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  • Rigoletto © 2013, Bettina Stöß

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Markus Brück als Rigoletto, Thomas Lehman als Marullo

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Markus Brück als Rigoletto, Thomas Lehman als Marullo

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Thomas Lehman als Marullo, Yosep Kang als Herzog von Mantua, Paul Kaufmann als Matteo Borsa

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Markus Brück als Rigoletto

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Ban Wager als Der Graf von Ceprano, Markus Brück als Rigoletto

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Siobhan Stagg als Gilda, Markus Brück als Rigoletto

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Yosep Kang als Herzog von Mantua, Judit Kutasi als Maddalena

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Ievgen Orlov als Sparafucile, Judit Kutasi als Maddalena

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Markus Brück als Rigoletto, Siobhan Stagg als Gilda

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Siobhan Stagg als Gilda

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Judit Kutasi als Maddalena

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Yosep Kang als Herzog von Mantua

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Yosep Kang als Herzog von Mantua

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    Markus Brück als Rigoletto, Siobhan Stagg als Gilda

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Markus Brück als Rigoletto

  • Rigoletto © 2016

    Markus Brück als Rigoletto

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Thomas Lehman als Marullo

  • Rigoletto © 2013, Bettina Stöß

  • Rigoletto © 2016

    Markus Brück als Rigoletto, Yosep Kang als Herzog von Mantua

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Siobhan Stag als Gilda

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Markus Brück als Rigoletto

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Siobhan Stagg als Gilda

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Siobhan Stagg als Gilda, Yosep Kang als Herzog von Mantua

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Yosep Kang als Herzog von Mantua, Siobhan Stagg als Gilda, Judit Kutasi als Giovanna

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Siobhan Stagg als Gilda, Markus Brück als Rigoletto

  • Rigoletto © 2016, Bettina Stöß

    Markus Brück als Rigoletto

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Verdi-Tage 2018

Rigoletto

Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Do 03.05.2018 / 19:30 Uhr / C-Preise: € 95,– / 76,– / 53,– / 29,– / Tickets

Melodramma in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave
Uraufführung am 11. März 1851 in Venedig
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 21. April 2013

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

ca. 2 Stunden 45 Minuten / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Guillermo García Calvo

Inszenierung

Jan Bosse

Kostüme

Kathrin Plath

Chöre

Jeremy Bines

Der Herzog von Mantua

Stephen Costello

Rigoletto

Simon Keenlyside

Der Graf von Monterone

Derek Welton

Der Graf von Ceprano

Byung Gil Kim

Die Gräfin von Ceprano

Sandra Hamaoui

Matteo Borsa

Paul Kaufmann

Sparafucile

Tobias Kehrer

Maddalena / Giovanna

Judit Kutasi

Ein Gerichtsdiener

Dean Murphy

Eine Hofdame

Meechot Marrero

Zum Inhalt

„Bezogen auf den Theatereffekt erscheint mir der RIGOLETTO als das beste Sujet, das ich bisher in Musik gesetzt habe […]. Dort gibt es Situationen von großer Kraft, Abwechslungsreichtum, Temperament, Pathos.“ (Verdi an Antonio Somma, 22. April 1853)

Mit der Beschreibung der Qualitäten seines 1851 uraufgeführten melodramma nach Victor Hugos Erfolgsstück „Le roi s’amuse“ benennt Verdi zugleich die Herausforderungen, denen sich jede Produktion dieser Oper stellen muss: RIGOLETTO ist ein Meisterwerk, dessen Besonderheit in der Konfrontation psychologischer Charakterzeichnung mit den Unwahrscheinlichkeiten einer fantastischen Handlung liegt. Wie ein romantischer Schauerroman klingt diese Geschichte: Als Narr im Dienste des Herzogs von Mantua ist der missgestaltete Rigoletto zum Hassobjekt aller Höflinge geworden. Unterschiedslos verspottet er alle, die sein Herr – ein berüchtigter Schürzenjäger – ins Elend gerissen hat. Doch zugleich hat er Angst davor, dass seiner Tochter Gilda ein ähnliches Schicksal drohen könnte und hält sie deshalb versteckt. Doch muss Rigoletto erleben, dass sein Versuch, inmitten einer von Willkür und Gewalt beherrschten Umgebung seine private heile Welt zu bewahren, zum Scheitern verurteilt ist: Auch Gilda wird vom Herzog verführt und geht für ihn sogar in den Tod.

Ihre emotionale Glaubwürdigkeit gewinnt die Geschichte durch Verdis Musik. Durch sie wird RIGOLETTO zu einer Tragödie, die sich aus dem Aufeinandertreffen dreier völlig verschiedener Menschen ergibt: Der Herzog, der zwar einerseits ein Wüstling ist, dem Verdi jedoch so verführerische Musik geschrieben hat, dass nicht nur Gilda, sondern auch das Publikum regelmäßig seinem Charme erliegt; Rigoletto, der einer jener typischen Verdi-Menschen ist, die die Fähigkeit zum Guten wie zum Bösen in sich bergen; und schließlich Gilda, die in strahlender Reinheit die Prinzipien von Unschuld und Mitleid verkörpert. Man glaubt in RIGOLETTO vor allem diesen Menschen und begreift durch sie selbst die aberwitzigsten Zufälle der Opernhandlung als unentrinnbares Schicksal.

Dieses Spiel mit den Wirkungskräften des Musiktheaters interessierte auch Jan Bosse bei seiner ersten Berliner Opernarbeit. Sein RIGOLETTO spielt im Zuschauerraum eines Opernhauses, und wie bei seinen vorherigen Operninszenierungen, Monteverdis L’ORFEO und Cavallis LA CALISTO wird auch diesmal die Grenze zwischen Publikum und Bühne aufgehoben.

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.