Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
Bilder / Video
Helmut Lachenmann (*1935)
Musik mit Bildern; Libretto von Helmut Lachenmann nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen und Texten von Leonardo da Vinci und Gudrun Ensslin; Uraufführung am 26. Januar 1997 an der Hamburgischen Staatsoper
In deutscher Sprache
Besetzung
Besetzung
| Musikalische Leitung | Lothar Zagrosek |
| Inszenierung | David Hermann |
| Bühne, Kostüme | Christof Hetzer |
| Choreographie | Sommer Ulrickson |
| Video | Martin Eidenberger |
| Chöre | William Spaulding |
| Musikalische Einstudierung | Matthias Hermann |
| Klangregie | Anne Champert |
| Licht | Ulrich Niepel |
| Dramaturgie | Dorothea Hartmann |
| Solosopran 1 | Hulkar Sabirova |
| Solosopran 2 | Yuko Kakuta |
| Das Mädchen | Bini Lee |
| Der Cineast | Steffen Scheumann |
| Das Mädchen im Regal | Jennie Gerdes |
| Der Mann im Schacht | Ahmed Soura |
| Der nasse Onkel | Benjamin Block |
| Die Großmutter | Florian Bilbao |
| Solopianistin | Yukiko Sugawara |
| Tomoko Hemmi | |
| Shô | Mayumi Miyata |
| Chöre | Chor der Deutschen Oper Berlin |
| Orchester | Orchester der Deutschen Oper Berlin |
| Komponist / Moderation der Höreinführungen | Helmut Lachenmann |
Informationen
Informationen
Helmut Lachenmanns DAS MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN ist eines der radikalsten Werke der Operngeschichte und eine der wichtigsten musikalischen Schöpfungen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hans Christian Andersens Märchen vom erfrierenden Mädchen wird in Lachenmanns Version zu einer packenden musikalischen Studie über die Eiseskälte einer Gesellschaft, über menschliche Einsamkeit und die Erfahrung von Unbehaustheit des modernen Menschen. Eine „Musik mit Bildern“ nennt Lachenmann dieses Musiktheater, in dem die Sprache zersplittert in einzelne Laute und die Musik beständig ihre Temperatur und Konsistenz ändert: von kaum wahrnehmbarer Stille über geräuschhaft Raues, eisig Bohrendes bis hin zu mächtigen, scheinbar wärmenden Klangwolken. Lachenmann lotet sämtliche bis dahin bekannte Möglichkeiten der Instrumente aus und geht mit neuen Techniken weit darüber hinaus. Seine neugierige Suche nach immer neuen Klängen korrespondiert mit der Erwartung, die der Komponist an den Zuschauer hat: das offene Hören, eine kindliche Entdeckerlust und das Staunen über Überraschendes, Unerwartetes und Ungewohntes.
Regisseur David Hermann und Bühnenbildner Christof Hetzer haben mit bildmächtigen Inszenierungen und überraschenden Sichtweisen u. a. in Frankfurt, Basel, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und bei den Salzburger Festspielen auf sich aufmerksam gemacht. Lothar Zagrosek, der schon 1997 die Uraufführung in Hamburg dirigierte, übernimmt die musikalische Leitung.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e.V.
Präsentiert von kulturradio vom rbb und tip.

































