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© Anton Welt

Ildar Abdrazakov

Der russische Bass Ildar Abdrazakov, Preisträger mehrerer bedeutender Auszeichnungen – er gewann u. a. 1997 den Ersten Preis beim Internationalen Glinka-Wettbewerb und wurde drei Jahre später Sieger beim Internationalen Maria Callas Fernseh-Wettbewerb –, gehört zu den profiliertesten Vertretern seines Stimmfachs. Sein Debüt an der Mailänder Scala 2001 in LA SONNAMBULA und wenig später als Oroveso (NORMA) beim Verdi-Festival in Parma war sofort ein großer Erfolg, es schlossen sich Engagements in Rom, Pesaro und, mit DON CARLOS, in Tokyo an. An die Scala kehrte er immer wieder zurück und gestaltete dort beispielsweise MACBETH unter Riccardo Muti, SAMSON E DALILA, LASSEDIO DI CORINTO, IL TURCO IN ITALIA, IPHIGENIE EN AULIDE, ebenfalls unter Muti. Seine Interpretation des Moses in Rossinis MOISE ET PHARAON unter Muti, die auch auf DVD/CD erhältlich ist, machte ihn dann auch international bekannt. Wichtige Debüts, etwa an der New York Metropolitan Opera, in San Francisco und Washington, an der Wiener Staatsoper (als Escamillo in CARMEN) und in Madrid folgten. Sein Repertoire erweiterte sich ständig, er sang erfolgreich Alidoro (LA CENERENTOLA), Figaro in Los Angeles und Raimondo (LUCIA DI LAMMERMOOR) erneut in Mailand. In den letzten Jahren kamen Mefistofeles (FAUST), die Titelpartie in OBERTO sowie Gioacchino Rossinis SEMIRAMIDE hinzu. An der Deutschen Oper Berlin debütierte lldar Abdrazakov 2007 sehr erfolgreich als Assur. Erst jüngst sang er an der Pariser Opéra Bastille die Partie des Walter (LUISA MILLER) sowie an der Washington Opera Don Giovanni. Der Bass wird weltweit auch als Konzertsänger geschätzt und hat bereits zahlreiche wichtige Auftritte unter so namhaften Dirigenten wie Valery Gergiev, Myung-Whun Chung, Gianluigi Gelmetti oder Placido Domingo absolviert. Wer Ildar Abdrazakov darüber hinaus nicht nur auf der Bühne und im Konzertsaal erleben will, dem seien seine CD-Einspielungen empfohlen: Bisher unveröffentlichte Rossini-Arien, dirigiert von Riccardo Chailly, ein Life-Mitschnitt des Bayerischen Rundfunks mit Cherubinis Messe solennelle unter Muti und die Michelangelo-Verse von Schostakowitsch sind ein eindrucksvolles Zeugnis für die Stimmgewalt des jungen Künstlers.

Foto: Anton Welt

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