Jugendliche Meisterwerke


5. Tischlereikonzert

Die Akademisten stellen sich vor

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Besetzung

Violine Bianca Adamek
Peter Szasz
Yu-Hsin Cheng
Malika Aziz
Chu-Chun Tsai
Richard Soldan
Viola Sindy Mohamed
Joana Diaz Nunes
Violoncello Eugene Oh
Guillaume Artus
Kontrabass Bumki Park
Klarinette Luisa Lohmann
Fagott Paul-Gregor Straka
Horn Christoph Latzel
Harfe Maud Edenwald
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Erst elf Jahre alt war Max Bruch, als er sein erstes groß angelegtes Kammermusikwerk schrieb. Sein stilistisch an Beethoven und Schubert angelehntes Septett für Klarinette, Horn, Fagott, zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass ist ein beeindruckendes Zeugnis musikalischer Frühbegabungen, denen das 5. Tischlereikonzert am Montagabend gewidmet ist. Drei „Jugendliche Meisterwerke“ haben die Akademisten des Orchesters der Deutschen Oper Berlin für ihr Kammermusikprogramm in der Tischlerei zusammengestellt – neben dem 1849 entstandenen Werk Max Bruchs noch den c-Moll-Quartettsatz des 20-jährigen Franz Schubert und das berühmte Oktett, das Felix Mendelssohn Bartholdy im Alter von 16 Jahren schrieb. Diese drei Werke bilden zugleich den stimmigen Rahmen für ein Auftragswerk des Orchesters der Deutschen Oper Berlin an einen jungen Komponisten.

Nach der erfolgreichen Uraufführung seiner Kammeroper IT WILL BE RAIN TONIGHT im vergangenen Jahr im Rahmen des Wettbewerbs „Neue Szenen“ in der Tischlerei betrauten die Musiker des Orchesters den 29-jährigen Stefan Johannes Hanke mit der Aufgabe, ein Werk für die Akademisten zu schreiben. Eine besondere Herausforderung war dabei die Besetzung: Das neue Werk sollte ein Nonett für Streichquartett, Kontrabass, Klarinette, Horn, Fagott und Harfe werden und dürfte damit weltweit so ziemlich das einzige Werk für diese Besetzung sein. Wie der junge Komponist diese Aufgabe gelöst hat, ist am Montagabend in der Tischlerei zu erfahren. Der Titel des Stücks „guinea pig walking home (3 a.m.) verspricht jedenfalls ein ungewöhnliches Hörerlebnis.

Die Akademisten des Orchesters stellen sich mit Werken aus frühen Schaffensperioden großer Meister vor- und dem Publikum im persönlichen Gespräch: was es heißt, sich als junger Mensch für die Laufbahn eines Profi-Musikers zu entscheiden.

Konzertprogramm

Max Bruch (1838 – 1920)
Septett Es-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, 2 Violinen, Violoncello und Kontrabass

Franz Schubert (1797 – 1828)
Quartettsatz c-Moll für zwei Violinen, Viola und Violoncello, D 703

Stefan Johannes Hanke (*1984)
„guinea pig walking home ( 3 a.m.)“, Nonett für Streichquartett, Kontrabass, Klarinette, Fagott, Horn und Harfe
Auftragswerk des Orchesters der Deutschen Oper Berlin

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Oktett in Es-Dur op. 20 für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli