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  • La Traviata © 2014, Bettina Stöß

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo, Patrizia Ciofi als Violetta

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo, Patrizia Ciofi als Violetta

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo, Patrizia Ciofi als Violetta

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo, Patrizia Ciofi als Violetta

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo, Leo Nucci als Giorgio

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo, Patrizia Ciofi als Violetta

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo, Patrizia Ciofi als Violetta

  • La Traviata © Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo, Patrizia Ciofi als Violetta (im Februar 2011)

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Patrizia Ciofi als Violetta, Vittorio Grigolo als Alfredo

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo, Patrizia Ciofi als Violetta

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Leo Nucci als Giorgio, Patrizia Ciofi als Violetta

  • La Traviata © 2011, Marcus Lieberenz

    Vittorio Grigolo als Alfredo

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Verdi-Tage 2018

La Traviata

Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Sa 19.05.2018 / 19:30 Uhr / C-Preise: € 95,– / 76,– / 53,– / 29,– / Tickets / Zum letzten Mal in dieser Spielzeit, Familienvorstellung

empfohlen ab 13 Jahren / Familienvorstellung: Familien bieten wir auch in der Saison 17/18 wieder die Möglichkeit des Besuches zu besonders günstigen Konditionen: Karten für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren kosten bereits im Vorverkauf einheitlich € 10,–.

Melodramma in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Roman
„La dame aux camélias“ von Alexandre Dumas fils
Uraufführung am 6. März 1853 in Venedig
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 20. November 1999

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

2 Stunden 45 Minuten / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Carlo Montanaro

Inszenierung

Götz Friedrich

Kostüme

Klaus Bruns

Choreographische Mitarbeit

Klaus Beelitz

Violetta Valéry

Maria Agresta

Alfredo Germont

Attilio Glaser

Giorgio Germont

Gabriele Viviani

Flora Bervoix

Vasilisa Berzhanskaya

Baron Douphol

Derek Welton

Marquis D'Obigny

Sam Roberts-Smith

Doktor Grenvil

Ievgen Orlov

Giuseppe

Ya-Chung Huang

Ein Bote

Dean Murphy

Ein Diener bei Flora

Holger Gerberding

Zum Inhalt

Auf einem Fest, zu dem Violetta Valery, luxuriös ausgehalten von Baron Douphol, nach scheinbarer Genesung von einer schweren Krankheit eingeladen hat, begegnet sie Alfredo Germont und einer Liebe, für die es in ihrer Welt keinen Platz gibt. Sie kehrt ihrem alten Leben den Rücken und zieht mit Alfredo aufs Land. Als Alfredos Vater von ihr verlangt, auf den Sohn zu verzichten, um die Hochzeit der jüngeren Schwester nicht durch ihren schlechten Ruf zu gefährden, gibt sie verzweifelt nach und schreibt Alfredo einen Abschiedsbrief. Auf einem Ball ihrer Freundin Flora kommt es zu einem Skandal: Violetta will Alfredo glauben lassen, dass sie den Baron Douphol liebt. In seiner Eifersucht schleudert ihr Alfredo das beim Spiel gewonnene Geld vor die Füße, als „Lohn für ihre Liebesdienste“. Einen Monat später, als in Paris der Karneval tobt, liegt Violetta im Sterben. Alfredo kommt zurück – sein Vater hat ihm die Wahrheit über Violettas Trennungsgrund gesagt. Violetta verzeiht, gibt Alfredo frei und stirbt.

Stoffvorlage für Verdis einzige Oper, die in der bürgerlichen Lebenswelt von Paris um 1847 spielt, war der viel beachtete Roman La dame aux camélias von Alexandre Dumas dem Jüngeren, der das Schicksal der am 3. Februar 1847 im Alter von 23 Jahren an Tuberkulose verstorbenen Edelkurtisane Marie Duplessis zum Thema einer kritischen Studie über die Pariser Halbwelt gemacht hat. Während in Dumas´ Schauspiel die Hauptfiguren in einem dichten Beziehungsgeflecht agieren, verzichteten Verdi und sein Librettist Francesco Maria Piave auf alles, was nicht unmittelbar mit dem Konflikt zwischen Violetta, Alfredo und dem Vater Giorgio Germont zu tun hat. Das ganz auf innere Bewegungen verlagerte Drama konzentriert sich auf die drei Stadien, die Violetta Valery durchlebt: Liebe, Verzicht und Tod.

Götz Friedrich hat der Tragödie die Atmosphäre eines Requiems verliehen, indem er die Leidensgeschichte der Violetta als Rückblende erzählt. Schon während des Vorspiels sieht man Violetta auf der kargen Bühne, die einem monumentalen Grabmahl gleicht, auf ihrem weißen Sterbebett liegen. Zu Beginn ihres Festes erhebt sie sich vom Bett, das flugs in eine Salonliege umfunktioniert wird, stülpt sich ein Ballkleid über – und durch die plötzlich aufbrechenden Türen tänzelt die vergnügungssüchtige Pariser Halbwelt herein. Erzählt wird die Geschichte ganz ohne Sentimentalität, ohne jeden Anflug von trivialer Direktheit. Konsequent wird das innere Bild des Dramas aufgerollt und die Untergangs- und Todesstimmung des Werkes zum Tragen gebracht.