Willkommen

Dies ist Ihr persönlicher Bereich des Projekts „Meine Oper“. Hier aktualisieren Sie Ihre persönlichen Daten, Ihre Profileinstellungen, Ihr Passwort und/oder melden Sie sich ab.

Ihre Anwendungen im Administrations-/Redaktionsbereich

Baby Doll

Eine Flucht mit Beethovens 7. Sinfonie

Informationen Zum Werk

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
7. Sinfonie in A-Dur op. 92

Musikalische Zwischenspiele von Yom

Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 4. September 2020

empfohlen ab 15 Jahren

1 Stunde 50 Minuten / Keine Pause

UNSER PROGRAMMHEFT ONLINE

Sehen Sie hier unser Programmheft als PDF

Oder blättern Sie sich durch das Programmheft auf Issuu

Besetzung

Musikalische Leitung

Donald Runnicles

Konzeption, Texte, Inszenierung, Bühne und Video

Marie-Ève Signeyrole

Komposition der musikalischen Zwischenspiele

Yom

Choreografische Mitarbeit

Johanna Faye

Assistenz Video

Laurent La Rosa

Dramaturgie / Deutsche Oper Berlin

Dorothea Hartmann

Klarinette / Yom Quartett

Yom

Klavier / Yom Quartett

Léo Jassef

Violine, Klangeffekte / Yom Quartett

Régis Huby

Pauke, Schlagzeug / Yom Quartett

Maxime Zampieri

Performer*innen

Annie Hanauer

Performer*innen

Stencia Yambogaza

Performer*innen

Tarek Aït Meddour

Zum Inhalt

Zum Spielzeitauftakt präsentiert die Deutsche Oper Berlin ein grenzüberschreitendes Konzert-Projekt: Deutsche Sinfonik und jiddische Klezmer-Musik begegnen sich, und aktuelle Berichte von nach Europa geflüchteten Frauen treffen auf Beethovens Anspruch eines weltumspannenden Humanismus. Ein Abend zwischen Sinfoniekonzert und Klezmer-Session, zwischen Tanz, Dokumentartheater und Video-Installation mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Klezmer-Komponisten Yom und weiteren Gästen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Donald Runnicles.

BABY DOLL ist ein sinfonisches Projekt, das von sieben französischen Orchestern zum Beethoven-Jahr 2020 in Auftrag gegeben wurde. Beethovens 7. Sinfonie A-Dur war der Ausgangspunkt für diese Arbeit der Pariser Filmemacherin und Regisseurin Marie-Ève Signeyrole, die u. a. mit einer Nominierung für den FAUST-Preis 2019 auch in Deutschland in jüngster Zeit auf sich aufmerksam machte. Entstanden ist ein szenisches Konzert über die Begegnung unterschiedlicher Kulturkreise: Beethovens 7. Sinfonie – eines der zentralen Werke der europäischen Musikgeschichte – wird konfrontiert mit den realen Geschichten geflüchteter Frauen in der aktuellen Migrationskrise. Ihre Schicksale finden über Texte und den tänzerischen Ausdruck zweier Performerinnen den Weg auf die Bühne: Die Frauen berichten von Gewalterfahrungen auf ihrer Flucht nach Europa und den verzweifelten Versuchen, diesen zu entgehen, etwa indem sie Schwangerschaft oder Mutterschaft vortäuschten mit Hilfe von Babypuppen. Auch musikalisch kreuzt BABY DOLL Kulturen: Beethovens sinfonische Apotheose des Tanzes, so der inoffizielle Untertitel der 7. Sinfonie, trifft auf die Klezmer-Kompositionen des französischen Klarinettisten Yom, der in seinen Arbeiten immer wieder die Begegnung und Konfrontation mit anderen Genres sucht.

Unterstützer

Ausführender Produzent: Orchestre de chambre de Paris Koproduzenten: Philharmonie de Paris, Cité Musicale – Metz, Auditorium – Orchestre national de Lyon, Opéra Orchestre national Montpellier Occitanie, Opéra de Rouen Normandie, Fondation Calouste-Gulbenkian de Lisbonne