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Michaela Selinger

Zur Person

Die in Oberösterreich geborene Michaela Selinger hat sich ebenso der Oper wie dem Liedgesang verschrieben. Sowohl bei der Rollengestaltung auf der Opernbühne wie auch bei der Interpretation auf dem Konzertpodium steht für die Sängerin stets die genaue Erforschung von musikalischen und textlichen Feinstrukturen im Mittelpunkt. Das Nachspüren feinster Nuancen, die konzentrierte Erkundung musikalischer und sprachlicher Finessen sowie die Offenheit für das Neue im vermeintlich Bekannten ließ sie zu einer der interessantesten Interpretinnen ihres Faches werden. „Eine großartige, aber auch tief beunruhigende Sensibilisierung“, urteilte die FAZ 2012 über ihre Interpretation der Melisande am Aalto-Musiktheater.

Schon früh erhielt Michaela Selinger, entdeckt und gefördert von Ioan Holender, ein Festengagement an der Wiener Staatsoper, nachdem sie bereits während ihres Studiums am Grand Théâtre de Genève debütiert und im Anschluss daran erste Erfahrungen am Stadttheater Klagenfurt und am Landestheater Innsbruck gesammelt hatte. In den Jahren 2005 bis 2010 sang Michaela Selinger in Wien alle relevanten Partien im Fach Mezzosopran, unter anderem Cherubino / LE NOZZE DI FIGARO, Rosina / IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Magdalena / DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG und Octavian / DER ROSENKAVALIER. Die letztgenannte Partie interpretierte sie auch am Theater Bern, an der Opéra National du Rhin in Strasbourg, am Aalto-Musiktheater Essen und bei ihrem Moskau-Debüt im Sommer 2015.

Weitere Opern-Engagements führten die Sängerin an die Staatsoper Wien, an das Opernhaus Zürich, zum Glyndebourne Opera Festival, an das Staatstheater Braunschweig und nach China, wo sie in Kooperation mit der Oper Leipzig im Oktober 2014 im Rahmen des Beijing Music Festivals die chinesische Erstaufführung von Strauss` ARIADNE AUF NAXOS sang. Seit mehreren Jahren ist Michaela Selinger oft Gast der Opéra de Lyon. Hier brillierte sie zuletzt im Januar 2016 als Hanna Arendt in der Uraufführung von Michel Tabachniks BENJAMIN, DERNIÈRE NUIT.

Zu den herausragenden Opernprojekten der Saison 2015/16 zählten Richard Wagners TRISTAN UND ISOLDE an der Nationaloper Warschau, wo sie mit der Rolle der Brangäne ihr Rollenfach erweitert, und ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. In Salzburg singt Michaela Selinger die Alkmene in der Produktion DIE LIEBE DER DANAE unter der Leitung von Franz Welser-Möst.

Neben ihrer Karriere als Opernsängerin setzt Michaela Selinger durch die Auseinandersetzung mit dem klassischen Lied einen weiteren Schwerpunkt innerhalb ihres künstlerischen Schaffens. Nach zwei CDs mit Liedern von Hugo Wolff (Italienisches und Spanisches Liederbuch) nahm Michaela Selinger im April 2016 gemeinsam mit Helmut Deutsch Lieder von Franz Schubert auf. Im Herbst 2016 war sie mit Wagners „Wesendonck-Liedern“ nach Taipei eingeladen.

Am Konzertsektor führen sie die nächsten Projekte erstmals zur Bachakademie Stuttgart und zum französischen Ensemble Accentus mit der Dirigentin Laurence Equilbey. Es folgt ebenso ihre Rückkehr zum Orchestra di Santa Cecilia Roma für eine Gala mit Strauß' FLEDERMAUS.

Ihre Ausbildung absolvierte die Mezzosopranistin an der Universität für Musik in Wien bei Walter Berry und Robert Holl, sowie am Konservatorium Basel, wo sie an Meisterklassen von René Jacobs teilnahm. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Eberhard-Waechter-Preis für Nachwuchssänger der Staatsoper Wien, und sie gewann den Operettenpreis beim Belvedere-Gesangswettbewerb Wien 2003.

Foto: Hamza Saad

 

Michaela Selinger

zur Person
Die in Oberösterreich geborene Michaela Selinger hat sich ebenso der Oper wie dem Liedgesang verschrieben. Sowohl bei der Rollengestaltung auf der Opernbühne wie auch bei der Interpretation auf dem Konzertpodium steht für die Sängerin stets die genaue Erforschung von musikalischen und textlichen Feinstrukturen im Mittelpunkt. Das Nachspüren feinster Nuancen, die konzentrierte Erkundung musikalischer und sprachlicher Finessen sowie die Offenheit für das Neue im vermeintlich Bekannten ließ sie zu einer der interessantesten Interpretinnen ihres Faches werden. „Eine großartige, aber auch tief beunruhigende Sensibilisierung“, urteilte die FAZ 2012 über ihre Interpretation der Melisande am Aalto-Musiktheater.

Schon früh erhielt Michaela Selinger, entdeckt und gefördert von Ioan Holender, ein Festengagement an der Wiener Staatsoper, nachdem sie bereits während ihres Studiums am Grand Théâtre de Genève debütiert und im Anschluss daran erste Erfahrungen am Stadttheater Klagenfurt und am Landestheater Innsbruck gesammelt hatte. In den Jahren 2005 bis 2010 sang Michaela Selinger in Wien alle relevanten Partien im Fach Mezzosopran, unter anderem Cherubino / LE NOZZE DI FIGARO, Rosina / IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Magdalena / DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG und Octavian / DER ROSENKAVALIER. Die letztgenannte Partie interpretierte sie auch am Theater Bern, an der Opéra National du Rhin in Strasbourg, am Aalto-Musiktheater Essen und bei ihrem Moskau-Debüt im Sommer 2015.

Weitere Opern-Engagements führten die Sängerin an die Staatsoper Wien, an das Opernhaus Zürich, zum Glyndebourne Opera Festival, an das Staatstheater Braunschweig und nach China, wo sie in Kooperation mit der Oper Leipzig im Oktober 2014 im Rahmen des Beijing Music Festivals die chinesische Erstaufführung von Strauss` ARIADNE AUF NAXOS sang. Seit mehreren Jahren ist Michaela Selinger oft Gast der Opéra de Lyon. Hier brillierte sie zuletzt im Januar 2016 als Hanna Arendt in der Uraufführung von Michel Tabachniks BENJAMIN, DERNIÈRE NUIT.

Zu den herausragenden Opernprojekten der Saison 2015/16 zählten Richard Wagners TRISTAN UND ISOLDE an der Nationaloper Warschau, wo sie mit der Rolle der Brangäne ihr Rollenfach erweitert, und ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. In Salzburg singt Michaela Selinger die Alkmene in der Produktion DIE LIEBE DER DANAE unter der Leitung von Franz Welser-Möst.

Neben ihrer Karriere als Opernsängerin setzt Michaela Selinger durch die Auseinandersetzung mit dem klassischen Lied einen weiteren Schwerpunkt innerhalb ihres künstlerischen Schaffens. Nach zwei CDs mit Liedern von Hugo Wolff (Italienisches und Spanisches Liederbuch) nahm Michaela Selinger im April 2016 gemeinsam mit Helmut Deutsch Lieder von Franz Schubert auf. Im Herbst 2016 war sie mit Wagners „Wesendonck-Liedern“ nach Taipei eingeladen.

Am Konzertsektor führen sie die nächsten Projekte erstmals zur Bachakademie Stuttgart und zum französischen Ensemble Accentus mit der Dirigentin Laurence Equilbey. Es folgt ebenso ihre Rückkehr zum Orchestra di Santa Cecilia Roma für eine Gala mit Strauß' FLEDERMAUS.

Ihre Ausbildung absolvierte die Mezzosopranistin an der Universität für Musik in Wien bei Walter Berry und Robert Holl, sowie am Konservatorium Basel, wo sie an Meisterklassen von René Jacobs teilnahm. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Eberhard-Waechter-Preis für Nachwuchssänger der Staatsoper Wien, und sie gewann den Operettenpreis beim Belvedere-Gesangswettbewerb Wien 2003.

Foto: Hamza Saad