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  • Die Zauberflöte © 2008, Bettina Stöß / stage picture

    Simon Pauly und Anna Fleischer als Papageno und Papagena

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Eine Inszenierung von Günter Krämer

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Alvaro Zambrano als Tamino, Siobhan Stagg als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Ante Jerkunica als Sarastro, Siobhan Stagg als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Eine Inszenierung von Günter Krämer

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    John Chest als Papageno

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Alvaro Zambrano als Tamino, Siobhan Stagg als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Ante Jerkunica als Sarastro, Siobhan Stagg als Pamina, Alvaro Zambrano als Tamino

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    John Chest als Papageno, Alexandra Hutton als Papagena

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    John Chest als Papageno, Alexandra Hutton als Papagena

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    u. a. Alvaro Zambrano als Tamino, Siobhan Stagg als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    u. a. John Chest als Papageno

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Hulkar Sabirova als Königin der Nacht, Siobhan Stagg als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Alvaro Zambrano als Tamino, John Chest als Papageno

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Siobhan Stagg als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    John Chest als Papageno

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Alvaro Zambrano als Tamino

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    John Chest als Papageno, Alexandra Hutton als Papagena

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    u. a. Hulkar Sabirova als Königin der Nacht, Alvaro Zambrano als Tamino

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Ante Jerkunica als Sarastro

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Alvaro Zambrano als Tamino, Martina Welschenbach, Christina Sidak und Ronnita Miller als Drei Damen

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Ante Jerkunica als Sarastro, Siobhan Stagg als Pamina

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Hulkar Sabirova als Königin der Nacht, Alvaro Zambrano als Tamino

  • Die Zauberflöte © 2013, Bettina Stöß

    Ante Jerkunica als Sarastro, Siobhan Stagg als Pamina, John Chest als Papageno, Alvaro Zambrano als Tamino

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Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Fr 24.03.2017 / 19:30 Uhr / C-Preise: € 95,– / 76,– / 53,– / 29,– / Tickets / Familienvorstellung

empfohlen ab 10 Jahren / Familienvorstellung: Familien bieten wir auch in der Saison 2016/2017 wieder die Möglichkeit des Besuches zu besonders günstigen Konditionen: Für Familienvorstellungen kosten Karten für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bereits im Vorverkauf einheitlich € 10,–.

Große Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder
Uraufführung am 30. September 1791 in Wien
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 24. September 1991
Geeignet für Kinder ab 10 Jahren

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

3 Stunden / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Daniel Cohen

Inszenierung

Günter Krämer

Bühne, Kostüme

Andreas Reinhardt

Sarastro

Tobias Kehrer

Sprecher

Noel Bouley

1. Priester

Stephen Bronk

2. Priester

Jörg Schörner

Königin der Nacht

Hulkar Sabirova

Pamina

Heidi Stober

Papagena

Meechot Marrero

Papageno

Simon Pauly

Monostatos

James Kryshak

1. Geharnischter

Paul Kaufmann

2. Geharnischter

Andrew Harris

Zum Inhalt

Prinz Tamino wird von einem wilden Drachen bedroht. In letzter Minute retten ihn drei geheimnisvolle Frauen, Abgesandte der Königin der Nacht. Als der Vogelfänger Papageno auftaucht und sich mit der Heldentat brüstet, bestrafen sie ihn. Dem Prinzen überreichen sie ein Bild von Pamina, der Tochter der Königin, die vom Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, gefangen gehalten wird. Tamino verliebt sich in sie. Da erscheint die Königin selbst und befiehlt ihm, zusammen mit Papageno Pamina zu retten. Eine Zauberflöte soll ihn vor Gefahren schützen, der widerstrebende Papageno erhält ein magisches Glockenspiel. Von drei Knaben geführt, machen sich die beiden auf den Weg zu Sarastros Burg. Während Tamino von den Burgwächtern zweimal zurückgewiesen und beim dritten Mal darüber belehrt wird, dass Sarastro nicht der grausame Despot sei, als den ihn die Königin hingestellt hat, findet Papageno Pamina und versucht mit ihr zu fliehen. Ihren Bewacher Monostatos kann er zwar mit Hilfe des Glockenspiels in Schach halten, aber das Erscheinen Sarastros macht alle Anstrengung zunichte. Papageno, Pamina und Tamino müssen in Sarastros Tempel bleiben. Sie werden aufgefordert, sich lebensgefährlichen Prüfungen zu unterziehen. Als erstes müssen sie schweigen lernen, ein vor allem für Papageno schwieriges Unterfangen. Als ein altes Weiblein daherkommt, hält er es nicht mehr aus und fragt sie nach ihrem Namen. Mit einem Donnerschlag verschwindet sie wieder. Papageno tröstet sich mit Speis und Trank, die den beiden auf wundersame Weise serviert werden, nur Tamino schweigt und spielt auf seiner Flöte. Pamina kommt und ist verzweifelt, weil Tamino nicht mehr mit ihr spricht. Ihre Mutter hat zuvor vergeblich versucht, sie zum Mord an Sarastro zu überreden. Als sie ihrem Leben ein Ende machen will, entreißen ihr die drei Knaben den Dolch und führen sie zu Tamino. Beide durchschreiten, von der Flöte geschützt, Feuer und Wasser, und haben damit alle Prüfungen bestanden. Unterdessen wünscht Papageno in seiner Einsamkeit das alte Weib wieder herbei und verspricht ihr, »solange sich nichts Besseres findet«, sie zur Frau zu nehmen. Da verwandelt sie sich plötzlich in ein junges, hübsches Mädchen, aber die Zeit ist noch nicht gekommen, sie wird ihm wieder entrissen. Vor Verzweiflung will er sich das Leben nehmen, doch die drei Knaben erinnern ihn an das Glockenspiel. Sein Klang ruft Papagena herbei, und beide träumen von einer glücklichen Zukunft. Auch das andere Paar ist glücklich: Tamino und Pamina werden in die Gemeinschaft der Eingeweihten aufgenommen und verherrlichen die Ideale von Natur, Weisheit, Vernunft. Nur die Königin der Nacht nimmt ein böses Ende: Als sie versucht, mit ihrem Gefolge in den Tempel einzudringen, wird sie von den Mächten der Finsternis verschlungen.

Mozarts ZAUBERFLÖTE, die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e.V.