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19. Dez

Roméo und Juliette

Hector Berlioz (1803 – 1869) / Sasha Waltz
Do 06.09.2018 - 19:30 Uhr
C-Preise: € 98,– / € 80,– / € 56,– / € 32,– / € 22,–

Informationen zum Werk

Symphonie dramatique op. 17, H. 77 (1839) von Hector Berlioz
Text von Émile Deschamps nach William Shakespeare
Uraufführung am 24. November 1839 im Salle du Conservatoire in Paris

Eine Choreografie von Sasha Waltz
Uraufführung der Choreografie am 5. Oktober 2007 an der Opéra Bastille Paris; Wiederaufnahme an der Opéra Bastille Paris am 7. Mai 2012; Erstaufführung am Teatro alla Scala in Mailand am 19. Dezember 2012; Deutschlandpremiere an der Deutschen Oper Berlin am 18. April 2015

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

1 Stunde 45 Minuten / Keine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Zum Inhalt

Berlioz‘ dramatische Sinfonie „Roméo et Juliette“, am 24. November 1839 am Pariser Konservatorium uraufgeführt, gehört zu den wichtigsten und grenzüberschreitenden sinfonischen Werken des 19. Jahrhunderts. Entstanden wenige Jahre nach Beethovens 9. Sinfonie in d-Moll op. 125, wurde es wegweisend für Komponisten wie Gustav Mahler, dessen große Vokalsinfonien ohne die Berlioz’sche Erweiterung der musikalischen Formensprache nicht denkbar wären, aber auch für Richard Wagner, der die dritte der drei Vorstellungen aus der Uraufführungsserie der „Symphonie dramatique“ in Paris miterlebte. Er, der sonst um Worte nicht verlegen war, war erst einmal sprachlos: „Ich war ganz nur Ohr für Dinge, von denen ich bisher keinen Begriff hatte und welche ich mir nun zu erklären suchen musste.“ Besonders beeindruckt hatten ihn die „phantastische Kühnheit und scharfe Präcision“, aber auch „die gewagtesten Combinationen“ des Werkes, das zwischen großer Sinfonie, Kantate, Ballettmusik und Oper changiert. Mehr als 20 Jahre später schickte er Berlioz den Erstdruck seiner Partitur von TRISTAN UND ISOLDE mit der Widmung: „Au cher et grand auteur de Roméo et Juliette“.

Mit ihrer Inszenierung von „Roméo et Juliette“ (2007) wendet sich Sasha Waltz einer der bewegendsten Liebesgeschichten der Weltliteratur zu. Die Geschichte der unglücklich Liebenden, deren Familien verfeindet sind und deren Tod erst Einsicht und Versöhnung bringt, ist eines der bekanntesten Werke Shakespeares. Diese dunkle Tragödie inspirierte Hector Berlioz zur Komposition der dramatischen Symphonie „Roméo et Juliette“ für drei Solisten, zwei große Chöre und Orchester. Die Opéra National de Paris und das Ballett beauftragten Sasha Waltz mit der Choreografie.

Die Choreographie »Roméo et Juliette« von Sasha Waltz ist ab dem 6. September an vier Abenden wieder in Berlin zu sehen – und das Publikum kann sich auf eine ganz besondere Besetzung freuen: In den Hauptrollen sind neben den Tänzer*innen von Sasha Waltz & Guests die Etoiles des Ballet de l’Opéra National de Paris, Ludmila Pagliero (Juliette), Germain Louvet (Roméo) sowie Alessio Carbone (Frère Laurent) zu sehen. Sie tanzten erst im April 2018 die vom Publikum gefeierte Wiederaufnahme des Stücks an der Pariser Opéra Bastille.

„Wenn zur Wiederaufnahme von »Roméo et Juliette« die herausragenden Etoiles der Pariser Oper nach Berlin kommen, schließt sich für mich ein Kreis und erfüllt sich mein lang gehegter Wunsch, klassische und zeitgenössische Tänzerinnen und Tänzer gemeinsam auf der Bühne zu sehen.“ (Sasha Waltz)

Unterstützer

Eine Koproduktion mit dem Teatro alla Scala di Milano und Sasha Waltz & Guests. Premiere in Mailand am 19. Dezember 2012. Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und der Kulturverwaltung des Landes Berlin.