Sounds for a while


Eine Musiktheaterinstallation

Eine Musiktheaterinstallation von Studenten des Studiengangs Sound Studies der UdK Berlin
Premiere am 25. Juni 2015 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin
Auftragswerk der Deutschen Oper Berlin

öffnen

Besetzung

schließen

Besetzung

Künstlerische Leitung Hans Peter Kuhn
Bühne Vera Buhß
Eleni Konstantatou
Kostüme Susan Kohlmorgen
Gerhard Gollnhofer
Dramaturgie Sebastian Hanusa
Anne Oppermann
Komposition, Sound, Performance Student/innen des Studiengangs Sound Studies:
Vera Buhß
Laura Aragoneses
Evelyn Saylor
Weiju Shen
Giacomo Gianetta
Ilya Selikhov
Matteo Spanò
Stimme, Akkordeon, Performance Lucie Vítková
öffnen

Informationen

schließen

Informationen

„Die Musik erklingt und vertreibt alle Sorgen“ – so heißt es, frei übersetzt, in Henry Purcells Arie „Music for a while“. Doch ist es nur die „Musik“, die unser Ohr so gefangen nimmt, dass es sich auf ein reines Hören konzentriert, sich darin verliert oder auch seiner selbst gewahr wird? Ab wann ist Musik Musik – und ist nicht das gesamte Universum des Hörbaren, die Welt der Klänge insgesamt das, was uns zum Hören herausfordert und verführt? SOUNDS FOR A WHILE ist ein Stück über die Macht der Klänge, die uns tagtäglich umgeben, über die unmittelbare körperliche Erfahrung des Hörens und über die verschiedenen Formen, in denen Klänge an unser Ohr gelangen: Indem wir das Ohr an den Klangerzeuger legen, indem der Klang von Ferne an das Ohr weht, indem „kleine“, leise Klänge, wie unter dem Mikroskop, mit dem Mikrophon „vergrößert“ werden oder aber verschiedenste Klangwelten dadurch in den Fokus der Wahrnehmung treten, dass sie aus dem Kontext ihres Erklingens herausgelöst und isoliert zum Material einer kompositorischen Arbeit werden.

Sieben Studentinnen und Studenten des Studiengangs „Sound Studies“ der Berliner Universität der Künste haben sich zusammen mit dem Klangkünstler Hans Peter Kuhn, Professor für experimentelle Klanggestaltung, mit den Klängen der uns umgebenden Welt beschäftigt. Ausgehend von der Frage, wie diese an das Ohr gelangen und wie wir zugleich unser Ohr auf die Welt richten, sind die einzelnen Teile von SOUNDS FOR A WHILE entstanden. Es sind Stücke zum Hören. Aber es sind auch Stücke zum Sehen. Denn auch die Frage, inwieweit ein Gegenstand als Klangerzeuger genutzt werden kann und welche unerwarteten Klänge ihm entlockt werden können, ist Teil von SOUNDS FOR A WHILE. Und so verwandelt sich die Tischlerei in einen Hör- und Sehparcour, in dem es Klangmaschinen zu entdecken gibt, die von ihren Konstrukteuren bedient werden, wo sich Stühle und Zäune in Instrumente verwandeln, wo gesungen und Klänge aus Lautsprechern kommen, wo die Komponisten und Sounddesigner zugleich Darsteller und Musiker der von ihnen geschriebenen Stücke sind und in denen das Publikum eingeladen wird, mal ganz nah an Klänge heranzugehen, mal den Blick auf das große Klangpanorama zu genießen.

Ein Kooperationsprojekt der Deutschen Oper Berlin mit dem Studiengangs Sound Studies der Universität der Künste Berlin [Leitung: Prof. Hans Peter Kuhn]

Mit freundlicher Unterstützung der Neumann GmbH, Berlin.