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  • Il viaggio a Reims © 2017, Realgestalt

Il viaggio a Reims

Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Fr 15.06.2018 / 19:30 Uhr / D-Preise: € 128,– / 94,– / 67,– / 39,– / Tickets / Premiere

Dramma giocoso in einem Akt
Libretto von Giuseppe Luigi Balocchi
Uraufführung am 19. Juni 1825 am Théâtre-Italien in Paris
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 15. Juni 2018

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

ca. 2 Stunden 45 Minuten / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Giacomo Sagripanti

Inszenierung

Jan Bosse

Kostüme

Kathrin Plath

Licht

Kevin Sock

Dramaturgie

Lars Gebhardt

Marchesa Melibea

Vasilisa Berzhanskaya

Contessa di Folleville

Siobhan Stagg

Madama Cortese

Hulkar Sabirova

Cavaliere Belfiore

Gideon Poppe

Il Conte di Libenskof

David Portillo

Lord Sidney

Mikheil Kiria

Don Profondo

Davide Luciano

Barone di Trombonok

Philipp Jekal

Don Alvaro

Dong-Hwan Lee

Don Prudenzio

Sam Roberts-Smith

Don Luigino

Ya-Chung Huang

Maddalena

Annika Schlicht

Modestina

Meechot Marrero

Zefirino

N. N.

Antonio

Byung Gil Kim

Gelsomino

Andrew Dickinson

Zum Inhalt

Ganz Europa scheint im Hotel zur Goldenen Lilie versammelt zu sein, um sich auf den Weg zur Krönung Karls X. nach Reims zu machen. Doch es kommt anders als geplant: Die zusammengewürfelte Reisegesellschaft wird es nicht mehr rechtzeitig nach Reims schaffen. Also entscheidet man, nach Paris zurückzufahren und dort den neuen König gebührend zu empfangen, aber nicht ohne zuvor im Hotel das freudige Ereignis zu feiern. IL VIAGGIO A REIMS war die letzte Oper, die Gioacchino Rossini in italienischer Sprache schrieb. Als Auftragswerk des Théâtre Italien für die Krönungsfeierlichkeiten Karl X. war sich Rossini der kurzen Halbwertzeit dieser Gelegenheitsoper durchaus bewusst – und so verwendete er dann auch große Teile der Partitur für seinen COMTE D’ORY. Dabei ist IL VIAGGIO A REIMS einer der Höhepunkte in Rossinis Laufbahn: Eine völlig abstruse Handlung, virtuose Koloraturkaskaden und ein vierzehnstimmiges Ensemble scheinen gleichzeitig Kondensat und Schlussstrich unter Rossinis komisches Opernschaffen zu sein. Lange Zeit war die Partitur verschollen, doch die Wiederaufführung durch Claudio Abbado 1984 in Pesaro mit einem auserlesenen Solistenensemble war ein Paukenschlag – seitdem findet die Oper immer wieder ihren Weg auf die Spielpläne.

Regisseur Jan Bosse wird sich der absurd-komischen Grundsituation des wartenden Europas im französischen Kurhotel mit viel Leichtigkeit, Witz und Ironie nähern.

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.
Präsentiert von kulturradio vom rbb