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  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

    u. a. Jean-Paul Pruna, Siobhan Stagg, Abigail Levis

  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

    Abigail Levis, Siobhan Stagg

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  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

    Abigail Levis, Siobhan Stagg

  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

    Abigail Levis

  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

    u. a. Jean-Paul Pruna

  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

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  • Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten © 2016, Eike Walkenhorst

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Aus dem Hinterhalt: Die Hugenotten

Late-Night-Performances zur Großen Oper
Sa 19.11.2016 / 21:00 Uhr / Preise: € 20,– / ermäßigt* € 10,– / Tickets / Premiere

*) Alle Ermäßigungsberechtigten erhalten Karten zum ermäßigten Preis von € 10,00 bereits im allgemeinen Vorverkauf. Bei Webbuchung wählen Sie bitte nach Auswahl des Platzes die Verkaufsart „ermäßigt“ im Pull-Down-Menu unter dem Saalplan. Bitte halten Sie einen entsprechenden Nachweis für die berechtigte Inanspruchnahme der Ermäßigung zur Kontrolle durch das Einlasspersonal bereit.

Zum Inhalt

Der Gegner ist übermächtig und nur AUS DEM HINTERHALT heraus zu bezwingen: Fünf Premieren im Großen Haus der Deutschen Oper Berlin. Fünf Säulen des Repertoires, die so schnell nichts erschüttert. Doch an fünf Abenden wird jeweils eines der Stücke ins Visier genommen. Sänger und Musiker der Deutschen Oper Berlin legen sich zusammen mit Gastkünstlern verschiedenster Sparten und unter der Leitung von Alexandra Holtsch auf die Lauer. Sie befragen die Stücke und Kommentare ab, schreiben Musik neu oder arrangieren Altes neu. Dabei sind mal die bekannteste Arie, mal ein Sujet, eine Bühnenfigur oder ein Requisit Ausgangspunkt und Material. Es entstehen Musiktheaterabende, die ergänzen oder widersprechen, es findet sinnliches Forschen und (Unter)Suchen als Reform, Denkanstoß und Late-Night-Show statt!

Die Bartholomäusnacht war der blutige Höhepunkt des Glaubenskriegs zwischen Katholiken und Protestanten im Frankreich des 16. Jahrhunderts. Sie ist bis heute synonym für durch religiösen Fanatismus motivierte Gewalt, aber auch für die zynische Indienstnahme der Religion für weltliche Machtinteressen und die Instrumentalisierung niederer Beweggründe in kollektivem Wahn. In Zeiten von religiösem Fundamentalismus und dem Erstarken von Populisten und Demagogen liegt die Aktualität des Sujets ebenso auf der Hand wie die der Oper DIE HUGENOTTEN, Giacomo Meyerbeers über die Bartholomäusnacht geschriebener Grand Opéra.

AUS DEM HINTERHALT greift die Inhalte des Stückes mit ihrer Brisanz und Aktualität auf – in der Form von Meyerbeers Bühnenwerk. Wie in der Grand Opéra wird Regisseurin Alexandra Holtsch auch im HINTERHALT zu den HUGENOTTEN aus der Fülle aller verfügbaren Theatermittel schöpfen und das Prinzip des Tableaus ins 21. Jahrhundert übersetzen. Aus dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin sind Abigail Levis und Siobhan Stagg beteiligt, beide mit Teilen ihrer hochvirtuosen Gesangpartien aus Meyerbeers Oper. Hinzu kommen Schlagzeuger aus dem Orchester der Deutschen Oper, die Videokünstlerin Sonja Bender, der Dichter Tim Staffel, 20 junge Menschen als Chor und Gegenchor und die Schauspielerin Silke Buchholz. Die Musik Meyerbeers erklingt dabei genauso wie historische Texte aus der Zeit der Bartholomäusnacht – etwa aus den Memoiren jener Margarete von Valois, deren Hochzeit den Rahmen der blutigen Ereignisse abgab. Der physischen Präsenz des Chores stehen die verstörenden Videowelten Sonja Benders gegenüber und Tim Staffel wird im Videoblog zum Live-Kommentator der Ereignisse.

Der Jugend-Bewegungschor wird unterstützt von Berlin Mondiale und Kulturnetzwerk Neukölln