La Favorite (konzertant)


Gaetano Donizetti (1797 – 1848)

Opéra in vier Akten
Libretto von Alphonse Royer, Gustave Vaëz und Eugène Scribe
nach der Erzählung „Les amants malheureux ou Le comte de Comminges“
von François-Thomas-Marie de Baculard d’ Arnaud
Uraufführung am 2. Dezember 1840 an der Opéra de Paris
Konzertante Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 2. Dezember 2015

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Als Donizetti im September 1840 den Auftrag bekam, in weniger als zwei Monaten eine Oper für die Pariser Opéra zu komponieren, blieb nicht viel Zeit, etwas ganz Neues zu erfinden. Er griff daher auf die im Vorjahr komponierte Partitur „L’ange de Nisida“ zurück: eine unglückliche Liebesgeschichte, die damit endet, dass der Liebhaber im Glauben, er habe durch sein Verhalten den Tod seiner Geliebten verschuldet, ins Kloster eintritt. Da es zu den Gepflogenheiten der Opéra gehörte, einen konkreten historischen Hintergrund zu wählen und den Sängern Kostüme von Persönlichkeiten der realen Geschichte anzuziehen, wurde die Handlung in Zusammenhang mit dem mittelalterlichen spanischen König Alphonse XI. und seiner Favoritin Léonor de Guzman gebracht.

LA FAVORITE gehört zu den erfolgreichsten Opern ihrer Zeit, bis 1904 wurde sie an der Opéra 650 Mal aufgeführt, und 1912 war sie eine der ersten Opern, die komplett auf Schallplatten aufgenommen wurde. Richard Wagner erstellte verschiedene Arrangements, als er sich in Paris aufhielt und einen Broterwerb brauchte. 1918 wurde sie aus dem Spielplan genommen. Die Wiederentdeckung ging von Italien aus, wo Ebe Stignani die Titelpartie 1934 an der Mailänder Scala sang. Deswegen wurde bis zur kritischen Neuausgabe von Rebecca Harris-Worrick 1991 zumeist eine ohne Mitwirkung Donizettis 1843 entstandene italienische Fassung gespielt.

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Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts