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Heart Chamber

Chaya Czernowin (*1957)

Informationen Zum Werk

[An inquiry about love]
Text von Chaya Czernowin
Uraufführung am 15 November 2019 an der Deutschen Oper Berlin

In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

ca. 75 Minuten / Keine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Zum Inhalt

HEART CHAMBER nennt Chaya Czernowin ihr neuestes Musiktheater und zielt damit in mehrfacher Hinsicht ins Innerste. Sie stellt sich in die jahrhundertealte Tradition der Oper, die seit ihren allerersten Anfängen stets dem Herzen und seinen Erregungen den zentralen Platz einräumte. Eine „Erforschung der Liebe“ im 21. Jahrhundert nimmt sich Czernowin vor und begegnet dem romantischen Liebesbegriff mit Zweifeln und Destruktion, gleichwohl sie ihre Hoffnung doch auf eine Utopie der Liebe setzt. Im Zentrum von HEART CHAMBER steht eine sich entwickelnde Liebesbeziehung zweier Menschen und die Kräfte, die daraus hervorgehen: Sie pendeln zwischen Anziehung und Abstoßung, zwischen der Sehnsucht, miteinander zu verschmelzen, und dem Wunsch nach Unabhängigkeit. Chaya Czernowin schreibt eine Oper über die kleinsten und größten Momente in der Begegnung zweier Herzen: In HEART CHAMBER können ihre Regungen als fragile Klänge wie Figuren durch den Raum geschickt werden und den einzelnen Zuschauer zum intimen Zwiegespräch einladen. Oder sie verdichten sich zu voluminösen Wolken von Orchester und Elektronik, um sich dann im gewaltigen Klangrausch zu entladen.

Chaya Czernowins Uraufführungen im Musiktheater wurden stets als besondere Ereignisse gefeiert: Sowohl PNIMA … INS INNERE aus dem Jahr 2000 als auch 17 Jahre später INFINITE NOW zeichneten die Kritiker der Zeitschrift „Opernwelt“ als „Uraufführungen des Jahres“ aus. Ein kongenialer Partner war dabei mehrfach Regisseur Claus Guth, der nach PNIMA und ZAIDE/ADAMA, uraufgeführt bei den Salzburger Festspielen 2005, nun mit HEART CHAMBER zum dritten Mal ein neues Werk von Chaya Czernowin in Szene setzt.

Unterstützer

Kompositionsauftrag der Deutschen Oper Berlin, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Mit Unterstützung vom Förderkreis der Deutschen Oper Berlin e. V.