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  • Don Carlo © 2015, Ruth Tromboukis

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Giacomo Prestia als Philipp II., Rolando Villazón als Don Carlo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Giacomo Prestia als Philipp II.

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Giacomo Prestia als Philipp II., Anja Harteros als Elisabeth

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    u. a. Rolando Villazón als Don Carlo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Rolando Villazón als Don Carlo, Anja Harteros als Elisabeth

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Anja Harteros als Elisabeth, Etienne Dupuis als Rodrigo, Alexandra Hutton als Tebaldo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Anja Harteros als Elisabeth, Giacomo Prestia als Philipp II.

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Etienne Dupuis als Rodrigo, Giacomo Prestia als Philipp II.

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Anja Harteros als Elisabeth

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Anja Harteros als Elisabeth, Etienne Dupuis als Rodrigo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Rolando Villazón als Don Carlo, Etienne Dupuis als Rodrigo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Rolando Villazón als Don Carlo, Anja Harteros als Elisabeth

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Giacomo Prestia als Philipp II., Albert Pesendorfer als Großinquisitor

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Rolando Villazón als Don Carlo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Giacomo Prestia als Philipp II., Rolando Villazón als Don Carlo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Rolando Villazón als Don Carlo, Etienne Dupuis als Rodrigo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Rolando Villazón als Don Carlo, Etienne Dupuis als Rodrigo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Anja Harteros als Elisabeth, Etienne Dupuis als Rodrigo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Rolando Villazón als Don Carlo

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Russell Thomas als Don Carlo, Anja Harteros als Elisabeth von Valois

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Dalibor Jenis als Marquis von Posa, Hans-Peter König als Philipp II.

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Dalibor Jenis als Marquis von Posa, Anja Harteros als Elisabeth von Valois, Alexandra Hutton als Tebaldo

  • Don Carlo © 2011, Barbara Aumüller

    Roberto Scandiuzzi als Philipp II., Ante Jerkunica als Großinquisitor, Chor der Deutschen Oper Berlin

  • Don Carlo © 2011, Barbara Aumüller

    Lucrezia Garcia als Elisabeth, Boaz Daniel als Marquis von Posa, Roberto Scandiuzzi als Philipp II., Chor der Deutschen Oper Berlin

  • Don Carlo © 2011, Barbara Aumüller

    Roberto Scandiuzzi als Philipp II., Massimo Giordano als Don Carlo

  • Don Carlo © 2011, Barbara Aumüller

    Roberto Scandiuzzi als Philipp II., Chor der Deutschen Oper Berlin

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Hans-Peter König als Philipp II., Anja Harteros als Elisabeth von Valois u. a.

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Hans-Peter König als Philipp II., Russell Thomas als Don Carlo u. a.

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Anja Harteros als Elisabeth von Valois

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Etienne Dupuis als Rodrigo, Rolandop Villazón als Don Carlo

  • Don Carlo © 2015, Bettina Stöß

    Anna Smirnova als Eboli, Rolando Villazón als Don Carlo

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Russell Thomas als Don Carlo, Dalibor Jenis als Marquis von Posa

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Hans-Peter König als Philipp II., Anja Harteros als Elisabeth von Valois, Dalibor Jenis als Marquis von Posa

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Hans-Peter König als Philipp II., Paata Burchuladze als Großinquisitor

  • Don Carlo © 2013, Bernd Uhlig

    Hans-Peter König als Philipp II., Anja Harteros als Elisabeth von Valois

  • Don Carlo © 2011, Barbara Aumüller

    Massimo Giordano als Don Carlo, Anna Smirnova als Prinzessin Eboli

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Don Carlo

Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
So 02.07.2017 / 19:00 Uhr / C-Preise: € 95,– / 76,– / 53,– / 29,– / Tickets / Repertoire

Oper in vier Akten
Libretto von Joesph Méry und Camille du Locle nach Friedrich Schillers Tragödie
Uraufführung der französischen Fassung am 11. März 1867 in Paris.
Uraufführung der italienischen Fassung von Achille de Lauzières am 10. Januar 1884 in Mailand
Premiere an der Deutschen Oper Berlin in der italienischen Fassung am 23. Oktober 2011

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

3 Stunden 30 Minuten / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Roberto Rizzi Brignoli

Inszenierung, Bühne, Licht

Marco Arturo Marelli

Kostüme

Dagmar Niefind

Philipp II.

Giacomo Prestia

Don Carlo

Teodor Ilincai

Rodrigo, Marquis von Posa

Etienne Dupuis

Graf von Lerma / Herold

Gideon Poppe

Der Großinquisitor

Albert Pesendorfer

Ein Mönch

Ievgen Orlov

Elisabeth von Valois

Lianna Haroutounian

Prinzessin Eboli

Jamie Barton

Tebaldo

Abigail Levis

Stimme von oben

Adriana Ferfezka

1. Flandrischer Deputierter

Thomas Lehman

2. Flandrischer Deputierter

Philipp Jekal

3. Flandrischer Deputierter

Seth Carico

4. Flandrischer Deputierter

Andrew Harris

5. Flandrischer Deputierter

Samuel Dale Johnson

6. Flandrischer Deputierter

John Carpenter

Zum Inhalt

Man weiß, dass Giuseppe Verdi sich als kritischer Geist nicht nur mit den Zeitläuften seiner Epoche herumgeplagt hat, sondern sehr wohl auch dem eigenen Schaffen mit stetig überarbeitungsbereiter Skepsis begegnet ist.

Keine andere seiner Opern hat er so häufig redigiert, gekürzt, umgestellt und neugefasst wie ausgerechnet diejenige, die durch ihr engmaschiges Gewirk aus politischen, religiösen und gesellschaftlichen Zwängen am ehesten an die Unausweichlichkeiten des griechischen Dramas heranreicht und damit seine düsterste geworden ist: DON CARLO.

Fast zwanzig Jahre liegen zwischen dem Kompositionsbeginn 1865 und der Mailänder Aufführung jener vieraktigen Fassung, die heute die meistgespielte ist. Verdi plagte sich dabei nicht nur mit den beiden Sprachen und ihren so verschiedenen Ausdrucksgestus, sondern versuchte auch immer wieder durch Kürzungen und Umstellungen zum optimalen Ergebnis zu gelangen. So bringt es die Schillers Drama in weiten Teilen getreue Oper auf nicht weniger als sieben Versionen.

Das Licht der Vernunft freilich sieht man in keiner aufscheinen. Gefangene ihrer Zwänge, Gefangene in selbstangelegten Zügeln, Gefangene aber vor allen Dingen einer stets tödlich drohenden geistlichen Macht, der selbst die weltliche Herrschaft nicht gewachsen ist – die Ausweglosigkeit menschlicher Verstrickungen in diesem Netzwerk des Terrors bringt Verdi elementar auf den Punkt: Freiheit verspricht allenfalls der Tod.

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.