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12. Dez

Carmen

Georges Bizet (1838 – 1875)

Informationen Zum Werk

Oper in vier Akten
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
nach der Novelle von Prosper Mérimée
Uraufführung am 3. März 1875 in Paris
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 20. Januar 2018

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

3 Stunden 15 Minuten / Eine Pause

Einführung im Rang-Foyer rechts: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Besetzung

Musikalische Leitung

Stephan Zilias
Jacques Lacombe (09.02.2019 | 17.02.2019 | 21.02.2019 | 19.06.2019 | 22.06.2019)

Inszenierung

Ole Anders Tandberg

Kostüme

Maria Geber

Licht

Ellen Ruge

Chöre

Jeremy Bines

Choreografie

Silke Sense

Carmen

Irene Roberts
Stéphanie d’Oustrac (19.06.2019 | 22.06.2019)

Frasquita

Meechot Marrero
Cornelia Kim (21.02.2019 | 19.06.2019 | 22.06.2019)

Mercédès

Amber Fasquelle

Micaëla

Heidi Stober
Siobhan Stagg (09.02.2019 | 17.02.2019 | 21.02.2019)
Meechot Marrero (19.06.2019 | 22.06.2019)

Don José

Migran Agadzhanyan
Robert Watson (09.02.2019 | 17.02.2019 | 21.02.2019)
Joseph Calleja (19.06.2019 | 22.06.2019)

Moralès

Bryan Murray
Philipp Jekal (19.06.2019 | 22.06.2019)

Zuniga

Noel Bouley
Byung Gil Kim (19.06.2019 | 22.06.2019)

Escamillo

Samuel Dale Johnson
Dong-Hwan Lee (09.02.2019 | 17.02.2019 | 21.02.2019)

Remendado

Andrew Dickinson
Ya-Chung Huang (09.02.2019 | 17.02.2019 | 21.02.2019)

Dancairo

Thomas Lehman

Zum Inhalt

Mit seiner CARMEN schrieb Georges Bizet eine Kampfansage an die romantische Oper: Mit ihrem unbeugsamen Freiheitswillen verkörpert die Titelheldin das Gegenbild zu den passiven, leidenden Frauenfiguren, die zuvor die Opernbühne beherrscht hatten. Doch antiromantisch ist CARMEN in einem noch umfassenderen Sinn: Bizets Oper zeigt eine Welt, in der Liebe als zwischenmenschliches Gefühl keinen Platz mehr hat und längst durch Sex und Gewalt abgelöst wurde. Carmen und der Torero Escamillo sind Repräsentanten dieser Gesellschaft, in der nur noch das Recht des Stärkeren zählt. Eine Welt, in der Don José mit seinem bürgerlichen Ideal von Liebe ein Fremdling bleibt, der zum Scheitern verurteilt ist . Mit diesem illusionslosen Blick auf die Trostlosigkeit der menschlichen Existenz steht Bizet in unmittelbarer Nähe zu den Romanen eines Emile Zola – entgegen dem Klischeebild vieler Aufführungen ist Bizets Spanien ein Ort, der die Hässlichkeit der Armut in hellem Licht zeigt.

Nach seinem erfolgreichen Regiedebüt an der Deutschen Oper Berlin mit Schostakowitschs LADY MACBETH VON MZENSK hat sich der norwegische Regisseur Ole Anders Tandberg nun vorgenommen, diese elementaren Triebkräfte in Bizets Meisterwerk wieder spürbar zu machen. Mit der Französin Clémentine Margaine, die ihre internationale Karriere an diesem Haus begann, steht ihm dabei eine der großen Carmen-Interpretinnen der Gegenwart zur Seite.

Unterstützer

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.
Der Kinderchor der Deutschen Oper Berlin wird unterstützt von der Berliner Volksbank und Dobolino e. V.