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14. Dec

Frank Bretschneider

About

Frank Bretschneider lebt als Musiker, Komponist und Videokünstler in Berlin. Seine Musik ist von Präzision im Umgang mit Klängen, komplex ineinander verwobenen Rhythmen und einem minimalistischen Zugriff geprägt. Bretschneiders subtile und zugleich detailgenaue Musik wird in seinen visuellen Arbeiten gespiegelt und in Phänomene im Bereich des Sichtbaren übersetzt.

Bretschneider wuchs in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz auf. Eine künstlerische Prägungen waren das Hören von Piratenradio und in die DDR geschmuggelte Kassetten der Beastie Boys. Nach seinem Film- und Kunststudium begann er 1984 mit Bandmaschinen, Synthesizern und präparierten Gitarren zu experimentieren. Zugleich erforschte er die Möglichkeiten des Austausches zwischen visuellen Künsten und Musik mit den Mitteln von Film, Video und Computer-Graphik.

Nach der Gründung des Kassettenlabels klangFarBe im Jahr 1986 gründete Bretschneider die einflussreiche ostdeutsche Untergrund-Band AG Geige. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1993 veröffentlichten sie drei Alben. Zusammen mit Ola Bender, auch er ein Mitglied von AG Geige, gründete Bretschneider 1995 das Plattenlabel Rastermusic, das nach der Fusion mit Carsten Nicolais Label noton 1999 in raster-noton umbenannt wurde.

Neben seinen Veröffentlichungen bei raster-noton ist Bretschneiders Musik bei verschiedenen weiteren Labels wie 12k, Line, Mille Plateaux oder Shitkatapult erschienen und findet sich auf bekannten Compilationen wie „CLICKS & CUTS“ von Mille Plateaux oder auch raster-notons „20 TO 2000“-Serie, die mit der Goldenen Nica der Ars Electronica ausgezeichnet wurde. Sein Album „RHYTHM” befand sich unter den Top-Releases von The Wire im Jahr 2007.

Neben seiner Tätigkeit als Musiker ist Bretschneider zudem als Produzent tätig und wurde für seine Produktion von Carsten Nicolais „In The Woods There Is A Bird ...“ 2017 mit dem renommierten Karl Sczuka Preis für Hörspiel als Radiokunst ausgezeichnet.

 

Frank Bretschneider

zur Person
Frank Bretschneider lebt als Musiker, Komponist und Videokünstler in Berlin. Seine Musik ist von Präzision im Umgang mit Klängen, komplex ineinander verwobenen Rhythmen und einem minimalistischen Zugriff geprägt. Bretschneiders subtile und zugleich detailgenaue Musik wird in seinen visuellen Arbeiten gespiegelt und in Phänomene im Bereich des Sichtbaren übersetzt.

Bretschneider wuchs in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz auf. Eine künstlerische Prägungen waren das Hören von Piratenradio und in die DDR geschmuggelte Kassetten der Beastie Boys. Nach seinem Film- und Kunststudium begann er 1984 mit Bandmaschinen, Synthesizern und präparierten Gitarren zu experimentieren. Zugleich erforschte er die Möglichkeiten des Austausches zwischen visuellen Künsten und Musik mit den Mitteln von Film, Video und Computer-Graphik.

Nach der Gründung des Kassettenlabels klangFarBe im Jahr 1986 gründete Bretschneider die einflussreiche ostdeutsche Untergrund-Band AG Geige. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1993 veröffentlichten sie drei Alben. Zusammen mit Ola Bender, auch er ein Mitglied von AG Geige, gründete Bretschneider 1995 das Plattenlabel Rastermusic, das nach der Fusion mit Carsten Nicolais Label noton 1999 in raster-noton umbenannt wurde.

Neben seinen Veröffentlichungen bei raster-noton ist Bretschneiders Musik bei verschiedenen weiteren Labels wie 12k, Line, Mille Plateaux oder Shitkatapult erschienen und findet sich auf bekannten Compilationen wie „CLICKS & CUTS“ von Mille Plateaux oder auch raster-notons „20 TO 2000“-Serie, die mit der Goldenen Nica der Ars Electronica ausgezeichnet wurde. Sein Album „RHYTHM” befand sich unter den Top-Releases von The Wire im Jahr 2007.

Neben seiner Tätigkeit als Musiker ist Bretschneider zudem als Produzent tätig und wurde für seine Produktion von Carsten Nicolais „In The Woods There Is A Bird ...“ 2017 mit dem renommierten Karl Sczuka Preis für Hörspiel als Radiokunst ausgezeichnet.