Die Liebe zu den drei Orangen

L’Amour des Trois Oranges

Sergej Prokofjew (1891 – 1953)

Oper in einem Prolog und vier Akten
Libretto von Sergej Prokofjew nach Carlo Gozzi
Uraufführung am 30. Dezember 1921 an der Lyric Opera in Chicago
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 9. Dezember 2012

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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Philosophische Tragödien! Herzerfrischende Fröhlichkeit! Poetische Dramen! Geistreiche Possen! – Die Erwartungen der verschiedenen Publikumsfraktionen, die im Prolog von Sergej Prokofjews Oper die Bühne stürmen, könnten unterschiedlicher kaum sein. Und doch hat DIE LIE BE ZU DEN DREI ORANGEN nach dem Theaterstück des Venezianers Carlo Gozzi nicht nur von allem etwas, sondern vereint Tragik und Komik, Poesie und Groteske, Märchen und Satire zu einem großen Theaterspektakel, das seit seiner Uraufführung 1921 die Opernbesucher in aller Welt begeistert.

Dass die Geschichte vom liebeskranken Prinzen seither Prokofjews beliebteste Oper ist, liegt jedoch nicht nur an ihrer geist- und temporeichen Musik, sondern auch daran, dass die Bildwelt mit ihren Magiern, Feen und Kartenspiel-Königen sich immer wieder auf andere Art deuten lässt – als fantasievolles Märchen ebenso wie als hintergründige Politsatire oder als glamouröses Revuetheater. Kein Wunder, dass sich auch Robert Carsen in dieses Stück verliebt hat: Der kanadische Regisseur ist dem Publikum der Deutschen Oper Berlin bereits durch seine Inszenierungen von Strauss’ ARIADNE AUF NAXOS und Verdis MACBETH bestens bekannt. Mit der LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN, die an der Deutschen Oper Berlin natürlich in der französischen Originalfassung gezeigt wird, legt er jetzt seine erste Neuproduktion an einem Berliner Opernhaus vor.

Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin

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Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts (nicht zur Premiere)