen fünf Aufnahmen aus den 60er Jahren auch in Form einer Jubiläums-Box herausgegeben wurden – eine Sammlung, die nicht nur die Arbeit großer Dirigenten und eindruckvolle, frühe Inszenierungen des Hauses dokumentiert, sondern darüber hinaus einen Eindruck von der Pflege eines Sängerensembles vermittelt, wie es dies in dieser Qualität im deutschsprachigen Raum der 60er Jahre nur noch in München und Wien zu erleben gab.

Jetzt liegen auch die fünf weiteren, in den letzten Monaten einzeln auf DVD erschienenen Opernaufzeichnungen aus der Zeit zwischen 1974 und 1987 auf einer weiteren Jubiläums-Box vor. Sie vollzieht nicht nur den Wandel vom historischen Schwarz-Weiß der ersten Box zum (frühen) Farbfernsehen der in der zweiten Box versammelten Aufnahmen. Vor allem präsentiert sie die Deutsche Oper Berlin von einer Seite, die für dieses Haus und seine Vorgänger, das Deutsche Opernhaus und die Städtische Oper, stets von besonderer Bedeutung war: Die Wiederentdeckung zu Unrecht in Vergessenheit geratener oder vernachlässigter Opern und die Beschäftigung mit Werken der zeitgenössischen Musik. Für die Wiederentdeckungen stehen in dieser Box die Barock-Oper MONTEZUMA des Preußischen Hofkomponisten Carl Heinrich Graun und Erich Wolfgang Korngolds einstiger Welterfolg DIE TOTE STADT aus den 1920er Jahren. Die zeitgenössische Oper wird präsentiert durch zwei bedeutende Uraufführungen, Aribert Reimanns DIE GESPENSTERSONATE und Wolfgang Rihms OEDIPUS, sowie durch Boris Blachers PREUSSISCHES MÄRCHEN, das 1952, gut zwanzig Jahre vor seiner durch die DVD dokumentierte Neuproduktion, in der Städtischen Oper uraufgeführt worden war.

Alle Veröffentlichungen der DVD-Edition werden auch weiterhin sowohl als Einzel-DVDs als auch in Form der beiden Jubiläums-Boxen erhältlich sein. Darüber hinaus sind für 2013 und 2014 drei weitere Veröffentlichungen mit einem besonderen thematischen Schwerpunkt, nämlich dem der komischen Oper und Operette, geplant. Dabei handelt es sich um Boris Blachers 200.000 TALER in einer Inszenierung Gustav Rudolf Sellners aus dem Jahr 1970 mit Heinrich Hollreiser, Martha Mödl, Ernst Haefliger und Günter Reich, Wolfgand Amadeus Mozarts DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (1976); inszeniert von Günther Rennert, mit Gary Bertini, Zdzislawa Donat, Horst Laubenthal und Martti Talvela, sowie Jacques Offenbachs ORPHEUS IN DER UNTERWELT (1984) in der Regie von Götz Friedrich mit Jesus López Cobos, Julia Migenes Johnson, Astrid Varnay, Donald Grobe, Hans Beirer, George Shirley und Helmut Lohner. Über die Termine dieser Veröffentlichungen werden wir Sie auf dieser Website noch gesondert informieren.

Fr, 19. Apr.
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Neu auf DVD: Ouvertüre 1912

Ouvertüre 1912 – Die Deutsche Oper Berlin Dokumentarfilm von Enrique Sánchez Lansch Mit Karan Armstrong, Jesús López C...

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Neu auf DVD: Ouvertüre 1912

Cover © Arthaus

Cover © Arthaus

Ouvertüre 1912 – Die Deutsche Oper Berlin
Dokumentarfilm von Enrique Sánchez Lansch
Mit Karan Armstrong, Jesús López Cobos, Dietrich Fischer-Dieskau, Ferenc Fricsay, Götz Friedrich, Klaus Geitel, Josef Greindl, Hans Werner Henze, James King, René Kollo, Christa Ludwig, Lorin Maazel, Barry McDaniel, Martha Mödl, Hans Neuenfels, Aribert Reimann, Wilhelm Rode, Curt A. Roesler, Donald Runnicles, Dietmar Schwarz, Gustav Rudolf Sellner, Peter Sykora, Christian Thielemann, Julia Várady, Klaus Florian Vogt u. v. a. in Interviews, Ausschnitten aus Vorstellungen und Proben sowie dokumentarischem Filmmaterial
Chor & Orchester der Deutschen Oper Berlin, der Städtischen Oper und des Deutschen Opernhauses
1 DVD
Film aus dem Jahr 2012 (Länge: 90 Min.)


Das Jubiläum des 100-jährigen Bestehens der Deutschen Oper Berlin im vergangenen Jahr war der Anlass dafür, dass der RBB und Arthaus Musik sich 2011 entschieden, einen Dokumentarfilm über die an Ereignissen und Persönlichkeiten reiche Geschichte des Berliner Opernhauses zu produzieren. Als Regisseur konnte Enrique Sánchez Lansch gewonnen werden, dessen Filme über die Berliner Philharmoniker (Rhythm is it! und Das Reichsorchester) zu den bekanntesten Dokumentarfilmen über Musik der letzten Jahre zählen. In seinem neuesten Film, den Enrique Sánchez Lansch Ouvertüre 1912 nannte, geht es weniger um eine chronologische Nacherzählung der Geschichte der Deutschen Oper Berlin als um eine atmosphärisch dichte Innensicht auf das Haus – vermittelt durch, teilweise sehr persönlich gehaltene, Äußerungen und Erinnerungen von Künstlern und Zeitzeugen, durch eindrucksvolle Ausschnitte aus Vorstellungen und Proben aus allen Phasen des Hauses sowie durch seltenes historisches Filmmaterial. Zu den bewegendsten Momenten des Films zählen die Aufnahmen mit Dietrich Fischer-Dieskau, der in seinem letzten Interview vor seinem Tod im Frühjahr 2012 über seine Kindheitserinnerungen an das Deutsche Opernhaus, sein Debüt als junger Sänger an der Städtischen Oper, seine damaligen Kollegen und die großen Produktionen in der wieder aufgebauten Deutschen Oper Berlin berichtet. Von ihm reicht der Bogen über Künstler wie Christa Ludwig, Karan Armstrong oder Hans Neuenfels bis zu Donald Runnicles und Dietmar Schwarz, die als Vertreter der aktuellen Deutschen Oper Berlin zu Worte kommen. Der Film, der im Oktober 2012 erstmals im rbb-Fernsehen zu sehen war, liegt jetzt auch auf DVD vor. Sie ist ab Mitte April im Shop Musik & Literatur in der Deutschen Oper Berlin und ab Mai im Handel erhältlich.


Nächste Vorstellungen

Fr, 24. Mai

Dornröschen für die Kleinen

Astrid Lindgren Bühne im FEZ Berlin / 11:00 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen

Sa, 25. Mai

Dornröschen für die Kleinen

Astrid Lindgren Bühne im FEZ Berlin / 16:00 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen

Sa, 25. Mai

Max und Moritz

Tischlerei / 17:00 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen

So, 26. Mai

Workshop TanzTanz

Deutsche Oper Berlin / 11:00 Uhr / weiterlesen

So, 26. Mai

Max und Moritz

Tischlerei / 11:00 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen

So, 26. Mai

Dornröschen für die Kleinen

Astrid Lindgren Bühne im FEZ Berlin / 16:00 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen

Mo, 27. Mai

Hors-Scènes / Seitenwege

Tischlerei / 16:00 Uhr / weiterlesen

Mo, 27. Mai

Der Fliegende Holländer

Philharmonie Berlin - Großer Saal / 20:00 Uhr / weiterlesen / Ticket kaufen


Die Premieren der Saison 2012/2013



Weitere News

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Die Saisonvorschau 2013/2014 ist erschie...

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Die Saisonvorschau 2013/2014 ist erschienen

  • Blättern Sie sich durch unsere Saisonvorschau
    Premieren, Premieren in der Tischlerei, Konzerte, Konzertante Opern und Kammerkonzerte, Repertoire, Angebote für Kinder und Jugendliche und vieles andere mehr ...

    Oder laden Sie sie als PDF-Dokument herunter [hier].

    Wenn Sie die Saisonvorschau 2013/2014 kostenlos erhalten möchten, senden Sie eine E-Mail mit Namen und Anschrift an info@deutscheoperberlin.de

    Der Vorverkauf für die Saison 2013/2014 läuft.

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Zum Richard-Wagner-Jahr 2013

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Zum Richard-Wagner-Jahr 2013

  • Richard Wagner (1813 – 1883)


    Der Fliegende Holländer (konzertant)
    Romantische Oper in drei Aufzügen / weiterlesen
    27. Mai 2013 / Berliner Philharmonie
    Lohengrin
    Romantische Oper in drei Akten / weiterlesen
    10., 16. Feb. 2013; 16., 21. Mrz. 2013
    Die Meistersinger von Nürnberg
    Oper in drei Aufzügen / weiterlesen
    22., 31. Mrz. 2013; 7. Apr. 2013
    Parsifal
    Bühnenweihfestspiel in drei Akten / weiterlesen
    21., 25., 28., Okt. 2012; 4. Nov. 2012;
    12. Jan. 2013; 29. Mrz. 2013; 1. Apr. 2013
    Rienzi, der Letzte der Tribunen
    Große tragische Oper in fünf Akten / weiterlesen
    5., 13., 18. Jan. 2013
    Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
    Romantische Oper in drei Aufzügen / weiterlesen
    16., 22. Dez. 2012; 24., 30. Mrz. 2013
    Tristan und Isolde
    Eine Handlung in drei Aufzügen / weiterlesen
    14., 17., 23. Mrz. 2013


    Der Ring des Nibelungen (Zwei Zyklen)

    Das Rheingold
    Der Vorabend des Bühnenfestspiels / weiterlesen
    21. Sep. 2013; 8. Jan. 2014
    Die Walküre
    Erster Tag des Bühnenfestspiels / weiterlesen
    22. Sep. 2013; 9. Jan. 2014
    Siegfried
    Zweiter Tag des Bühnenfestspiels / weiterlesen
    27. Sep. 2013; 10. Jan. 2014
    Götterdämmerung
    Dritter Tag des Bühnenfestspiels / weiterlesen
    29. Sep. 2013; 12. Jan. 2014


    Pierre-Louis Dietsch (1808 – 1865)
    Das Geisterschiff (konzertant)
    Opéra fantastique in zwei Akten / weiterlesen
    4. Jun. 2013 / Konzerthaus Berlin

  • Seit ihrer Gründung im November 1912 gilt die Deutsche Oper Berlin als eine der international bedeutendsten Spielstätten für das Musiktheater Richard Wagners. Bereits im Jahr 1914 war das Haus an der Bismarckstraße nach Ablauf der Bayreuther Schutzfrist von Wagners „Parsifal“ eine der ersten deutschen Bühnen, die dieses Werk auf den Spielplan setzten. Zum 100jährigen Bestehen der Deutschen Oper Berlin im Oktober 2012 werden die Feierlichkeiten mit einer „Parsifal“-Neuproduktion gekrönt. Generalmusikdirektor Donald Runnicles arbeitet dabei mit dem Regisseur Philipp Stölzl zusammen. Es singen u. a. Klaus Florian Vogt und Evelyn Herlitzius. Diese Inszenierung komplettiert den Zyklus der kanonischen Wagner-Werke, die ab Januar 2013 auf dem Spielplan der Deutschen Oper Berlin stehen.

    Am 5. Januar eröffnet Richard Wagners Frühwerk „Rienzi, der Letzte Der Tribunen“ das Wagner-Jahr 2013. 2010 von Philipp Stölzl inszeniert, erzählt es Aufstieg und Fall eines Helden, dessen Macht- und Erlösungsanspruch in grenzenlosen Zerstörungswillen umschlägt. Mit „Rienzi“ greift Wagner noch auf die Tradition der Grand Opéra zurück, die er gleichzeitig überwinden möchte. Die romantische Vorstellung des einsamen, übermenschlichen Helden, der am Unverständnis der Welt zugrunde geht, bildet hier die Keimzelle für den in seinem späteren Werk entfalteten Kosmos. Unter der musikalischen Leitung von Sebastian Lang-Lessing singen u. a. Torsten Kerl, Manuela Uhl, Daniela Sindram und Tobias Kehrer.

    Im Februar und März 2013 folgen zwei Serien von „Lohengrin“ (Premiere, 2012). Der dänische Regisseur Kasper Holten inszenierte Wagners Werk als zeitloses politisches Machtspiel, in dem der die medialen Gesten beherrschende und zu eindrucksvollen Bildern neigende „Politiker“ Lohengrin Brabant Erlösung verspricht. Es ist Wahlkampf in einem kriegsumtosten Land. Die Partie des Schwanenritters übernimmt im Februar Michael König, im März wie in der Premiere Klaus Florian Vogt. Manuela Uhl und Ricarda Merbeth interpretieren die Partie der Elsa, Waltraut Meier und Christine Goerke die Ortrud, Gordon Harkins die Partie des Telramund. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Donald Runnicles.

    „Tristan und Isolde“ führt den Werkzyklus fort. Musikalisch hochromantisch und doch zugleich auf der Schwelle zur Moderne, lässt Wagner sein Paar von Anfang an mit existentieller Unerbittlichkeit in die Ausweglosigkeit laufen. Der große britische Regisseur Graham Vick stellte sich 2011 der Herausforderung, dieses Werk für die Bühne der Deutschen Oper Berlin zu realisieren: In einem luxuriösen Bungalow fern ab der Welt warten die beiden lebensüberdrüssigen Liebenden auf ihren gemeinsamen Tod, eine Metapher auch für die von Schopenhauer inspirierte Weltverneinung Wagners. In den Titelrollen Stephen Gould und Violeta Urmana, unterstützt von Hans-Peter König oder Peter Rose als König Marke, Samuel Youn als Kurwenal und Jane Irwin als Brangäne.

    Kirsten Harms thematisiert in ihrer szenischen Deutung des „Tannhäuser“, dass die Geschichte um die Meistersinger Tannhäuser und Wolfram und deren Verhältnis zum Weiblichen Facetten und Möglichkeiten im zwischenmenschlichen Miteinander offenbart: Von Sinneslust über Hohe Minne bis zur platonischen Nächstenliebe reicht die Spannbreite des Gefühls, in dem sich Erlösung und Vernichtung verschränken. Harms erzählt dies in opulenten mittelalterlichen Bildern. Ulf Schirmer, Generalmusikdirektor und Intendant der Oper Leipzig, kehrt ans Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin zurück. Peter Seiffert und Petra Maria Schnitzer singen Tannhäuser und Venus / Elisabeth, Christian Gerhaher und Levente Molnar den Wolfram von Eschenbach.

    Immer wieder eine Herausforderung an das Sängerensemble der Deutschen Oper Berlin, an Chor und Orchester sind die Aufführungen von „Die Meistersinger von Nürnberg“. In der inzwischen beinnahe legendären Inszenierung von Götz Friedrich singen im März 2013 unter anderem Robert Holl, Markus Brück, Martina Welschenbach, Albert Pesendorfer und Robert Dean Smith. Richard Wagners einziges Werk, in dem die Protagonisten auf eine gelinde Zukunft hoffen dürfen, verbindet eine heitere Liebesgeschichte mit einer tiefsinnigen Erörterung des Wesens von Kunst. Im Zeremoniell der Meistersinger, vor allem in den beiden Hauptfiguren, Walther von Stolzing und Hans Sachs, zeigt sich ein bürgerlich-demokratisches Verständnis von Kunst, das die Poesie aus der elitären Eingrenzung einer Sängergilde befreien möchte.

    Die Deutsche Oper Berlin begreift nicht nur die „klassische“ Repertoirepflege als eine ihrer zentralen Aufgaben, sondern auch, Kinder und Jugendliche für Oper und Musiktheater zu begeistern: Dieser Anspruch wird im Wagner-Jahr 2013 durch ein groß angelegtes Jugendprojekt mit Orchester, Ensemblemitgliedern und 80 Jugendlichen auf der großen Bühne eingelöst: „Der Ring: Next Generation“. Wagners Musik-Epos „Der Ring des Nibelungen“, in dem es nicht nur um einen verfluchten Ring, um gebrochene Verträge, den Hunger nach Macht und um Liebesverzicht geht, sondern auch um die Konflikte zwischen Eltern und ihren Kindern, steht dabei im Zentrum. Die Hoffnung der Alten ruht im „Ring“ auf der nächsten Generation. Die Kinder sollen für sie die Welt wieder in Ordnung bringen. In „Der Ring: Next Generation“ wird das Lebensgefühl der heutigen „next generation“ mit Wagners Figuren konfrontiert. Die Musik dazu kombiniert ebenfalls beide Welten: imposanter, originaler Wagner-Klang aus dem Orchestergraben trifft auf Elektronik und fetter Sound vom Plattenteller von DJ Alexandra Holtsch und DJ Panacea. Uraufführung am 10. März 2013.

    Die Wagner-Saison 2012/2013 endet am 27. Mai in einer konzertanten Aufführung der Urfassung des „Fliegenden Holländers“. Drei Nummern der „Holländer“-Partitur waren schon fertig, als Wagner die Opernidee im Sommer 1841 an die Pariser Opéra verkaufte, während er selbst an einer möglichen Uraufführung an der Berliner Hofoper arbeitete. Diese Hoffnung zerschlug sich, aber die Dresdner Hofoper nahm die Oper an. Dafür nahm Wagner Änderungen an der Partitur vor, verlegte die Handlung von Schottland nach Norwegen und passte die Namen einiger Rollen dem neuen Spielort an. Die Deutsche Oper Berlin präsentiert nun in einer konzertanten Aufführung diese ursprüngliche Fassung, deren Instrumentation erheblich vom Gewohnten abweicht, eine deutlichere Nähe zur französischen Oper hat und gänzlich auf den verklärenden Schluss sowohl in der Ouvertüre wie am Ende der Oper verzichtet. Übrigens ist auch das Werk zu hören, dass an der Pariser Opéra seine Uraufführung erlebte. Auf der Basis des Wagnerschen Librettos schuf Pierre Louis Dietsch sein „Vaisseau fantôme“ („Das Geisterschiff“); in einer konzertanten Fassung am 4. Juni zu erleben

    Endet die Saison 2012/2013 mit dem Jugendwerk Wagners, beginnt die Saison 2013/2014 mit seiner monumentalen Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“. 1984 und 1985 schuf Götz Friedrich zusammen mit seinem Ausstatter Peter Sykora seinen berühmten „Zeittunnel“, in dessen Inneren die alten Götter und Menschen wieder und wieder ein Spiel inszenieren in der Hoffnung, neue Erfahrungen zu machen. Sir Simon Rattle wird erstmals ans Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin treten. Den Zyklus im Januar 2014 übernimmt Generalmusikdirektor Donald Runnicles. Juha Uusitalo, Doris Soffel, Simon O’Neill, Peter Seiffert, Eva-Maria Westbroek, Evelyn Herlitzius, Lance Ryan, Susan Bullock, Hans-Peter König, Anne Sofie von Otter zählen zu den Solisten.

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Zum Richard-Wagner-Jahr 2013: Fotos

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Premieren 2012/2013 in der Tischlerei

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Premieren 2012/2013 in der Tischlerei

  • Premieren in der Tischlerei


    Mahlermania / Uraufführung / Eröffnung der Tischlerei
    Musiktheater mit „Nico and the Navigators“ / weiterlesen
    27. Nov.; 5., 6. Dez. 2012; 14., 15., 16., 20. Jun. 2013 (ab 16 Jahren)
    Oh, wie schön ist Panama / Uraufführung
    Musiktheater von Lin Wang nach Janosch / weiterlesen
    Premiere: 26., 28., 30. Jan.; 2.,7., 8. Feb. 2013 (ab 5 Jahren)
    M & The Acid Monks / Gastspiel
    Desert-Pop-Theater von Adapt feat. The bianca Story / weiterlesen
    Premiere: 2., 3. März 2013 (ab 16 Jahren)
    Neue Szenen / Uraufführung
    Kompositionswettbewerb / weiterlesen
    8., 11., 17., 18. Apr. 2013 (ab 14 Jahren)
    Irgendwie Anders / Premiere
    Musiktheater von Juliane Klein / weiterlesen
    Premiere: 14., 15., 17., 31. Mai; 1. Jun. 2013 (ab 5 Jahren)


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