Eulenspiegeleien


3. Tischlereikonzert

Ein Strauss-Abend

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Berühmt wurde Richard Strauss vor allem für seine großen Opern und sinfonischen Dichtungen, die bis heute ihren festen Platz im Repertoire behaupten. Darüber wird oft vergessen, dass sich Strauss zeitlebens auch der Kammermusik verbunden fühlte und Werke für verschiedenste Besetzungen schrieb. Teils entstanden diese Werke in Verbindung mit den Opern – unter ihnen das berühmte Streichsextett aus CAPRICCIO, teils aber auch als unabhängige Werke, wie die Mozart’schen Geist atmende Bläserserenade in Es-Dur. Diesen originären Strauss-Werken stellt das Konzert zwei Bearbeitungen zur Seite: Die auf Grundlage Strauss’scher Skizzen entstandene Kammerfassung der „Metamorphosen“ und Franz Hasenöhrls Version des „Till Eulenspiegel“. Die „Metamorphosen“ werden gerahmt durch einen Tanzfilm des Choreografen Oren Lazovski und der Videokünstlerin Irene Cruz. „Der Tanzfilm umrahmt wie ein visueller Prolog und Epilog die Musik von Richard Strauss‘ ‚Metamorphosen‘, die während des Zweiten Weltkriegs entstanden und die Betroffenheit angesichts der Zerstörung reflektieren. Wir wollten eine Reise durch verschiedene Stationen erschaffen: Natur, Relikte vergangener Kriege, Niemandsland und zurück zur Natur. Dazu drehten wir an drei verschiedenen Orten in Berlin: dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, dem Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park und einem verlassenen Club in einem Wald an der Stadtgrenze. Auf diese Weise bezieht sich die Choreografie auf die Struktur sowie die Botschaft der Komposition“. (Oren Lazovski)

Programm

Richard Strauss (1864 – 1949)
Streichsextett aus der Oper CAPRICCIO

„Metamorphosen“, für Streichsextett und Kontrabass,
Rekonstruktion von Rudolf Leopold

„Till Eulenspiegel einmal anders!“ Grotesque musicale
für fünf Instrumente, bearbeitet von Franz Hasenöhrl

Serenade Es-Dur, op. 7 für 13 Blasinstrumente

Präsentiert von taz.die tageszeitung