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Les Vêpres Siciliennes

Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
So 20.03.2022 - 19:30 Uhr

Informationen zum Werk

Oper in fünf Akten
Libretto von Eugène Scribe und Charles Duveyrier
Uraufführung am 13. Juni 1855 am Théâtre Impérial de L’Opéra Paris im Rahmen der Pariser Weltausstellung
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 20. März 2022

empfohlen ab 16 Jahren

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

3 Stunden 45 Minuten / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Enrique Mazzola

Inszenierung

Olivier Py

Bühne, Kostüme

Pierre-André Weitz

Chöre

Jeremy Bines

Dramaturgie

Jörg Königsdorf

Hélène

Saioa Hernández

Henri

Piero Pretti

Guy de Montfort

Thomas Lehman

Mainfroid

Jörg Schörner

Le Comte de Vaudemont

Tyler Zimmerman

Le Sire de Béthune

Andrew Harris

Zum Inhalt

„Einen großartigen, leidenschaftlichen und originellen Stoff“ verlangte Verdi für die erste Oper, die er für die Pariser Opéra schreiben sollte. Was ihm der Starautor Eugène Scribe schließlich lieferte, war darüber hinaus ein Libretto von ähnlicher politischer Brisanz wie die Texte der Grand opéras Giacomo Meyerbeers, mit dem Scribe zuvor für LES HUGUENOTS und LE PROPHETE zusammengearbeitet hatte. Denn wie diese behandelte LES VÊPRES SICILIENNES ein Thema, das zwar vordergründig historisch, zugleich aber auch hoch aktuell war. Der unter dem Titel „Sizilianische Vesper“ bekannte Aufstand der Sizilianer gegen ihre französischen Besatzer 1282 ließ sich ohne weiteres mit dem prominentesten Expansionsprojekt Frankreichs um die Mitte des 19. Jahrhunderts kurzschließen: der 1830 begonnenen Eroberung und Kolonisierung Algeriens, die gleichfalls von kontinuierlichen, blutig niedergeschlagenen Aufständen begleitet war. Dieser Bezug bildet auch den Ansatz für die Inszenierung des französischen Regisseurs Olivier Py, der sein Gespür für den Umgang der Grand opéra mit politischen Stoffen an der Deutschen Oper Berlin bereits an Meyerbeers LE PROPHETE gezeigt hat: Die französische Besetzung Algeriens von der Zeit Verdis bis in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts bilden den Rahmen für seine Erzählung dieser Geschichte, mit der Verdi nach LA TRAVIATA und RIGOLETTO wieder den Fokus seiner Musikdramen erweitert: Nicht mehr nur um das Schicksal des Einzelnen, sondern um seinen Bezug zum Wohl und Wehe ganzer Völker geht es in LES VÊPRES SICILIENNES, bedingungsloser Hass, Versöhnungswille und der Zwiespalt zwischen diesen Extremen bestimmt das Handeln der Hauptfiguren ebenso wie die Aktionen der Besatzer und der Unterdrückten.

An der Deutschen Oper Berlin wird das Werk, das lange im Schatten der anderen großen Verdi-Opern stand, nicht in der lange Zeit üblichen italienischen Adaption, sondern in der französischen Urfassung von 1855 aufgeführt. Am Pult steht der Erste Gastdirigent der Deutschen Oper Berlin, Enrique Mazzola, der bereits für seine Dirigate von Meyerbeers LE PROPHETE, VASCO DA GAMA und DINORAH enthusiastisch gefeiert wurde.

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