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Martin Wagemann

Martin Wagemann

Martin Wagemann

Zur Person

Martin Wagemann (1. Solo-Trompeter), 1979 in Wipperfürth / NRW geboren, begann früh das Trompetenspiel bei seinem Vater Mathias Wagemann. Es folgten Lehrer wie Willy Berg (Wuppertaler Symphoniker), Frank Ludemann (Düsseldorfer Symphoniker) und Reinhard Ehritt (WDR), bevor er 1987 bei Jörg Lopper Jungstudent an der Folkwang Hochschule für Musik und Tanz wurde. Daraufhin studierte er an selbiger Hochschule bei Prof. Uwe Köller und schloss das Studium 2003 mit Auszeichnung ab. Zusätzlich zu seiner Ausbildung auf der Trompete wurde er durch Tina ...
Martin Wagemann (1. Solo-Trompeter), 1979 in Wipperfürth / NRW geboren, begann früh das Trompetenspiel bei seinem Vater Mathias Wagemann. Es folgten Lehrer wie Willy Berg (Wuppertaler Symphoniker), Frank Ludemann (Düsseldorfer Symphoniker) und Reinhard Ehritt (WDR), bevor er 1987 bei Jörg Lopper Jungstudent an der Folkwang Hochschule für Musik und Tanz wurde. Daraufhin studierte er an selbiger Hochschule bei Prof. Uwe Köller und schloss das Studium 2003 mit Auszeichnung ab.

Zusätzlich zu seiner Ausbildung auf der Trompete wurde er durch Tina Mason-Scheuermann am Klavier und später in Kirchenmusik sowie an der Kirchenorgel durch den Domorganisten zu Altenberg Herrn Paul Wißkirchen ausgebildet.

Erste Orchestererfahrungen sammelte er in diversen Jugendorchestern, u. a. als Solotrompeter des Gustav Mahler Jugendorchesters, darüber hinaus war er von 1999 bis 2001 Praktikant der Düsseldorfer Symphoniker / Orchester der Deutschen Oper am Rhein, sowie 2003/2004 Mitglied der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker (Karajan-Akademie), bevor er 2004 als 1. Solotrompeter an die Deutsche Oper Berlin engagiert wurde.

Während eines Gastspiels in Barcelona (2012) spielte er erstmals im Orchester der Bayreuther Festspiele, 2013 folgte dann die Berufung an die Richard-Wagner-Sommerfestspiele in Bayreuth.

Aushilfen und Tourneen führten Wagemann zu zahlreichen namhaften Orchestern, darunter die Berliner Philharmoniker, Rundfunkklangkörper wie die des BR, WDR, DSO, RSB, das Gewandhausorchester zu Leipzig, die Staatskapelle Dresden, die Staatskapelle Berlin, die Bamberger Symphoniker, um nur einige zu nennen. Dort arbeitete er unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Claudio Abbado, Bernhard Haitink, Seiji Ozawa, Mariss Jansons, Christian Thielemann, Andris Nelsons, Franz Welser-Möst, Daniel Barenboim und Pierre Boulez.

Kammermusikalisch machte er sich einen Namen als Mitglied der Jungen Deutschen Blechbläsersolisten, als Primus des Wagemann-Quartetts, in seinem neu gegründeten Blechbläser-Quintett „Costum Tomaculum“ sowie als ständige Aushilfe im Berlin Philharmonic Brass Ensemble.
 


Wie sind Sie zu Ihrem Instrument gekommen?
Habe mit Trompete begonnen und bin dabei geblieben.

Was schätzen Sie an einem Opernorchester?
Flexibilität.

Ihre Lieblingsoper?
SALOME mit der FRAU OHNE SCHATTEN bei der GÖTTERDÄMMERUNG.

Welche Musik hören Sie in Ihrer Freizeit?
Jazz, Klassik.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit?
Freunde, Sport.

Ihr Lieblingsbuch?
»Die Helden des 1. FC Köln«

Was bedeutet Ihnen Musik?
»Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.« (Victor Hugo)

Was würden Sie in einem Sabbatjahr machen?
Eine Reise ohne Ziel und Zeitdruck.

Welches andere Instrument würden Sie noch gerne spielen können?
Richtig gut Klavier spielen können.