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Artur Rucinski

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Geboren in Warschau, studierte Artur Rucinski an der dortigen Musikakademie und begann sich zusammen mit dem Warschauer Kammerorchester und am Warschauer Nationaltheater sein Repertoire aufzubauen: So gab er 2002 am Nationaltheater die Titelpartie in EUGEN ONEGIN und stand dort von da an regelmäßig auf der Bühne, u. a. als Fürst Jeletsky / PIQUE DAME unter Stabführung von Valery Gergiev, Sharpless / MADAMA BUTTERFLY, Figaro / DER BARBIER VON SEVILLA und in der Bariton-Fassung von Niklausse/Muse in Harry Kupfers Inszenierung von LES CONTES D’HOFFMANN. ...
Geboren in Warschau, studierte Artur Rucinski an der dortigen Musikakademie und begann sich zusammen mit dem Warschauer Kammerorchester und am Warschauer Nationaltheater sein Repertoire aufzubauen: So gab er 2002 am Nationaltheater die Titelpartie in EUGEN ONEGIN und stand dort von da an regelmäßig auf der Bühne, u. a. als Fürst Jeletsky / PIQUE DAME unter Stabführung von Valery Gergiev, Sharpless / MADAMA BUTTERFLY, Figaro / DER BARBIER VON SEVILLA und in der Bariton-Fassung von Niklausse/Muse in Harry Kupfers Inszenierung von LES CONTES D’HOFFMANN. 2008/09 eröffnete er die Spielzeit als Valentin in einer gefeierten FAUST-Produktion von Robert Wilson. Seine fundierte Gesangstechnik sowie sein ganz besonderes Timbre begeistern nicht nur das Publikum, sondern sind auch der Grund für seine Auszeichnung mit dem „Paszport Polityki Award“ des angesehenen Nachrichtenmagazins „Polityka“, das ihn zum „Sänger des Jahres 2008“ ernannte.

Im Frühjahr 2010 lud ihn Daniel Barenboim ein, an der Staatsoper Unter den Linden an der Seite von Rolando Villazón als Lenskij die Titelpartie in EUGEN ONEGIN zu singen, später folgte DIE HOCHZEIT DES FIGARO. In den folgenden Jahren eroberte er sich zahlreiche weitere Partien und die Bühnen der großen internationalen Häuser. 2010 debütierte er bei den Bregenzer Festspielen, wo er als Tadeusz in der selten gespielten Oper DIE PASSAGIERIN von Mieczyslaw Weinberg zu erleben war. Es folgten das Beethoven-Festival in Warschau, am Teatro Liceo in Barcelona Szymanowskis KROL ROGER, an der Hamburgischen Staatsoper Lord Ashton / LUCIA DI LAMMERMOOR, in Valencia Lescaut / MANON LESCAUT unter Leitung von Lorin Maazel sowie EUGEN ONEGIN und Omer Meir Wellber. Im Sommer 2011 gab er sein Debüt an der Arena di Verona als Mercutio in ROMEO ET JULIETTE, in Neapel sang er die Partie des Francesco di Moor / I MASNEDIERI sowie den Bariton-Part in „Messa di Gloria“ und die „Kindertotenlieder“. Er gastierte mit CARMINA BURANA beim Wiener Musikverein sowie bei der Eröffnungsgala der Wiener Festwochen, die vom Fernsehen live in 25 Länder ausgestrahlt wurde.

Im Januar 2012 gab er sein Debüt in Großbrittanien, als er im Rahmen der Rosenblatt-Recitals einen Abend mit Opernarien gestaltete sowie am St. John’s Smith Square in London Tadeusz Bairds „Four Love Sonnets“. Im Mai 2012 folgte sein Amerika-Debüt als Marcello in LA BOHEME an der Los Angeles Opera und 2013 folgte sein Debüt an der Opéra National de Paris als Ford in FALSTAFF. Im selben Jahr kehrte er als Conte di Luna / DER TROUBADOUR und Giorgio Germont / LA TRAVIATA an die Arena di Verona zurück.

Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen I MASNADIERI am Teatro La Fenice in Venedig und beim Verdi-Festival in Parma, DER TROUBADOUR bei den Wiener Festwochen unter Leitung von Meir Wellber. Im Januar 2014 folgt seine erste Zusammenarbeit mit Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper in München in EUGEN ONEGIN, im Anschluss die Neuproduktion von FALSTAFF an der Oper Frankfurt unter Stabführung von Bertrand de Billy, Ezio / ATTILA in Warschau und noch einmal EUGEN ONEGIN, dann in Bologna. Kürzlich gastierte er am Royal Opera House in London als Giorgio Germont / LA TRAVIATA sowie bei den Salzburger Festspielen und am Fenice als Conte di Luna / DER TROUBADOUR. Darüber hinaus gab er sein Debüt als Paolo Albiani / SIMON BOCCANEGRA am Teatro alla Scala in Mailand.

Weitere Pläne für 2014/15 beinhalten DON PASQUALE in Valencia, LUCIA DI LAMMERMOOR in Zürich und Hamburg, die Titelpartie in DON GIOVANNI an der Bastille. 2016 wird er an der New Yorker Metropolitan Opera als Sharpless / MADAMA BUTTERFLY gastieren und nach London in LUCIA DI LAMMERMOOR und LA TRAVIATA zurückkehren.

Auch auf dem Konzertpodium ist Artur Rucinski ein gern gesehener Gast, u. a. beim Warschauer Radio- und Fernseh-Festival, in Paris, Oslo, Dresden, Wien, Berlin, um nur einige zu nennen. Sein umfangreiches Repertoire reicht von Händels „Messiah“ zu Pendereckis „Lukaspassion“. Im Rahmen des Gedenkkonzertes in Danzig mit Brittens „War Requiem“ unter Leitung von Sir Neville Marriner war ihm wiederum internationale Aufmerksamkeit beschieden. 2014/15 sowie 2015/16 wird er beim renommierten „Christmas in Vienna“-Konzert an der Seite von Piotr Beczala im Wiener Musikverein gastieren sowie im Februar 2015 – ebenfalls in Wien – mit Szymanowskis „Stabat Mater“ mit dem RSO unter Ingo Metzmacher.

Zahlreiche Einspielungen auf CD und DVD dokumentieren die enorme Vielseitigkeit des jungen Künstlers.