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  • Aus dem Hinterhalt © 2016, Eike Walkenhorst

Aus dem Hinterhalt: Carmen

Late-Night-Performances zur Großen Oper

Besetzung

Konzept, Künstlerische Leitung

Alexandra Holtsch

Raumkonzept

Sabine Mader

Special Guests

Lydia Lunch

Special Guests

Marc Hurtado

Special Guests

Weasel Walter

Zum Inhalt

Lydia Lunch ist Sängerin, Dichterin, Schauspielerin und Aktivistin – und Ikone der New Yorker No Wave-Szene. Mit ihrem Album „My Lover the Killer“ spiegelt sie das verstörende Erlebnis einer – fast – Wiederbegegnung mit einem ehemaligen Geliebten. Sie hatten eine zerstörerische, sich im Drogenrausch verlierende Beziehung am Rande des Abgrunds, der Lydia Lunch nur mit Mühe entkam. Jahre später wollte sie ihren ehemaligen Geliebten wiedertreffen. Doch wenige Stunden vor dem Wiedersehen erschoss dieser zunächst seine Lebensgefährtin und dann sich selbst. Die szenische, erstmals in Deutschland zu erlebende Aufführung von „My Lover the Killer“ verbindet sich mit Stücken aus George Bizets CARMEN – jener Oper des 19. Jahrhunderts, die wie kaum ein anderes Bühnenwerk faszinierendes Fanal und vor Leidenschaft glühende Reflexion über die Abgründe des Eros ist.

Fünf Opern und ihr Double: fünf Opernpremieren der großen Bühne werden in der Tischlerei AUS DEM HINTERHALT in den Blick genommen, kommentiert und reflektiert, zerschraubt und remontiert. Es entstehen Abende zwischen Musiktheater und Konzert, Performance und Installation. Künstler aus dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin treffen auf Gastkünstler verschiedenster Sparten, die mit ihrem Blick „von außen“ auf das jeweilige Werk reagieren und Neues entstehen lassen. Gastkünstler sind unter anderem der Neubauten-Schlagzeuger N.U. Unruh, die New Yorker No Wave-Ikone Lydia Lunch, das Duo Amnesia Scanner, der Rapper und Lyriker Black Cracker oder auch die Regisseurinnen Julia Lwowski und Franziska Kronfoth mit ihren sinnlich-anarchischen Opern-Mashups. Die künstlerische Leitung der Reihe liegt in den Händen der Regisseurin, Komponistin und Musikerin Alexandra Holtsch.

Präsentiert von taz.die tageszeitung sowie tip Berlin