Willkommen

Dies ist Ihr persönlicher Bereich des Projekts „Meine Oper“. Hier aktualisieren Sie Ihre persönlichen Daten, Ihre Profileinstellungen, Ihr Passwort und/oder melden Sie sich ab.

Ihre Anwendungen im Administrations-/Redaktionsbereich

Aus dem Hinterhalt: Macht der Künste II

A Midsummer Night’s Dream – Macht der Bilder
Fr 14.02.2020 - 21:00 Uhr
Preise: € 20,– / ermäßigt* € 10,–

*) Alle Ermäßigungsberechtigten erhalten Karten zum ermäßigten Preis von € 10,00 bereits im allgemeinen Vorverkauf. Bei Webbuchung wählen Sie bitte nach Auswahl des Platzes die Verkaufsart „ermäßigt“ im Pull-Down-Menu unter dem Saalplan.

Informationen zum Werk

Eine kritische Late-Night-Performance zu A MIDSUMMER NIGHTS’S DREAM

Besetzung

Konzept, Künstlerische Leitung

Elia Rediger

Dramaturgie

Sebastian Hanusa

Zum Inhalt

Der Sommerwald ist ein Sehnsuchtsort. Hier werden die Träume wahr und es lockt das Versprechen der Freiheit von den Gesetzen der Zivilisation. In Shakespeares MIDSUMMER NIGHT’S DREAM liegt dieser Wald gerade einmal sieben Meilen vor der Stadt. Doch in Zeiten der Globalisierung findet man den Ort der Sehnsucht und das ausgebeutete Land der dritten Welt Seite an Seite, nur einige Flugstunden entfernt. Und oft ist es nur eine Frage des Blickwinkels, ob es sich nun um Bilder aus dem Safarikatalog oder um Kriegs- und Katastrophen-Berichte handelt. Und so liegt dieser Ort, an dem andere Regeln und Gesetze herrschen, wo der Voodoo-Zauber regiert und wir uns die Lösung unserer komplizierten Wohlstandsprobleme durch eine Rückkehr in die archaischeren Lebensverhältnisse erhoffen – oder auch den großen Befreiungsschlag und Ausbruch aus diesen – wohl doch weniger vor der Haustür und eher am Äquator. Genauer gesagt im so wunderschönen Afrika.

Dort leben in diesem Fall auch die Handwerker. Schließlich muss jemand die schwere Handarbeit leisten, die nötig ist, damit Sommernachtsträume erst möglich werden. Die Traumbilder aus den Ferien gibt es nicht ohne Rohstoffe und unsere Bilder-Swipe-Maschinen müssen erst einmal gebaut werden. Und so stellen die Handwerker der Brigade Futur 3 zusammen mit ihrem Sänger und Hinterhalt-Kurator Elia Rediger Shakespeares MIDSUMMER NIGHT’S DREAM mitsamt der Opernversion von Benjamin Britten vom träumenden Kopf auf die bewaldeten Füße, getreu dem Motto: Es wird anders sein werden, im nimmer endenden Sommer.

Unterstützt wird die Brigade Futur 3 durch Sänger*innen aus dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin sowie als Special Guest durch den Sänger und Produzenten BONAPARTE, der mit seinem aktuellen in Abidjan aufgenommenen Album „Was Mir Passiert“ da anknüpft, wo das Politische auch im Privaten Einzug hält. Die Arbeiter- und Künstler verbinden sich zu einem einmaligen Sommernachts-Festival, was dazu einlädt, sich einer höchstkomplexen Aktualität ohne Angst zu nähern.

Damit gestalten sie den zweiten HINTERHALT der Spielzeit 2019/2020. In dieser wird, ausgehend vom Titel MACHT DER KÜNSTE danach gefragt, was es mit dieser auf sich hat: Worin genau besteht sie? Was kann sie bewirken? Wen kann sie erreichen? Damit setzt der Sänger, Komponisten und Regisseur Elia Rediger, der seit der Spielzeit 2019/20 die Reihe kuratiert, einen starken inhaltlichen Schwerpunkt – und setzt zugleich das erfolgreiche der Reihe fort, fünf Premieren auf der Großen Bühne mit einem Kommentar zu begegnen.

Für die Abende werden als Specials Guests Künstlerinnen und Künstler aus Pop, Rock, Avantgarde, Mode und Bildender Kunst eingeladen um mit ihrem Blick auf die Repertoirewerke der Großen Oper – und gemeinsam mit Ensemblemitgliedern des Hauses – die Abende zu gestalten. In dieser Spielzeit sind dies unter anderem Mary Ocher, Bonaparte, Polypore, Queen Alaska, Gamut Ensemble und Redigers Brigade Futur 3 und eine Hexe.

Unterstützer

In Kooperation mit Musicboard Berlin GmbH
Präsentiert von taz.die tageszeitung