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  • Boris Godunow © 2017, Ruth Tromboukis

  • Boris Godunow – The Making-Of

  • Boris Godunow [Publikumsstimmen] © 2017, Ruth Tromboukis

  • Boris Godunow [Kinoversion] © 2017, Ruth Tromboukis

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Ain Anger als Boris Godunow, Chor der Deutschen Oper Berlin

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Burkhard Ulrich als Fürst Wassili Schuiskij, Chor der Deutschen Oper Berlin

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Jörg Schörner als Missaïl, Annika Schlicht als Schenkwirtin, Ievgen Orlov als Warlaam, Robert Watson als Grigorij Otrepjew

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Ain Anger als Boris Godunow

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Matthew Newlin als Gottesnarr

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    u. a. Stephen Bronk als Mitjuch

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Ain Anger als Boris Godunow, Chor der Deutschen Oper Berlin

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Alexei Botnarciuc als Warlaam, Jörg Schörner als Missaïl, Samuel Dale Johnson als Grenzpolizist, Annika Schlicht als Schenkwirtin, Robert Watson als Grigorij Otrepjew

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Robert Watson als Grigorij Otrepjew, Ante Jerkunica als Pimen

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    u. a. Ain Anger als Boris, Ronnita Miller als Xenias Amme, Philipp Ammer als Fjodor

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Ain Anger als Boris, Philipp Ammer als Fjodor

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Ain Anger als Boris, Philipp Ammer als Fjodor

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    u. a. Ain Anger als Boris Godunow

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Philipp Ammer als Fjodor, Ain Anger als Boris Godunow

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    u. a. Philipp Ammer als Fjodor, Ain Anger als Boris Godunow

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Ain Anger als Boris Godunow, Ante Jerkunica als Pimen

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Philipp Ammer als Fjodor, Ain Anger als Boris Godunow

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Samuel Dale Johnson als Grenzpolizist, Alexei Botnarciuc als Warlaam, Robert Watson als Grigorij Otrepjew, Annika Schlicht als Schenkwirtin

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Ronnita Miller als Xenias Amme, Alexandra Hutton als Xenia, Philipp Ammer als Fjodor

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    u. a. Ain Anger als Boris Godunow

  • Boris Godunow © 2017, Bernd Uhlig

    Ain Anger als Boris Godunow, Burkhard Ulrich als Fürst Wassili Schuiskij

  • Claudia Barainsky © Agentur

  • Claudia Barainsky © Agentur

  • Claudia Barainsky © Agentur

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Boris Godunow

Modest P. Mussorgskij (1839 – 1881)
Fr 23.06.2017 / 19:30 Uhr / D-Preise: € 128,– / 94,– / 67,– / 39,– / Tickets

Fassung von 1869 („Ur-Boris“)
Oper in vier Teilen / sieben Bildern
Libretto von Modest P. Mussorgskij nach Alexander Puschkins Drama
sowie Nikolai Karamsins „Geschichte des russischen Reiches“
Uraufführung der Fassung von 1874 am 8. Februar 1874 in St. Petersburg
Uraufführung der Fassung von 1869 am 5. März 1929 in Moskau
Premiere am Royal Opera House Covent Garden, London, am 13. März 2016.
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 17. Juni 2017

In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

2 Stunden 15 Minuten / Keine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Kirill Karabits

Inszenierung

Richard Jones

Szenische Einstudierung

Elaine Kidd

Movement Director

Silke Sense

Leitung Kinderchor

Christian Lindhorst

Dramaturgie

Sebastian Hanusa

Boris Godunow

Ain Anger

Xenias Amme

Ronnita Miller

Fürst Wassili Schuiskij

Burkhard Ulrich

Andrej Schtschelkalow

Dong-Hwan Lee

Grigorij Otrepjew

Robert Watson

Schenkwirtin

Annika Schlicht

Missaïl

Jörg Schörner

Gottesnarr

Matthew Newlin

Nikititsch

Andrew Harris

Leibbojar

Andrew Dickinson

Mitjuch

Stephen Bronk

Grenzpolizist

Samuel Dale Johnson

Zum Inhalt

Politische Prozesse mit ihrer ganz eigenen Dynamik stehen im Zentrum von Modest Mussorgskijs einziger vollendeter Oper BORIS GODUNOW. Zwar schuf er mit der Partie des Zaren Boris eine der eindrücklichsten Opernfiguren überhaupt. Es ist das Portrait eines klugen Herrschers und gütigen Familienvaters, der es mit geschickter Heirat und guter Regierungsarbeit, aber auch der grausamen Bluttat eines Kindermordes auf den Zarenthron gebracht hat. Und zugleich wird das Scheitern dieses Herrschers gezeigt, der, von äußeren Feinden bedrängt, letztlich an seiner inneren Gewissensnot zerbricht.

Boris ist hierbei kein autonomes Individuum, das aktiv das politische Geschehen zu lenken und beeinflussen vermag und letztlich an seinen tragischen Verstrickungen heroisch scheitert. Vielmehr ist er den Zwängen politischer Prozesse unterworfen, die er nur wenig mehr aktiv zu beeinflussen vermag als sein Volk, das, als eine Art zweiter Protagonist des Stückes, von Mussorgskij in beeindruckenden Chorszenen auf die Bühne gebracht wird. Dieses Volk erscheint in seinem Leid unter der absolutistischen Macht von Zar und Adel ebenso wie als rasender Mob in der finalen Revolutionsszene der Oper als eine anonyme, ohne Bewusstsein für die eigene Rolle, Macht und Verantwortung handelnde Masse. Aus dieser löst der Komponist aber immer wieder einzelne Figuren. Mit manchmal nur wenigen Sätzen gelingt es ihm hierbei, ihnen ein individuelles Gesicht und Schicksal zu geben und damit auf Seiten der Herrscher wie der Herrschenden ein differenziertes und ambivalentes Bild von Macht und Ohnmacht individuellen Handelns zu zeichnen.

Es inszeniert der englische Regisseur Richard Jones. Er arbeitet regelmäßig am Royal Opera House Covent Garden, und hat unter anderem an der New York City Opera, der English National Opera, den Opernhäusern in Amsterdam und Frankfurt und bei den Bregenzer Festspielen gearbeitet. Sein Berliner Debüt gab er 2004 mit Alban Bergs WOZZECK an der Komischen Oper Berlin. Mit BORIS GODUNOW wird er erstmals an der Deutschen Oper Berlin inszenieren.

Eine Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden, London
Präsentiert von taz.die tageszeitung, kulturradio vom rbb sowie WALL AG