Markus Brück
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Biographie
Der 1972 geborene deutsche Bariton Markus Brück begann seine Karriere nach Studien bei Alejandro Ramirez und Kurt Moll 1995 am Theater der Stadt Hagen. Von dort wechselte er nach zwei Jahren an das Pfalztheater Kaiserslautern und weitere zwei Jahre später an das Staatstheater Wiesbaden. Seit 2001 ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Im Februar 2011 wurde ihm dort der Titel „Kammersänger der Deutschen Oper Berlin“ verliehen.
Nach seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2011 in Christof Loys Produktion von DIE FRAU OHNE SCHATTEN gestaltete er in der darauffolgenden Spielzeit an der Deutschen Oper Berlin mit Ford (FALSTAFF), Germont (TRAVIATA) und Marcello (BOHÈME) im italienischen Fach und komplettierte es mit wichtigen Partien des deutschen Kavalierfachs wie Wolfram (TANNHÄUSER), Faninal (ROSENKAVALIER) sowie Donner und Gunther (RING DES NIBELUNGEN). Außerdem gab er an seinem Stammhaus in Berlin sein Debüt als Posa (DON CARLO) und erweiterte kurz zuvor sein umfangreiches italienisches Repertoire an der Oper Köln mit der Titelpartie in Verdis RIGOLETTO mit triumphalem Erfolg bei Presse und Publikum. Hier verkörperte bereits im Herbst 2011 den Germont (TRAVIATA) und im Frühjahr 2010 debütierte er in Köln in der Rolle des Posa (DON CARLO) neben Matti Salminen. Im Juni 2011 gab er ebenfalls sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit Strawinskys „Requiem canticles“ und Mahlers „Das klagende Lied“ unter der Leitung von Vladimir Jurowski. Im November 2011 kehrte er in die Philharmonie zurück, diesmal jedoch als Heerufer (Lohengrin) in einer konzertanten Aufführung mit dem RSO Berlin unter der Leitung von Marek Janowski.
Nach Gastspielen im Sommer als Wolfram (TANNHÄUSER) in Santiago/Chile und Germont (TRAVIATA) auf Mauritius kehrt er an die Deutsche Oper Berlin zurück, um mit Amfortas (PARSIFAL), Leander (LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN) und Balstrode (PETER GRIMES) in drei weiteren Rollen zu debütieren. Weitere Höhepunkte der Spielzeit 2012/2013 sind unter anderem Beckmesser (MEISTERSINGER), Donner und Gunther (RING DES NIBELUNGEN) und Sharpless (BUTTERFLY) an seinem Stammhaus. Im Sommer wird Markus Brück sein Amerika-Debüt an der Seattle Opera als Donner und Gunther im RING DES NIBELUNGEN geben. Dorthin wird er auch im Sommer 2014 als Beckmesser in einer Neuproduktion der MEISTERSINGER VON NÜRNBERG zurückkehren.
Während seiner langen Zeit als Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin feierte er Erfolge unter anderem als Figaro (BARBIER VON SEVILLA), Chorèbe (TROJANER), Graf (FIGARO), Valentin (FAUST), Malatesta (DON PASQUALE), Fritz (DIE TOTE STADT), Silvio (BAJAZZO), Papageno (ZAUBERFLÖTE), Maurice (MARIE VICTOIRE), Egisto (CASSANDRA) und als Michonnet in einer konzertanten Aufführung der ADRIANA LECOUVREUR unter Leitung von Marco Armiliato.
Bei den Bregenzer Festspielen verkörperte er in David Pountneys erster Produktion als dortiger Intendant den Henrik Nielsens MASKERADE. In der Uraufführung von Jörn Arneckes UNTER EIS bei der Ruhrtriennale in Bochum und in späteren Aufführungen bei der Oper Frankfurt begeisterte er als Paul Niemand das Publikum. 1999 gab er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Beckmesser (MEISTERSINGER).
Gastpiele führten Markus Brück aber auch an die Hamburgische Staatsoper als Orest (ELEKTRA) und Gunther (GÖTTERDÄMMERUNG), an die Bayerische Staatsoper München als Valentin (FAUST), Orest (ELEKTRA) und Falke (FLEDERMAUS), den er ebenfalls an der New National Opera Tokio verkörperte. An der Semperoper Dresden , dem Theater Basel sowie an der Staatsoper Unter den Linden gastierte er als Heerufer (LOHENGRIN), als Orest (ELEKTRA) war er an der Opéra National de Paris zu erleben ebenso wie als Conte Almaviva an der Staatsoper Stuttgart und an der Nationaloper Helsinki. Am Liceu in Barcelona und an der Mailänder Scala sang er Don Fernando (FIDELIO) und an der Volksoper Wien war er in der österreichischen Erstaufführung von SOPHIE'S CHOICE als Arzt zu erleben sowie als Fürst Ottokar in Marellis Neuinszenierung des FREISCHÜTZ.
Als Solist in Brahms „Ein Deutsches Requiem“ feierte er im Februar 2011 Erfolge mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Donald Runnicles in Glasgow und in Edinburgh sowie im Mai 2011 mit Zubin Mehta im Maggio Musicale Fiorentino. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn unter anderem auch ans Konzerthaus Berlin, zum Radiosinfonierorchester Dublin, den Philharmonikern Hamburg, zum Orchestre Philharmonique de Nice und zum Klangbogen Festival in Wien.
CD- und DVD-Aufnahmen umfassen unter anderem Brittens „War Requiem“, Mendelssohns „Elias“, Magret Wolfs KIRISK sowie Franchettis GERMANIA, Nielsens MASKERADE und Wagners LOHENGRIN.Produktionen
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